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09.05.2013

FotoVisura - Drei Fotostudenten ganz vorn


Aus der Serie "Fashion Victims". Foto: Florian Müller

Gleich drei Fotostudenten erhalten in diesem Jahr bei den Fotowettbewerben von FotoVisura eine Anerkennung für ihre Arbeiten. Im Wettbewerb FotoVisura Grant erhielt Andy Spyra eine Ehrenvolle Erwähnung für seine Fotoserie „Exodus“. In ihr untersucht der 28-jährige Fotojournalist die Situation der christlichen Minderheit im arabischen Raum. Beim Spotlight Grant, dem Wettbewerb für Studenten, erhielt der Fotostudent Marcus Reichmann ebenfalls eine Ehrenvolle Erwähnung für seine Fotoserie „A Place to be“. Dafür fotografierte Reichmann über zwei Jahre das Leben einer jungen Familie auf einem alten Bauernhof in Mecklenburg-Vorpommern. In der gleichen Kategorie schaffte es Florian Müller mit seiner Reportage „Fashion Victims“, über den Alltag von Arbeitern in indischen Textilfabriken, unter die Finalisten. Beide Arbeiten waren auch auf dem letzten Lumix-Festival für jungen Fotojournalismus zu sehen.


Aus der Serie "A Place to be". Foto: Marcus Reichmann

Beide Wettbewerbe werden seit 2010 von FotoVisura, einem Unternehmen für Publikation und Onlinemedien ausgeschrieben. Ziel ist es, persönliche Fotoprojekte zu unterstützen und die Produktion und Entwicklung von Fotografie, ausserhalb des kommerziellen Bereiches, zu fördern. Die Erstplatzierten erhalten ein Preisgeld von 2000 bzw. 1000 US-Dollar.

Zur Internetseite von Florian Müller

Zur Internetseite von Marcus Reichmann

Zur Internetseite von Andy Spyra





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06.05.2013

Foto-Dialog in Polen

Tomasz Tomaszewski (2.v.r.) präsentierte seine Arbeiten in mehreren Slideshows
Foto: Rolf Nobel

Es war eine Begegnung wie sie nicht allzu oft vorkommt. Über einen Zeitraum von fünf Tagen fanden sich polnische Fotografen und Fotostudenten aus Hannover zum Dialog bei Poznan in Polen ein. Damit folgten sie der Einladung des „Forum Kultur“ in die fast 500 km von Hannover entfernte polnische Kleinstadt Opalenica. Inhalt des Treffens war das gemeinsame Fotografieren, der Gedankenaustausch über Fotografie und mehrere Präsentationen deutscher und polnischer Fotografen. Darüber hinaus führten der polnische National-Geographic-Fotograf Tomasz Tomaszewski und Prof. Rolf Nobel für die Teilnehmer je einen eintägigen Workshop durch. Das Programm wurde abgerundet mit einem Besuch in Poznan, Hauptstadt der Woiewotschaft Großpolen, wo auch die World-Press-Photo-Ausstellung und der polnischen Grand-Press-Ausstellung besichtigt wurden. Bereits vor 10 Jahren hatte es das erste gemeinsame Treffen von polnischen und deutschen Fotografen gegeben. Dieser Gedankenaustausch soll in Zukunft noch intensiver fortgesetzt werden. (rn/mfd)





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29.04.2013

Neue Multimedia Reportagen

Online- und Multimediareportagen werden im journalistischen Alltag immer wichtiger. Egal ob im Internet oder in den iPad-Formaten der Zeitungen und Magazine: Multimediale Inhalte sind in den Redaktionen gerne gesehen. Auch deshalb wird an der Hochschule Hannover den Fotostudierenden im dritten Semester der Kurs „Onlinereportage“ angeboten. In vergangenen Semester erstellten bei Nicole Strasser und Michael Hauri, dem Geschäftsfüher des Multimedia-Produktionsfirma 24/70 Media, rund 40 Studierende eine Multimediareportage. Heute möchten wir beispielhaft zwei Arbeiten zeigen.

