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31.12.2012

Was war - Rückblick auf 2012

Lumix-Film: S. Atwa, M. Döring, S. Finger, P. Loeper, S. Mast, F. Schumann, N. Tränkler

Das Jahr 2012 ist fast vorüber – für die fotostudenten.de-Redaktion ist dies eine gute Gelegenheit, das fast vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

Für die hannoverschen Fotostudenten war es vor allem ein Jahr der Preise und Erfolge. Fotostudierende und Absolventen gewannen unter anderem den Henri-Nannen-Preis, den College Photographer of the Year (CPOY), den Gute Aussichten Fotopreis, den Axel-Springer-Preis, den BFF Förderpreis, den Zenith Award, den Südtiroler Medienpreis, den Digital Reportage Award, gleich zwei Mal den Canon Förderpreis, drei Gewinne beim Jugendfotopreis und auch drei Preise beim Bremer Fotopreis. Zudem wurde ein Absolvent zum „CNN Photojournalist of the Year“ ernannt. Mit dem Magazin „cicero“ kooperierte die Hochschule mit einem weiteren bundesweit renommierten Magazin. Zudem konnte die Hochschule gleich zwei bekannte Lehrbeauftragte gewinnen: Oliver Mark gab im Sommersemester den Kurs „Prominenz on Location“ und der stern-Fotograf Michael Trippel lehrt im dritten Semester „Redaktionelle Fotografie“. Zum siebten Mal hat mit Abbas im März 2012 ein Magnumfotograf in Hannover einen Vortrag gehalten. Gleichzeitig war die Magnum-Fotoausstellung "Wunden der Welt", in Zusammenarbeit mit der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl, im Design Center zu sehen. Unzählige Fotoausstellungen kamen hinzu. Und natürlich das dritte Lumix-Festival im Juni diesen Jahres, das selbst die beiden Vorgänger-Festivals noch einmal in den Schatten gestellt hat. 30.000 Besucher sind auf das Expo-Gelände gekommen, um sich insgesamt 1.400 Fotos in 60 Ausstellungen anzuschauen und Vorträge von acht international renommierten Fotografen zu erleben, wie dem amerikanischem Pulitzer Preis Gewinner Craig Walker und dem dänischen Fotografen Joakim Eskildson.

Auf diesen Höhepunkt verweist auch das Video, das wir dieser Meldung vorangestellt haben. Es gibt einen lebendigen Rückblick auf das dritte Lumix Festival.

Die fotostudenten.de-Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in das neue Jahr 2013.

(sf/rn)





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25.12.2012

Studierenden-Portfolios - Update

Sieben Studierende haben vor kurzem ihre Portfolios erneuert. Unter der Rubrik „Portfolios“ haben Studierende die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren.

Viele der gezeigten Arbeiten sind für die Kurse „Kurzeitreportage“, „Langzeitreportage“ oder „Fotobuch“ entstanden. Die Fotos sind mit dem jeweiligen Portfolio verlinkt, in dem es mehr über die Studierenden und deren Arbeiten zu sehen gibt.


Foto: Jelca Kollatsch

Jelca Kollatsch begleitete den Zimmerergesellen Manuel Heinze auf der Walz. Nach drei Jahren und einem Tag kehrt er zu seinen Freunden und seiner Familie zurück.

 

Foto: Natalie Becker

Natalie Becker hat für ihre Fotoreportage „Alltag mit Rollstuhl“ vier Hannoveraner begleitet, die aufgrund unterschiedlicher Behinderungen auf den Rollstuhl angewiesen sind.

 

Foto: Amadeus Waldner

Amadeus Waldner zeigt Ralf Lohe, der sein Leben dem Präparieren von Groß- und Kleinwild gewidmet hat.

 


Foto: Niklas Grapatin

Niklas Grapatin begleitete in seiner Langzeitreportage Sven-Erik, einen 21-jährigen Hannoveraner mit Downsyndrom.

 

Foto: Christoph Kellner

Christoph Kellner fotografierte für seine Langzeitreportage die 25-jährige Jungbäuerin Margot Hink auf ihrem Hof in der Wedemark, den sie gemeinsam mit ihren Eltern bewirtschaftet.

 

Foto: Matthias Ferdinand Döring

Matthias Ferdinand Döring beobachtete eine multikulturell geprägte Schulklasse in Hannover. Fast die Hälfte dieser angehenden Abiturienten war zu Beginn der Langzeitreportage versetzungsgefährdet.

