Kurator Michalis Valaouris im Museum für Fotografie. Foto: Konstantin Tönnies

Kurator Michalis Valaouris im Museum für Fotografie. Foto: Konstantin Tönnies

Internationale Klasse besuchte Ausstellungen zum Thema „Überwachung“

Die Studierenden der Internationale Klasse des Studiengangs „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“ schauten sich am vergangenen Dienstag drei Ausstellungen in Berlin zum Thema „Überwachung“ an. Die insgesamt elf Studierenden des Kurses „Practice and Theory of Curating and Exhibition“ aus vier verschiedenen Nationen besuchten mit der Dozentin Sophia Greiff das Ausstellungshaus für Fotografie C/O Berlin und das Museum für Fotografie.

Kuratorin Ann-Christin Bertrand bei C/O Berlin. Foto: Konstantin Tönnies

Kuratorin Ann-Christin Bertrand bei C/O Berlin. Foto: Konstantin Tönnies

Bei C/O Berlin sprach die Kuratorin Ann-Christine Bertrand mit den Studierenden über Idee, Konzept und Gestaltung der Ausstellung „Watched! Surveillance, Art & Photography“. Ihrer Meinung nach ist „der Dialog zwischen Kurator und Künstler immer wichtiger, als die Arbeit des Kurators allein.“ In der Ausstellung waren Arbeiten von Adam Broomberg & Oliver Chanarin, Viktoria Binschtok,Trevor Paglen, Julian Röder, Hito Steyerl, Ai Weiwei und Anderen zu sehen.

Michalis Valaouris begleitete die Gruppe im Museum für Fotografie durch die von ihm kuratierte Ausstellung „Das Feld hat Augen. Bilder des überwachenden Blicks.“ Er setzt sich aus historischer Perspektive mit dem Thema der Überwachung auseinander und stellt eine Verbindung zwischen dem göttlichen Blick (Gott sieht alles) und der staatlichen Überwachung heute dar. Seine Ausstellung besteht aus vielen verschiedenen Objekten, historischen und aktuellen. „Wenn man eine Ausstellung kuratiert, soll man mit den Objekten spielen. Ich setze mich seriös aber trotzdem spielerisch mit einer Ausstellung auseinander.“

Im Museum für Fotografie sahen die Studierenden außerdem die Ausstellung „Watching You, Watching Me. A Photographic Response to Surveillance”, in welcher die historische Ausstellung “Das Feld hat Augen” integriert ist. (Konstantin Tönnies/SF)