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26.11.2014

Das häufig Übersehene sichtbar machen – VGH-Preis 2014

Foto: Patrice Kunte

Es ist alles neu für ihn. Die erste eigene Ausstellung. Eine eigene Hängung. Bilder nur von ihm. Gäste nur für ihn. Reden über seine Arbeit, „seine visuelle Reife“ und über seinen „überaus faszinierenden Essay“. Und es ist sein erster Preis: Als Jakob Schnetz den mit 10.000 Euro dotierten VGH-Preis entgegen nimmt, ist es immer noch etwas unwirklich für ihn. „Ich habe mit dem Preis überhaupt nicht gerechnet“, sagt der Fotostudent später und erzählt von dem „tollen Gefühl“, das er hatte, als er zum ersten Mal in seiner eigenen Ausstellung gestanden hat. Jakob hat seit dem ersten Semester Messen fotografiert. Zwei Jahre ist das her. Es war eines seiner ersten Projekte für den Kurs „Kurzzeitreportage“. Danach fotografierte der 23-jährige an dem Projekt weiter, immer dann, wenn eine für ihn spannende Messe auf dem Programm stand.

Foto: Patrice Kunte

„Es war der sezierende Blick des Fotografen, der die Jury begeisterte“, lobte Professor Rolf Nobel, Mitglied der Jury, der unter anderem auch die Fotochefs von GEO, stern und FAZ angehörten, die Arbeit. Jakob habe fotografiert, was erst der zweite Blick offenbart: „Er hat aus der bunten Welt der Messestände, den schreienden Werbebotschaften und Versprechungen und der chaotischen Menschenmasse häufig winzige Ausschnitte herausgefiltert, die aber immer auf den Charakter dieser Kunstwelten verweisen und das häufig Übersehene sichtbar machen.“ Die Arbeit von Jakob Schnetz ist nun bis zum 31.01.2015 in der VGH galerie zu sehen. (sf/dh)

Film: Patrice Kunte und Michael Heck

Öffnungszeiten: täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei
Ort: VGH galerie, Schiffgraben 4, 30159 Hannover

Zur Internetseite von Jakob Schnetz





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19.11.2014

Augen auf! – 100 Jahre Leica Fotografie in Hamburg

Michael Ebert in den Deichtorhallen Hamburg, Foto: Corinna Guthknecht

Rund 60 Fotostudenten, Lehrbeauftragte und Professoren der Hochschule Hannover besuchten am 19. November die Ausstellung „100 Jahre Leica“ in den Deichtorhallen in Hamburg. Michael Ebert, Lehrbeauftragter für Geschichte des Fotojournalismus und Leihgeber einiger Ausstellungsfotos , führte die Studenten durch die 570 Bilder starke Galerie. Er machte dabei deutlich: „Die Leica hat wie keine zweite Kamera den Fotojournalismus revolutioniert. Sie war es die den Kleinbildkameras zum weltweiten Durchbruch verhalf. Damit ermöglichte sie eine völlig neue Fotografie, eine völlig neue Sicht auf unser Leben.“ Die Studierenden haben während des Rundgangs viele „Momentaufnahmen für die Ewigkeit“ für sich neu entdecken und betrachten können. Bildikonen wie Robert Capas „fallen soldier“ oder Alfred Eisenstaedts „VJ Day, the Kiss“ boten, trotz ihres historischen Alters, noch immer regen Diskussionsstoff. Die Ausstellung kann noch bis zum 11. Januar 2015 in Hamburg besucht werden. (cg/sif/mfd)

Zur Ausstellungsseite Deichtorhallen Hamburg

 

 





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16.11.2014

"College Photographer of the Year" studiert in Hannover

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2014/CPOY_Emmy_011Kl.jpgFoto: Mario Wezel

Der hannoversche Fotostudent Mario Wezel wurde beim weltgrößten Hochschulwettbewerb CPOY (College Photographer of the Year) mit der Goldmedaille in der Kategorie »Portfolio« ausgezeichnet und damit zum besten Fotostudenten der Welt gewählt. Als Preis winkt ihm ein Praktikum beim einem der bekanntesten Magazine für Reportagefotografie, National Geographic. Die Goldmedaille in der Kategorie Multimedia ging ebenfalls nach Hannover. Hochschul-Absolventin Ann-Sophie Lindström wurde für ihre Reportage »Don´t fence me in« über die schwarzen Cowboys von Philadelphia mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 

An dem Wettbewerb, der von der renommierten Missouri School of Journalism ausgerichtet wird, beteiligen sich die besten Hochschulstudenten und aktuellen Absolventen der führenden Ausbildungsstätten der Welt. Die Bewerber kommen von 130 Colleges und Universitäten. Der internationale Wettbewerb wurde in diesem Jahr zum 69. Mal ausgeschrieben.