 


Foto: Ksenia Kuleshova

Ksenia Kuleshova nimmt den Betrachter mit auf eine Reise in ihre Heimat in Russland.

Hier geht es zur Übersicht aller studentischen Portfolios





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19.12.2012

Unicef-Fotopreis: Christian Werner ausgezeichnet


Foto: Christian Werner

Der Fotostudent Christian Werner wurde beim diesjährigen Unicef-Fotopreis ehrenvoll erwähnt. Seine Reportage "Beschneidungsriten" entstand auf einer Istanbul-Exkursion des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie. Mit der Entfernung der Vorhaut werden jedes Jahr rund 1,5 Millionen türkische Jungen im Alter von acht Jahren offiziell in den Kreis ihrer Glaubensgenossen aufgenommen. "Sünnet" ist der türkische Name für den in Deutschland umstrittenen operativen Eingriff. "Neben Hochzeit und Militärdienst ist er das größte gesellschaftliche Ereignis im Leben eines türkischen Mannes", sagt Christian Werner. Mit dem Titel "Unicef-Foto des Jahres" zeichnete die Kinderhifsorganisation ein Bild des italienischen Fotografen Alessio Romenzi aus. Im vergangenen Jahr hatte Fotostudent Kai Löffelbein die Auszeichnung gewonnen. (kk/sf)

Zur Homepage von Christian Werner.





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14.12.2012

Wenn Fotos Geschichte schreiben

http://fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/2012.12.13.exkursion.braunschweig.kairo.karen.fromm-2223.jpgVertretungsprofessorin Karen Fromm mit Studierenden. Foto: Matthias Ferdinand Döring

Rund 20 Fotostudenten des Kurses „Geschichte des Fotojournalismus“ haben gestern die Ausstellung „Kairo. Offene Stadt – Neue Bilder einer andauernden Revolution“ in Braunschweig besucht.  Die Ausstellung zeigt Bilder der ägyptischen Revolution in einer ungewöhnlichen Gegenüberstellung: Sowohl Fotografien von Profifotografen wie dem Magnum-Fotografen Peter van Agtmael, als auch Fotos von Amateurfotografen, die ihre Bilder im Netzwerk flickr veröffentlichten, finden in der Ausstellung Platz. Die Gegenüberstellung verweist darauf, dass es längst nicht mehr nur die Leitmedien sind, die das Bild von Kriegen und Revolutionen prägen, sondern eben auch die sozialen Netzwerke.

Die Ausstellung ist in Braunschweig noch bis zum 23.12. im Quartier für zeitgenössische Kunst und Fotografie zu sehen. Vom 2. März bis zum 5. Mai 2013 wird die Ausstellung im Museum Folkwang in Essen gezeigt.





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07.12.2012

Kunst ist ein Prestigebegriff: Diskussion mit Klaus Honnef


Fototheoretiker Prof. Klaus Honnef. Foto: Jan P. Eberstein

Prof. Klaus Honnef, Publizist, Kurator und Professor für Fototheorie, diskutierte gestern an der Hochschule Hannover mit rund 40 Fotostudenten und Fachlehrer Knut Giebel über Fotografie und Kunst. Anlass war die aktuelle Gursky-Ausstellung im Düsseldorfer Kunstpalast. Angesichts der Schwindel erregenden Preise, die Gursky am Kunstmarkt erziehle, sagte Honnef: „Auch in Zukunft werden Künstler in der Regel nicht von ihrer Kunst leben können.“ Es gebe eben diesen Zwang zur Tagesarbeit. Nach wie vor hätte die Fotografie diesen Legitimationsdruck, ob sie zur Kunst zähle oder nicht. „Der Fotograf ist halt ein Mechaniker, der mit seiner Technik intelligent umgeht, oder es versaubeutelt“, sagte Honnef.

Den Zugang zum "System Kunst" hält Honnef für mühsam und anstrengend, nicht nur für Fotografen: „Gegenwärtig definiert sich Kunst über die Kriterien des Marktes. Sie ist mehr oder weniger ein Prestigeobjekt. Ihre Megastars tauchen dann im TV auf.“ Wer künstlerische Fotografie betreiben wolle, so Honnef, brauche Energie, Visionen und müsse etwas zu sagen haben. „Und zwar etwas, was nicht nur für einen selbst wichtig sei“, empfahl Honnef.

