Vernissage der Ausstellung "Isolation - Jugend in Grönland und Albanien" in Barcelona. Foto: Maria Feck

Vernissage der Ausstellung "Isolation - Jugend in Grönland und Albanien" in Barcelona. Foto: Maria Feck

Zwei Arbeiten von Maria Feck in Barcelona zu sehen

Im Rahmen der gerade ins Leben gerufenen Kooperation des Studiengangs „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“ mit dem IEFC (Institut d’Estudis Fotografics de Catalunya) in Barcelona wurde Maria Feck eingeladen, auf dem diesjährigen „DOCfield 2016 – Festival für Dokumentarfotografie“ zwei ihrer Arbeiten in einer Doppelausstellung zu zeigen. Für das Festival, das in diesem Jahr unter dem Motto „Europe: Lost in Translation“ steht, wählte eine internationale Jury zwei Arbeiten von Maria Feck aus, die sich mit dem Thema der Jugend in Europa beschäftigen. Maria zeigt zum einen ihre gerade abgeschlossene Bachelor-Arbeit „Schweigen ist Tod“, in der sie sich in einer multimedialen Scrollreportage mit dem Thema des Suizids in Grönland beschäftigt, dessen Häufigkeit unter den Jugendlichen einen traurigen Rekord erreicht. Ergänzt wird diese Arbeit von einer Reportage über Blutrache in Albanien. Im Norden Albaniens hat diese alte Tradition überlebt. Eine Blutfehde zieht sich oft durch mehrere Generationen. Ein nicht enden wollender Kreislauf, in dem Täter zu Opfern werden und umgekehrt und unter dem besonders Kinder und Jugendliche leiden. Als Unschuldige geraten sie mit ins Visier der Rächer und müssen sich aus Angst vor den Tätern tagein tagaus in ihren Häusern verstecken.

Maria Fecks Ausstellung „Isolation – Youth in Greenland and Albania“ wird noch bis zum 30.6.2016 in Barcelona gezeigt. (KF/SF)

Weitere Infos zur Ausstellung
Zur Scrollreportage „Schweigen ist Tod“
Zur Internetseite von Maria Feck

Jugendliche in Queqertarsuaq, Grönland. Grönland hat eine der höchsten Selbstmordraten der Welt bei Jugendlichen. Foto: Maria Feck

Jugendliche in Queqertarsuaq, Grönland. Grönland hat eine der höchsten Selbstmordraten der Welt bei Jugendlichen. Foto: Maria Feck

Täter werden zu Opfern und umgekehrt. Unter der Blutrache in Albanien leiden vor allem Kinder und Jugendliche. Foto: Maria Feck

Täter werden zu Opfern und umgekehrt. Unter der Blutrache in Albanien leiden vor allem Kinder und Jugendliche. Foto: Maria Feck