 

Franziska Gilli erstellte im Kurs von Nicole Strasser eine Multimediareportage über die 22jährige Skispringerin Elena Runggaldier. 2011 gewann die junge Sportlerin mit einem zweiten Preis in Oslo die erste Medaille für Italien bei einer Skisprungweltmeisterschaft. Ihr nächstes großes Ziel ist Sotschi 2014, wo die Skisprungdamen zum ersten Mal in der Geschichte an Olympischen Winterspielen teilnehmen werden.

 

 

Der Fotostudent Fritz Schumann widmete sich in seiner Onlinereportage im Kurs von Michael Hauri dem Schlossherr Dr. Moritz Freiherr von Münchhausen. Das Rittergut Bettensen ist seit fast 300 Jahren im Besitz der Familie von Münchhausen. Moritz Freiherr von Münchhausen ist damit aufgewachsen. Mit den Privilegien, den Pflichten, dem berühmten Namen. An der Fassade vom Schloss erkennt man nicht, wie erdrückend die Last einer Familiengeschichte sein kann. (sf/mfd)





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20.04.2013

Der amerikanische Traum ganz anders – Gemeinschaftsausstellung von Ex-Fotostudenten

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/04_burkert-christian_last-exit-detroit_01_hires.jpgFoto: Christian Burkert

Es ist die Ausweglosigkeit der Lebensumstände der Menschen, die alle drei Fotogeschichten miteinander verbinden und die jetzt in einer gemeinsamen Ausstellung gezeigt werden. Die Fotografen Henning Bode, Christian Burkert und Kristoffer Finn, Absolventen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover, haben sich in ihren Abschlussarbeiten auf ganz unterschiedliche Weise mit dem amerikanischen Traum beschäftigt. Am kommenden Freitag sind die Fotoarbeiten in einer Gemeinschaftsausstellung im Haus der IG Metall Hannover zu sehen.

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/HBode_DieKinderdesKingCotton_30.jpg
Foto: Henning Bode

Drei Monate bereiste Henning Bode das provinzielle Delta des Mississippi, eine der ärmsten Regionen der Vereinigten Staaten und lässt in seinen stimmungsvollen Schwarzweißfotografien den Mythos Mississippi aufleben. In seinem fotografischen Essay „Last Exit Detroit“ zeigt Christan Burkert den tagtäglichen Versuch der Bewohner der einst stolzen Motor City, sich gegen die lähmenden Auswirkungen von Armut und wirtschaftlichem Niedergang zu widersetzen. Die Fotoreportage „Welcome to Williston“ von Kristoffer Finn zeigt einfühlsam die Lebens- und Arbeitsbedingungen derer, die sich, angelockt vom neuen Ölboom in den USA, in die Prairie North Dakotas aufmachen und die Hoffnung haben, dort einen Job zu bekommen und damit ein besseres Leben. (sf/kk)


Foto: Kristoffer Finn

Ausstellungseröffnung: 26.04.2013 ab 18.00 Uhr. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Gruppe Woody Guthrie Project. Die Ausstellung ist dann bis ende Juli zu sehen
Ort: Haus der IG Metall, Postkamp 12

Zur Internetseite von Christian Burkert
Zur Internetseite von Henning Bode
Zur Internetseite von Kristoffer Finn





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10.04.2013

Redaktionsbesuche in Hamburg

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/besuch_GEO_SPIEGEL-8.jpgFoto: Fernando Gutiérrez Juárez