Kunst sei dann besonders erfolgreich, wenn Betrachter etwas erfahren, was sie vorher nicht wussten oder anders beurteilten. Diese Erwartungshaltung auf Seite der Betrachter müsse schon im künstlerischen Konzept berücksichtigt werden. Als Beispiel nannte Honnef die Arbeiten von Joel Sternfeld, die zur Zeit in Berlin zu sehen sind: „In den banalen Situationen, die er ablichtet, öffnet sich dann eine Falltür. Da taucht etwas wie Risiko, Bedrohung oder ein doppelter Boden in seinen Bildern auf. Das hat mich beeindruckt.“

Zur Internetseite von Klaus Honnef.





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04.12.2012

Museum Bückeburg zeigt “Nach Neuem Trachten”

 

Nach Ausstellungen in Berlin und Hannover zeigt nun das Museum Bückeburg rund 30 großformatige Bilder aus dem Projekt “Nach Neuem Trachten”. Im Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie hatten sich 18 Studierende mit der Brauchtumskleidung aus dem Schaumburger Land beschäftigt. Die Ausstellung in Bückeburg läuft noch bis zum 22. Dezember 2012.

Zur Internetseite des Museums Bückeburg





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30.11.2012

Exkursion nach Düsseldorf: Gursky XXL - Ein Kommentar

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/2012.11.28.gursky.exkursion.duesseldorf-1778.jpgFoto: Matthias Ferdinand Döring

Etwa 75 Studierende und das Team des Studienganges Fotojournalismus und Dokumentarfotografie besuchten gestern (29. November) die Ausstellung »Andreas Gursky« im Düsseldorfer Kunstpalast.

Seit vielen Jahren gilt der 57-jährige Düsseldorfer Fotograf, der sein Studium an der Folkwang Schule in Essen begann und dann in Düsseldorf bei Hilla und Bernd Becher fortsetzte, als der teuerste Fotograf der Welt. Tatsächlich erreichen einige seiner großformatigen Bilder Preise im Millionenbereich, wie sie sonst nur für Exponate der Malerei erzielt werden. Und das für eine letztlich reproduzierbare Fotografie, die er immerhin fünf bis sechs Mal anfertigt.

Die 60 Bilder der Ausstellung »Andreas Gursky« erlauben dem Betrachter einen Überblick über sein Schaffen. Seine neueste Arbeit mit dem Titel „Bangkok“, die in Düsseldorf zum ersten Mal gezeigt wurde, hat die Wasserspiegelungen des verschmutzen Flusses Chao Praya zum Thema. Aufgrund der massiven digitalen Bearbeitung bis an die Grenze der Abstraktion ruft die Arbeit bei Kritikern und Betrachtern immer wieder den Vergleich mit der Malerei zum Beispiel eines Clyfford Still hervor. Gursky selbst konstatiert, dass er mit dieser Serie vielleicht am Endpunkt dessen angekommen sei, was er an digitaler Bearbeitung seiner Bilder betreiben wolle.

Neben der technischen Präzision besonders der neueren Bilder, der Bruegelschen Wimmeligkeit einiger Motive und der grafischen Ästhetik, der man sich nicht einfach entziehen kann, ist es vor allem die schier erschlagende Größe vieler Bilder, die beeindruckt. Davon ist auch die Kunstkritik ergriffen, die – wie im SPIEGEL – von »machtvollen Metaphern auf die menschliche Gesellschaft« spricht. Kritische Töne gegenüber Gursky sind im Feuilleton selten. Lediglich Die Welt nennt Gursky den »Dekorateur der Epoche und Idealkünstler der Finanzgesellschaft«, der mit seiner Kunst »in jedes anständig ausgerüstete Bankfoyer passt«.

Aber unabhängig davon können für Knut Volkmar Giebel, Organisator der Exkursion und Hochschullehrer für künstlerischen Entwurf, auch  angehende Fotojournalisten eine Menge von Künstlern wie Andreas Gursky lernen: »Im Getriebe der alltäglichen Fotografiererei ist es wichtig, dass man über längere Zeit an einem Thema arbeitet, das einem was bedeutet und einen als Autor fordert.« Gerade Gursky und seine Lehrerin Hilla Becher seien dafür ein gutes Beispiel. »Nur über die intensive Arbeit an einem selbstgestellten Thema entwickelt sich Handschrift und Autorenschaft eines Fotografen!«

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/2012.11.28.gursky.exkursion.duesseldorf-1855.jpgFoto: Matthias Ferdinand Döring