Zu der Jury gehören bekannte Fotografen und Bildredakteure. Zum ersten Mal war mit Uwe H. Martin auch ein Absolvent aus Hannover Mitglied der Jury. (rn/sf)

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2014/MarioWezel_001_kl_3.jpg
Mario Wezel ist "College Photographer of the Year"

Zur Internetseite des CPOY
Zur Internetseite von Mario Wezel
Zur Internetseite von Ann-Sophie Lindström





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13.11.2014

"Tradeshow" eröffnet in der VGH galerie

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2014/trade_show_vgh_schnetz_1.jpgFoto: Jakob Schnetz

In der VGH galerie wird am kommenden Donnerstag die Ausstellung „Tradeshow“ von Jakob Schnetz eröffnet, dem Gewinner des VGH-Fotopreis 2014.
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird auch der mit 10.000 Euro dotierte VGH-Fotopreis an den Fotostudenten verliehen.

Jakob Schnetz portraitierte humorvoll Messen verschiedenster Branchen und greift damit auch ein Hannoversches Thema auf. Denn Hannover ist einer der wichtigsten Messestandorte in Deutschland und dadurch international bekannt. (jk/sf)

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 20. November um 18 Uhr
Öffnungszeiten: Ab 21. November täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei
Ort: VGH galerie, Schiffgraben 4, 30159 Hannover

Zur Internetseite von Jakob Schnetz





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11.11.2014

Vernissage: »JugendkultUhr. Ein Querschnitt der Jugend 2.0«


Foto: Maria Klenner und Marius Brüggen

Im vergangenen Sommersemester haben sich Studierende des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie, in einem gemeinsamen Projekt mit Journalistik-Studenten der Hochschule Hannover, mit Jugendkulturen in Deutschland auseinander gesetzt. Gemeinsam untersuchten sie die heutige Jugend, ihre Bewegungen und Ziele. Die Themen reichen vom Nachwuchsfußballer in einem Fußballinternat in Wolfsburg, über Pfadfindergruppen als Rückbesinnung zur Natur, bis zu modernen muslimischen Jugendlichen im Zwiespalt zwischen traditioneller Religion und modernem Lebensstil.

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung am 19. November, wird auch der zur Ausstellung entstandene Katalog im Atrium der Hochschule Hannover präsentiert.(ph/dh)

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 19. November um 20 Uhr
Ort: Atrium, Hochschule Hannover, Expo Plaza 2
Ausstellungsdauer: 19. – 27. November 2014

 





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09.11.2014

Ausstellung »Polen – zwischen Traum und Wirklichkeit« in der GAF

Foto: Witold Krassowski

In der Ausstellung "Polen – zwischen Traum und Wirklichkeit", die am kommenden Mittwoch um 19 Uhr in der Fotogalerie GAF eröffnet wird, zeigen zehn Fotografen ihre Sicht auf den polnischen Traum. Die zehn polnischen Fotografen gehen der Frage nach, wie sich ihr Heimatland nach der politischen Wende 1989 verändert hat. Was hat sich die polnische Bevölkerung erhofft und was ist aus diesen Hoffnungen geworden?

Witold Krassowski hat die Wende 1989 dokumentiert. Seine Arbeit zeigt flüchtige Momente der beginnenden Auf- und Umbruchstimmung. Es wird ein Bild Polens gezeigt, von dem heute, 25 Jahren danach, fast keine Spur geblieben ist.
Mitgerissen von der Umbruchstimmung, welche in den Jahren nach 1989 aufkaum, hatten viele Polen große Träume und Erwartungen von der Zukunft  – der westliche Wohlstand schien zum Greifen nahe. Mit nicht wahr gewordenen Träumen, Armut sowie der neuen Rolle der Arbeit beschäftigt sich ein weiterer Teil der Ausstellung.

Gezeigt werden Arbeiten von Agnieszka Rayss, Grzegorz Dembiński, Bartosz Dziamski, Mariusz Forecki, Arek Gola, Witold Krassowski, Maciej Pisuk, Filip Springer, Paweł Supernak und Michał Szlaga.

Das Grußwort hält die Kulturdezernentin der Stadt Hannover, Marlis Drevermann, die Eröffnungsrede die Kuratorin der Ausstellung, Monika Piotrowska.