Spiegel, Geo, Brigitte – 40 Fotostudenten besuchten am Dienstag die Redaktionen der großen Magazine in Hamburg. Im Verlagshaus von Gruner und Jahr nahmen sich die Bildredakteure drei Stunden Zeit um den Studierenden die verschiedenen Geotitel und die Brigitte vorzustellen. Markus Seewald, Bildredakteur bei Geo, gab auch einen Einblick in die Zukunft des Geo: „Seit anfang des Jahres wird jede Ausgabe von Geo grün und Geo special von einer App begleitet..“ Dabei würde das Filmen für Fotografen auch wichtiger. „In unsere Tablettausgaben bauen wir gerne multimediale Inhalte ein. Da sind wir froh, wenn Fotografen das auch anbieten.“ Sonja Streit, Bildredakteurin der Brigitte, wies darauf hin, dass die Brigitte als festen Bestandteil wieder Reise- und Sozialreportagen veröffentlicht. Matthias Krug, Bildredakteur beim Spiegel, führte die Studierenden dann zwei Stunden durch das neue Verlagshaus des Spiegel. Früher sei es so gewesen, das Themen fast ausschließlich von den Textredakteuren vorgeschlagen wurden. „Aber jetzt kommen auch verstärkt Themenvorschläge von Fotografen, denen wir gerne nachgehen“, sagte Krug. Für das iPad-Magazin des Spiegels freuen sich die Redakteure auf Fotografen, die auch Multimediareportagen machen können: „Wir haben von Beginn an darauf gebaut, dass die freien Fotografen auch Filmen können“, so Krug.(sf/kk)





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22.03.2013

Franz Bischof gewinnt "stern"-Stipendium

Winterparty des Automobilclubs "Midnightsuncruisers" in ihrem Quartier unterhalb des Berg Luossavaara. Foto: Franz Bischof

Der ehemalige Fotostudent Franz Bischof gehört zu den zwei Gewinnern des neu ausgeschriebenen Stipendiums für junge Fotografen des Wochenmagazins „stern“. Der 33-jährige Fotojournalist setzte sich gegen 120 Konkurrenten durch und bekommt nun einen Jahresvertrag beim „stern“ in Hamburg. Während dieser Zeit ist er festes Mitglied der Redaktion und wird sich gemeinsam mit den Redakteuren journalistisch und fotografisch mit dem aktuellen Zeitgeschehen auseinander setzten.

Mit seiner Diplomarbeit „Kiruna – An Urban Transformation“ , einer Geschichte über eine Bergbaustadt im Norden Schwedens, überzeugte Franz Bischof die Jury. „stern“-Art Director Johannes Erler bezeichnet die Gewinner als „herausragende Nachwuchsfotografen mit Sinn für Ästhetik und den richtigen Augenblick“. Das in diesem Jahr zum ersten Mal vergebene Stipendium ist Teil des Programms „stern – Junge Fotografie“ und richtet sich an talentierte Nachwuchsfotografen mit abgeschlossener fotojournalistischer Ausbildung. Franz Bischof studierte von 2003 bis 2012 Fotojournalismus an der Hochschule Hannover.(dh/sf)


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20.03.2013

„Über Stock und Stein“ – Hannes Jung gewinnt Südtirol Medienpreis

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/maxi_hju001.jpgMaximilian wird von seiner Mutter Annemarie (49 J.) vor dem Schlafengehen umarmt und gedrückt Foto: Hannes Jung

Mit seiner Fotoreportage „Über Stock und Stein“ gewinnt der Fotostudent Hannes Jung den diesjährigen Südtirol Medienpreis in der Kategorie Fotografie. Der 1986 in Bremen geborene Fotojournalist überzeugte die Jury mit seiner Reportage über den 19-jährigen Maximilian Elsler aus Meran in Südtirol. Durch ein paar Minuten Sauerstoffmangel nach der Geburt wurde dessen Gehirn dauerhaft geschädigt. Es sendet zu wenige Befehle an die Muskeln seines Körpers, weshalb Maximilian keine Kontrolle über Kopf, Arme und Beine hat. Mediziner bezeichnen dies als „spastische Tetraparese“. Für Maximilians Eltern ist es eine Lebensaufgabe.