Abschluss der Exkursion bildete die abendliche Podiumsdiskussion unter dem Titel »Fotografische Positionen«, zu der Andreas Gursky fotografische Wegbegleiter und Freunde auf das Podium geladen hatte: Seine ehemalige Lehrerin Hilla Becher und die Fotografen Annette Kelm, Moritz Wegwerth und Michael Schmidt. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Prof. Thomas Weski (HGB Leipzig). Leider spiegelte der vorzeitige Weggang zahlreicher Besucher das niedrige Niveau der Diskussion über Fotografie wider, die sich in banalen Weisheiten erging und von Thomas Weski in keiner Phase gelenkt wurde. Vielleicht muss man sich aber einfach von der Idee verabschieden, dass bekannte Fotografen sich automatisch auch mit ihrem Medium auseinandersetzen und Sinnhaftes dazu äußern können. Heraus kam letztlich ein Kaffeekränzchen unter Fotofreunden, deren Höhepunkt das Geständnis Hilla Bechers war, das sie und Bernd Becher hin und wider per Heckenschere und schwedischer Säge störendes Geäst beseitigt und sogar Bäume abgesägt hätten, die ihrer Kamera im Wege waren: »Es waren aber nur zwei Bäume!«

Prof. Rolf Nobel





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27.11.2012

"Es ist was faul im Staate Niedersachsen" - Bildungsdemo in Hannover

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/28_demo_fgj-3.jpg
Foto: Fernando Gutiérrez

2.000 Studierende, Schüler und Auszubildene haben am vergangenen Donnerstag in Hannover unter anderem gegen Studiengebühren und für eine bessere Bildungspolitik demonstriert. 17 Fotostudenten haben die größte Bildungsdemonstration Hannovers der vergangenen Jahre und deren Vorbereitung mit ihrer Kamera begleitet.





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27.11.2012

Fotostudenten holen ersten und dritten Preis beim Studierenden-Wettbewerb des Bundes-Innenministeriums

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/Dinne_fotostudenten.jpgFoto: Johannes Kühner

Der Fotostudent Johannes Kühner hat den mit 2.500 Euro dotierten Studierenden-Wettbewerb des Bundes-Innenministeriums in der Kategorie Fotografie/Film gewonnen. Die ehemalige Fotostudentin Joanna Nottebrock erhielt 1000 Euro für den dritten Platz. Der Wettbewerb hatte das Thema „Chance Demografie: Weniger? Älter? Na und...“. Johannes Kühner gewann den Wettbewerb mit seinen Fotos über Olaf Dinné, der 1979 als einer der ersten vier Grünen-Politiker in einen deutschen Landtag eingezogen ist. Bis heute ist der 77-Jährige aus Bremen in Bürgerinitiativen oder als Moritaten-Sänger politisch aktiv und lebt den Geist der 68er-Jahre. Joanna Nottebrock erzählt in ihrer Bachelorarbeit „Fünfhundertvierundvierzig – Sieben Leben im Alter“ vom Alltag sieben älterer Menschen.

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/Mail-Anhang.jpeg
Foto: Joanna Nottebrock

Zur Internetseite des Bundes-Innenministeriums

Zur Internetseite von Johannes Kühner

Zur Internetseite von Joanna Nottebrock





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26.11.2012

Joanna Nottebrock gewinnt Journalistenpreis zum Thema Demenz und wird ausgezeichnet beim CPOY

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/Edwin_Ria_1.jpg
Foto: Joanna Nottebrock

Gemeinsam mit der Autorin Nadine Ahr erhielt die ehemalige Fotostudentin Joanna Nottebrock den ersten Preis beim Journalistenpreis der Diakonie Neuendettelsau in Nürnberg für ein veröffentlichtes Zeit-Dossier. Der Artikel "Das Versprechen" erzählt von einer berührenden Liebesgeschichte ohne Happy End über Nadine Ahrs Großeltern. „Nadine Ahr und die Fotografin Joanna Nottebrock lösen durch die emotionale Nähe große Betroffenheit aus und geben einen hervorragenden Einblick in ein Leben, das plötzlich von der Krankheit Demenz bestimmt wird", begründete die Jury ihre Entscheidung. Der Preis wurde zum ersten Mal vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/China_Nights_04.jpg

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2012/China_Nights_10.jpgFotos: Joanna Nottebrock

Mit einem Auszug aus ihrem Reise-Essay über China gewann Joanna Nottebrock außerdem "Bronze" beim diesjährigen College Photographer of the Year (CPOY) Wettbewerb an der University of Missouri. Ihre abendlichen Beobachtungen auf Chinas Straßen, die sie für die Einreichung wie in ihrem Fotobuch "Red Book" zu Bildpaaren zusammenstellte, überzeugten die Jury in der Kategorie "Illustration". Bei dem Wettbewerb nahmen in diesem Jahr 573 Studenten von 125 Schulen aus 17 Ländern teil. CPOY gilt als der weltweit größte Wettbewerb für College- und Hochschulstudenten.


