Prof. Rolf Nobel bei einer Bildbesprechung im Seminar. Foto:  Sebastian Dorbrietz

Prof. Rolf Nobel bei einer Bildbesprechung im Seminar. Foto: Sebastian Dorbrietz

Professor Rolf Nobel im Ruhestand

Er hat den Studiengang aufgebaut und stark geprägt: Nach 16 Jahren an der Hochschule Hannover ist Professor Rolf Nobel am 1. September in den Ruhestand getreten. Mit Beginn seiner Tätigkeit in Hannover im September 2000 hat er das Kernprofil der Lehre in dem bis dahin allgemein fotografisch angelegten Studiengang wie an keiner anderen Hochschule in Deutschland auf Fotojournalismus und Dokumentarfotografie ausgerichtet. Der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie ist mit 200 Studierenden, vier Professuren, einem Fachlehrer und drei Mitarbeitern die größte Ausbildungsstätte für Fotojournalismus in Europa. Seit Ende 2010 ist die Ausbildung als erster Bachelor-Studiengang „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“ in Deutschland akkreditiert. Sowohl Studierende als auch Absolventen zeigen durch zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Fotowettbewerben die Qualität der Ausbildung an der Hochschule Hannover. Lars Boering, Managing Director der World Press Fundation, zählt den Studiengang, neben dem ICP in New York, zu den beiden besten Ausbildungsstätten für Fotojournalismus weltweit. Bis zur Neubesetzung der nun vakanten Stelle, werden zahlreiche Lehraufträge an renommierte Fotografinnen und Fotografen vergeben. (sf/lb)

Rolf Nobel bei seiner Abschiedsfeier. Die Studierenden schenken ihm unter anderem Gurken. Denn als

Rolf Nobel bei seiner Abschiedsfeier. Die Studierenden schenkten ihm unter anderem Gurken. Denn als „Gurke“ hatte er immer schlechte Bilder bezeichnet. Foto: Patrick Slesiona