Der Südtirol Medienpreis ist mit 3000 Euro dotiert und wird jedes Jahr von der Südtirol Marketing Gesellschaft und der Stiftung Südtiroler Sparkasse an junge Talente in den Bereichen Journalismus, Fotografie und Blog vergeben. Zuvor gewann diesen Preis bereits die damalige Fotostudentin Insa Hagemann.(dh/sf)


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06.03.2013

Stefan Finger nominiert für CNN Journalist Award

Foto: Stefan Finger

Mit seiner Fotoreportage „Dörfer im Müll“ ist der Fotostudent Stefan Finger für den CNN Journalist Award nominiert worden. Der 29-jährige hatte im Juli vergangenen Jahres auf der philippinischen Insel Cebu mehrere Wochen Müllsammler begleitet. Auf den Müllkippen der Insel leben und arbeiten etwa 5.000 Menschen, darunter 3.000 Kinder. Die Menschen hier suchen nicht nur nach recyclebaren Abfällen, sondern auch nach Essen, Kleidung, Medikamenten und Material für ihre Hütten. Die Behausungen der Familien in Umapad, eine der vier Müllkippen Cebus, stehen direkt auf einer zehn Meter hohen Müllschicht. Mitarbeiter der deutschen Organisation „Ärzte für die Dritte Welt“ sprechen von Lebensbedingungen „schlimmer als in den Flüchtlingslagern der dritten Welt“. Neben der Fotoreportage von Stefan Finger wurden aus den rund 300 Einsendungen zwei weitere Fotobeiträge von der Jury in der Kategorie Foto nominiert. Die Preisverleihung findet am 4. April in München statt.

 

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09.02.2013

Canon-Profifoto-Förderpreis: Zwei Gewinner aus Hannover

Foto: Christian Werner

Beim aktuellen Canon-Profifoto-Förderpreis 13/1 sind zwei Studierende der Hochschule Hannover unter den 5 Preisträgern. 

Christian Werner erhielt den Förderpreis für seine Arbeit »Depleted Uanium - The Silent Genocide«. Darin spürt er den Folgen des Einsatzes von radioaktiver Uranmunition im Irak-Krieg 2003 nach. Die Reportage wurde bereits im SPIEGEL veröffentlicht. 

Ron Eichlers fotografische Bachelorarbeit Im Studiengang Visuelle Kommunikation »Werd doch erwachsen. Nö!« zeigt den Alltag eines Tätowierers, der, obwohl bereits Vater und über 30, das Leben eines Jugendlichen abseits der Konventionen von Erwachsenen führt. Die Bachelorarbeit wurde von Professorin Andrea Nikol und Professor Rolf Nobel betreut. 

Insgesamt hatten sich 167 junge Fotografen an dem Canon-Profifoto-Förderpreis beteiligt. (rn/mfd)

 

Zum Canon Profiförderpreis

Zur Webseite von Christian Werner

Zur Webseite von Ron Eichler





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07.02.2013

Hautnah dabei – Fotostudenten auf der Berlinale

Foto: Hannes Jung

Blitzlichtgewitter, Stars und Sternchen und mittendrin die Fotostudenten Philip Bartz und Tobias Kappel. Mit zwölf weiteren Fotografen begleiten sie die Berlinale vom 07. bis zum 17. Februar für den Fotowettbewerb close-up. Die Fotos aller Teilnehmer werden von einer Fachjury prämiert und danach der Öffentlichkeit in einer Ausstellung bei C/O Berlin präsentiert.

Alljährlich sucht das C/O Berlin in Kooperation mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin und der Firma Canon junge Fotojournalisten, die ihre persönliche Sicht auf das Filmfestival zeigen. In den vergangenen Jahren fotografierten bereits elf Fotostudenten für diesen Wettbewerb. (sf/mfd/lb)

 

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Zur Webseite der Berlinale

 





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