Zur Internetseite von Joanna Nottebrock

Zur Internetseite vom CPOY-Wettbewerb





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18.11.2012

Joanna Nottebrock, Michael Hauri und Uwe H. Martin für Reporterpreis nominiert


Foto: Uwe H. Martin

Zum Dritten Mal gehören Absolventen der Hochschule Hannover zu den Nominierten beim Deutschen Reporterpreis 2012. In der Kategorie »Webreportage« wurden Joanna Nottebrocks »Von Griechenland nach Deutschland«,  Uwe Martins »Killing Seeds« und die von Michael Hauri (2470media) produzierte Webreportage »Flucht aus Tibet« unter die zehn Nominierten gewählt. Bislang hatten bereits mit Felix Seuffert ein Studierender (2010) und mit Uwe Martin ein Absolvent (2011) der Hochschule Hannover den Deutschen Reporterpreis gewonnen.
Uwe Martins Webreportage »Killing Seeds« ist die zweite Multimedia-Reportage seines Langzeitprojektes über die Probleme der weltweiten Baumwollproduktion. In seiner Webreportage geht es um den tausendfachen Selbstmord indischer Baumwollbauern, die angesichts ihrer dramatischen finanziellen Probleme in den Suizid getrieben werden. Joanna Nottebrocks »Von Griechenland nach Deutschland« schildert den Umzug einer Familie nach Deutschland vor dem Hintergrund der enormen Wirtschaftsprobleme in Griechenland. Die von Manuel Bauer fotografierte und von Michael Hauri produzierte Reportage »Flucht aus Tibet« erzählt die Geschichte der 6-jährigen Yangdol, die an der Hand ihres Vaters ihre Heimat Tibet verlässt und über den 5716 Meter hohen Nangpa Pass nach Nepal und weiter nach Indien flüchtet.

Zur Internetseite vom Reporter-Forum
Zur Internetseite von Uwe H. Martin
Zur Internetseite von Joanna Nottebrock
Zur Internetseite von 2470 media





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17.11.2012

Siebte Ausgabe des GO-Magazins erschienen



Titelfoto: Martin Smolka

Die Journalistenschüler der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl legen mit “Kinder” ihr siebtes monothematisches Reportagemagazin vor. Für das jährliche Abschlussprojekt fotografierten zum vierten Mal die Fotostudenten der Hochschule Hannover. Diesmal führten die Reportagen unter anderem nach Spanien, Israel, Indien, Italien und quer durch Deutschland. Dabei schauten die Reporterteams nicht nur auf die Welt der ein bis 18-jährigen, sondern begleiteten auch ältere Menschen, die nie erwachsen werden. Das 136 Seiten starke GO wird an alle Magazinredaktionen im deutschsprachigen Raum verschickt.

Zur Internetseite der Zeitenspiegel-Reportageschule





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17.11.2012

Cicero-Kooperation: Reportage von Jonas Wresch


Foto: Jonas Wresch

Für die Oktober-Ausgabe von Cicero, dem Magazin für politische Kultur, fotografierte der Fotostudent Jonas Wresch die Suche nach dem Bernsteinzimmer. Im sächischen Erzgebierge begleitete er die Bewohner von Deutschneudorf bei ihren Ausgrabungen. Das Bernsteinzimmer ist seit dem zweiten Weltkrieg verschollen und wird wie auch der Goldschatz der Nazis und wertvolle gestohlene Kunstwerke im Gewirr der dortigen Bergwerksstollen vermutet.

Fotostudierende und Absolventen der Hochschule Hannover werfen für Cicero noch bis zur Bundestagswahl 2013 einen Blick auf den politischen und gesellschaftlichen Ist-Zustand der Republik. Neben Jonas Wresch arbeiteten bisher Stefanie Preuin, Lene Münch, Milos Djuric und Stefan Finger für das bundesweit erscheinende Magazin.