Die Fotogalerie GAF in der Eisfabrik wurde auf Initiative des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie gegründet.(sw/dh)

Ausstellungseröffnung:
 Mittwoch, 12. November um 19 Uhr
Ort: Galerie für Fotografie in Hannover, Seilerstraße 15d, 30171 Hannover
Öffnungszeiten: 13. November - 11. Januar 2015, donnerstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei

Zur Internetseite der GAF





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08.11.2014

„That’s me“ – Lebenswelten Jugendlicher

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2014/kids%20auf%20dem%20klo_kl.jpg

Unter der Anleitung von Fotojournalismusstudierenden der Hochschule Hannover haben sich Kinder und Jugendliche aus Hannover mit ihrer Lebenswirklichkeit für ein halbes Jahr fotografisch auseinandergesetzt. Die Bandbreite der Motive reichte vom eigenen Zimmer über das Porträt der Familie bis hin zu der Reportage über den eigenen Alltag. Die Studierenden halfen den Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 16 Jahren, sich mit der eigenen privaten Umgebung fotografisch auseinanderzusetzen. Die dabei entstandenen rund 100 Fotografien können in einer Ausstellung in der Jugendkirche Hannover (Lutherkirche) ab Montag bis zum 23. November täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr betrachtet werden. (jp/sf)

Ausstellungseröffnung: Montag, 10. November um 15 Uhr
Ort: Lutherkriche (Nordstadt), An der Lutherkirche 11, 30167 Hannover
Öffnungszeiten: täglich vom 10. bis 23. November 2014 von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Zur Internetseite der Lutherkirche





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06.11.2014

Geschichten aus dem Schrebergarten – Neues GO-Magazin erschienen


Foto: Timo Jaworr

Laube, Liebe, Hoffnung – so lautet der Titel des neuesten GO-Magazins. Das monothematische Heft erschien nun zum sechsten Mal in Kooperation mit den Fotostudenten der Hochschule Hannover. Gemeinsam mit den Absolventen der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl führten sie die Reportagen nicht nur quer durch ganz Deutschland, sondern auch nach Italien, Russland und den Kosovo. So bauen ehemalige Mafiosi in Neapel in einem Gefängnisgarten Tomaten und Zucchini an. Im Kosovo produzieren Kriegswitwen erfolgreich eine Paprikapaste und  in Moskau sträubt sich ein kleines Dorf gegen die Gentrifizierung. Auch wenn Schrebergärten selten auf den ersten Blick Überraschungen bieten, fanden alle Reportagen-Teams dort Geschichten die es wert sind erzählt zu werden. Das 136-seitige GO-Heft wird an alle Magazinredaktionen im deutschsprachigen Raum verschickt. (cg/mfd)

Zur Internetseite der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl:
http://www.reportageschule.de/

Zu der neuen Ausgabe des GO-Magazins (pdf):
http://www.reportageschule.de/workspace/media/documents/go_2014_low-542a75d6ccfb1.pdf





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26.10.2014

Bilder einer Welt im Wandel

Foto: Maria Feck

Dort, wo sonst Werbeplakate an den Wänden prangen, hängen großformatige Bilder: Am U-Bahnhof Alexanderplatz kann man noch bis zum 3. November die Ausstellung "Changing Realities - Bilder einer Welt im Wandel" im Rahmen des 6. Europäischen Monats der Fotografie anschauen. 18 Positionen zeitgenössischer Fotografen rund um soziale und gesellschaftskritische Themen der Gegenwart werden mit je einem Bild präsentiert. Mit dabei sind auch zwei Fotostudenten und drei Absolventen. Hannes Jung mit seiner Serie über den Aktivisten "Dietrich Wagner gegen Stuttgart 21", Linda Dreisen mit ihren zwei Serien über  "Bienen und Imker" und das Albert Schweizer Krankenhaus in "Lambaréné", Michael Löwa mit einer Serie über einen obdachlosen Fußballspieler "Global Player - raus aus dem Abseits", Michael Heck über Aussteiger in Estland "Tolstoi - Haus der Träumer" und Maria Feck mit der Reportage über Flüchtlinge in Deutschland "Lampedusa in Hamburg".

Laut den Berliner Verkehrsbetrieben wird die Ausstellung 1,2 Millionen Besucher haben – so viele Menschen passieren den Bahnhof innerhalb einer Woche. Die Ausstellung wird organisiert von der Humanistischen Gesellschaft für Fotografie. (sf/dh)





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16.10.2014

Zwei Gewinner beim Canon Förderpreis

Foto: Sina Niemeyer

Die Fotostudentin Sina Niemeyer und die Absolventin Insa Cathérine Hagemann haben den Canon Förderpreis gewonnen. Sina Niemeyer hatte ihre Semesterarbeit über eine Ü-60-Party in Hamburg eingereicht und realisiert mit der Förderung eine Geschichte über die Lebensrealität armer Kinder und ihrer Familien in Quito, Ecuador und wie das christliche Projekt Centro del Muchacho Trabajador ihnen hilft. Insa Cathérine Hagemann gewann mit ihrer Reportage über den 15jährigen Marvin, der unter der seltenen Krankheit NCL, die umgangssprachlich als Kinderdemenz bezeichnet wird, leidet. Beide erhalten Sachpreise im Wert von 2.000 Euro. (sf/kk)

Foto: Insa Cathérine Hagemann





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