Leben trotz Krise in Andalusien

Vernissage: »Jenseits der Kastagnetten-Klänge« bei der IG Metall Hannover

(Foto: Jelca Kollatsch)

Zwangsräumungen, fast 50 Prozent Arbeitslosigkeit, brachliegende landwirtschaftliche Flächen – diese Situation bewegte die hannoversche Fotostudentin Jelca Kollatsch dazu, den Widerstand gegen die Auswirkungen der Krise auf die Menschen im spanischen Bundesland Andalusien zu fotografieren.

Die »Nachbarinnen des Wohnblocks Utopie« (Corrala de vecinas la utopía) kämpften mit einer Hausbesetzung um ihr Recht auf soziale Mieten, während sechs Millionen Wohnungen in Spanien leer stehen. Nach fast 23 Monaten Hausbesetzung wurden die Familien im April 2014 zwangsgeräumt.
Auf dem Land besetzten Gewerkschafter im Rahmen ihrer Kampagne „Land und Freiheit“ ungenutztes Ackerland und bewirtschaften es seither in eigener Verantwortung.

All das hielt Jelca Kollatsch mit ihrer Kamera fest und sie wurde für ihren Essay mit dem Preis »CNN Journalist Award 2015« in der Kategorie Foto ausgezeichnet. Die Ausstellung ist ab Sonntag bei der IG Metall Hannover zu sehen. (sf/rn)

Vernissage:
Sonntag, den 28. Juni um 11 Uhr.

Öffnungszeiten:
Die Ausstellung ist geöffnet von Sonntag, den 28. Juni bis Mittwoch, den 30. September 2015, werktags von 9 bis 16 Uhr.

Ort:
IG Metall Hannover, Postkamp 12

 

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