Zur Internetseite von Cicero





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16.11.2012

Nur Staubsaugen genügt nicht – Exkursion Berlin

Knut Giebel mit Exkursionsteilnehmerin in der Ausstellung "Gender Studies"
Foto: Matthias Döring - mit freundlicher Genehmigung der Galerie Camera Work

Seit gestern führt Knut Giebel 15 Studierende seines Faches „Fotografie als Kunst“ drei Tage lang durch sechs Foto-Galerien der Bundeshauptstadt. Ziel der Exkursion ist es, den Studierenden den Horizont für ein eigenes, langjähriges Projekt zu öffnen und im Laufe des Semesters ein Exposeé dafür zu entwickeln. In der Ausstellung „Gender Studies“ der Fotografin Bettina Rheims sagte Giebel: „Die Staubsaugermethode, alles einfach nur aufzusaugen und wiederzugeben bringt niemanden weiter. Es ist nicht das Abbild, das in der Fotografie entscheidend ist, sondern die Philosophie, die dahinter steckt. Bettina Rheims hat viel Arbeit in das Thema investiert, und das Ergebnis Ihres Schaffens zeigt, dass es sich lohnt einen solchen Weg zu gehen.“ Galerie Pressesprecher Alexander Golya stützte Giebels Aussage als er den Erfolg der Fotografin in einer Zahl ausdrückte: 23.800 EUR. Das ist der aktuelle Einstiegspreis für ein einziges Bild aus der 25er Serie, die weltweit fünf Mal existiert.

Ausstellungsorte der Exkursion:
CAMERA WORK // Bettina Rheims - Gender Studies
Pinter & Milch – Galerie für Fotografie // René Groebli – Das Auge der Liebe
Jüdisches Museum Berlin // R.B. Kitaj (1932 - 2007) Obsessionen
DAS VERBORGENE MUSEUM // Anita Neugebauer – photo art basel
Hengesbach Gallery // Björn Siebert - Homecoming, Sun & Ruin
Berlinische Galerie // Geschlossene Gesellschaft  - Künstlerische Fotografie in der DDR 1949 – 1989





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12.11.2012

Kai Löffelbein gewinnt New York Photo Award


Foto: Kai Löffelbein

Nach Lene Münch ist Kai Löffelbein jetzt der zweite Fotostudent aus Hannover, der den New York Photo Award gewonnen hat. In der Kategorie Series Student Documentary erhielt er den ersten Preis für seine schon mehrfach ausgezeichnete Arbeit »Kids of Sodom« über eine Müllkippe für Elektroschrott in Ghanas Haupstadt Accra. 





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09.11.2012

Gewonnen hat der Humanismus - VGH Fotopreis 2012


Foto und Film: Patrice Kunte

Gewinner des VGH Fotopreis 2012 ist der Fotostudent Kris Finn. Der 29jährige erhielt gestern bei der Eröffnung seiner Ausstellung die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Foto-Reportage "Welcome to Williston - letzte Hoffnung Ölboom". Kris Finn schildert in seiner Bildstrecke die Lebens- und Arbeitsbedingungen derer, die sich angelockt vom neuen Ölboom in den USA aufmachen, um in der Prairie North Dakotas einen Job zu bekommen. Für Fotojournalismus-Professor Rolf Nobel steht die Arbeit von Kris Finn in der Tradition von Fotografen wie Eugene Smith, die in ihren Fotos den Gedanken des Humanismus befördern wollen. Eine elementare Aufgabe des Journalismus sei es, "als Kontrollinstanz einer Gesellschaft, die sich gern als human bezeichnet, ohne den Kriterien des Humanismus aber konsequent nachzukommen" zu fungieren, sagte Nobel in seiner Laudatio vor etwa 200 Gästen. Nobel unterstrich damit noch einmal eines der wesentlichen Ziele der Ausbildung im Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover. Dass die humanistische Fotografie nicht tot sei, bewiesen die zahlreichen Preise, die Fotojournalismus-Studierende allein in den vergangenen zwölf Monaten gewonnen hätten. Eine lange Liste, in die sich nun auch Kris Finn eingetragen hat.

Weiterführende Inhalte zur Fotoreportage "Welcome to Williston"

Öffnungszeiten der Ausstellung: bis 31. Januar 2013 täglich
11:00 bis 17:00 Uhr in der VGH galerie, Schiffgraben 4, 30159 Hannover

Film zum VGH Preis 2012:

Zur Webseite von Kris Finn

 





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07.11.2012

Henning Bode gewinnt "Gute Aussichten"-Fotowettbewerb


Foto: Henning Bode

Der hannoversche Fotostudent Henning Bode hat den "Gute-Aussichten"-Fotowettbewerb gewonnen. Er setzte sich mit Bildern seiner Diplomarbeit "Die Kinder des King Cotton" gegen 108 Mitbewerber aus 40 Hochschulen durch.

Gute Aussichten schreibt zu seiner Arbeit: "Henning Bode hat das nach wie vor ländlich geprägte Delta des Mississippi mehrere Wochen bereist, um den Menschen dort zu begegnen und etwas über ihr Leben, ihre Kultur und ihr Wesen zu erfahren. Das Kondensat seiner eindringlichen Aufnahmen ist ein Mix aus Stolz und Humor, aus Rhythmus und Lebensfreude, aus Armut und Perspektivlosigkeit, aus Überlebenswillen und Gastfreundschaft umhaucht von den Melodien des Delta Blues."

Die Auftakt-Ausstellung öffnet am Freitag, 23. November 2012 um 19.30 Uhr im Museum Marta, in Herford. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!

Zu "Gute Aussichten"

Artikel und Fotos zu "Die Kinder des King Cotton" auf Spiegel.de

Zum Portfolio von Henning Bode auf fotostudenten.de





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02.11.2012

Rolf Hüper in Ruhestand verabschiedet

Prof. Rolf Nobel (links) lobte in seiner Rede das leidenschaftliche Engagement des ehemaligen Dekans Prof. Dr. Rolf Hüper. Foto: Ksenia Kuleshova

Der Dekan der Fakultät Medien, Information und Design Prof. Dr. Rolf Hüper ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Hüper habe seine Funktion als Dekan der Fakultät „immer mit sehr großer Leidenschaft und mit ganzem Herzen ausgefüllt“, sagte Prof. Rolf Nobel bei der Verabschiedung des 65-jährigen. Hüper war seit 2007 Dekan der Fakultät III – Medien, Information und Design. Als Dankeschön für sein Engagement überreichte Nobel im Namen des Studienganges Fotojournalismus und Dokumentarfotografie eine Fotografie, die bei einer gemeinsamen Exkursion mit Studierenden nach Tomsk entstanden ist.





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25.10.2012

Lehrauftrag für stern-Fotograf Michael Trippel

Foto: Matthias Ferdinand Döring

Der stern-Fotograf Michael Trippel unterrichtet in diesem Semester das Fach Redaktionelle Fotografie an der Hochschule Hannover. „Mir geht es in dem Kurs nicht darum, Klischees in Symbolfotos zu reproduzieren, sondern intelligente Bildlösungen für ein gestelltes Thema zu finden“, erklärt der 47jährige. Der renommierte Fotojournalist arbeitet unter anderem auch für die ZEIT, den Spiegel, National Geographic und als Vertragsfotograf für den stern.

Zur Webseite von Michael Trippel





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17.10.2012

Kris Finn gewinnt den VGH Fotopreis 2012

Foto: Kris Finn

Mit seiner Fotoreportage »Welcome to Williston – letzte Hoffnung Ölboom« hat der 29jährige hannoversche Fotostudent Kris Finn den VGH Fotopreis 2012 gewonnen. Der Preis zählt mit 10.000 Euro zu den höchstdotierten Fotopreisen in Deutschland . Er wird Kris Finn am 8. November um 18 Uhr im Rahmen der feierlichen Ausstellungseröffnung im Direktionsgebäude der VGH verliehen.

Mitten in der Prairie, im verschlafenen 14.000-Einwohner-Städtchen Williston im US-Staat North Dakota, liegt das Zentrum eines Ölbooms, wie ihn das Land seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. In rund 3.000 Metern Tiefe verläuft dort ein Teil des Bakken-Ölfelds, das laut dem »U.S. Geological Survey« rund 24 Milliarden Barrel Öl lagert. Mittlerweile sind im Westen North Dakotas 7.000 Bohrstellen und Förderanlagen registriert, weitere 4.000 kommen in naher Zukunft hinzu.

Tausende Arbeitssuchende haben sich dorthin auf den Weg gemacht, angetrieben von der vagen Hoffnung, im Ölfeld einen der hochbezahlten Jobs zu bekommen. Viele von ihnen haben dafür ihre Familien zurückgelassen. Der Traum vom Wohlstand zerbricht für viele, nachdem sie merken, dass sie zu spät gekommen sind, denn die Jobs im Ölgeschäft sind rar. Zwar ist es nicht schwer, eine schlecht bezahlte Anstellung in einem Hotel oder einem Restaurant zu finden, aber alle freien Unterkünfte sind auf Jahre hinweg ausgebucht und von einem Niedriglohn nicht zu bezahlen. In der Hoffnung, doch noch von einem Ölkonzern angeheuert zu werden, wohnen viele monatelang in ihren Autos, Zelten oder schlafen in einer Kirche.

Foto: Patrick Slesiona

Die Jury des VGH Fotopreises zeigte sich von der Tiefe der visuellen Umsetzung beeindruckt. Mitglieder der Jury waren Anja Jöckel (Geo), Andreas Trampe (stern), Michael Jung (F.A.Z.), Michael Thomas (HAZ) und Professor Rolf Nobel (Hochschule Hannover). »Das Leben der Menschen zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit hat Kris Finn sehr sensibel fotografiert«, so Rolf Nobel, »und dabei außerdem facettenreich auf der Klaviatur unterschiedlicher fotografischer Bildentwürfe gespielt.« 

Der VGH Fotopreis wird seit dem Jahr 2001 vergeben. Mit einem Preisgeld von 10.000 Euro zählt der Preis bundesweit zu den höchstdotierten Auszeichnungen im Bereich Fotografie. Zuerst als landesweiter Wettbewerb für Laien- und Profifotografen konzipiert, schreibt die VGH den Preis seit 2008 ausschließlich unter den Studierenden des Studienganges Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover aus. Mit dieser exklusiven Förderung der Hochschule Hannover unterstützt die VGH eine Talentschmiede, die zu den führenden Ausbildungsstätten für Fotografen in Europa zählt.


Zur Internetseite von Kris Finn





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09.10.2012

»Fremde Heimat« im Museum für Kommunikation Berlin


Foto: Kiên Hoàng Lé

Das Museum für Kommunikation Berlin zeigt Fotografien aus der Serie »Fremde Heimat« von Kiên Hoàng Lé. Im Rahmen der Ausstellung »Glücksfälle – Störfälle. Facetten interkultureller Kommunikation« gibt der Fotostudent Einblicke in Alltag und Festtage von Vietnamesen in der deutschen Hauptstadt. Die Ausstellung soll für mehr Toleranz werben und dazu einladen, unterschiedliche kulturelle Hintergründe kennenzulernen und die eigenen Wurzeln und Prägungen zu reflektieren.
Die Eröffnung findet am kommenden Donnerstag, 11. Oktober 2012 um 19 Uhr im Museum für Kommunikation Berlin statt.

Ort:
Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin
Ausstellungsdauer: 12. Oktober 2012 bis 24. Februar 2013
Eintritt: 4 Euro, ermässigt 2 Euro

Zur Internetseite des Museums für Kommunikation
Zur Internetseite von Kiên Hoàng Lê 









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25.09.2012

Kurzzeitreportagen auf Handwerksausstellung


Faßfabrik Alfred Krogemann GmbH Bremen. Foto: Ksenia Kuleshova

Studierende des zweiten Semesters präsentieren elf Kurzeitreportagen über seltene Handwerksberufe auf der Jahresausstellung der Arbeitsgruppe KunstHandwerkDesign.

Die Zusammenarbeit wurde von der Weberin und Textildesignerin Lucia Schwalenberg und der Fotostudentin Franziska Gili initiiert. Lucia Schwalenberg war bereits im Jahr zuvor von Fotostudent Moritz Küstner für eine Kurzzeitreportage fotografiert worden und freute sich, dass immer wieder Studierende der Hochschule Hannover zum Thema »Handwerk« fotografieren. So entstand die Idee auf der jährlichen Kunsthandwerksausstellung im Künstlerhaus eine Diashow zu zeigen, die von Franziska Gili zusammengestellt wurde.

Zu sehen sein werden Fotoreportagen von Amadeus Waldner, Charlotte Schmitz, Christoph Kellner, David Carreno, Franziska Gilli, Ksenia Kuleshova, Marcel Wogram, Maria Feck, Niklas Grapatin, Philip Bartz und Suhwa Lee aus dem Seminar »Kurzzeitreportage« des zweiten Semesters.

 


Weberei Lucia Schwalenberg. Foto: Franziska Gilli

Ort: Künstlerhaus, Sophienstraße 2, Hannover
Zeit: 29. und 30. September 2012, je 11 bis 18 Uhr
Eintritt: frei





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24.09.2012

50. Deutscher Jugendfotopreis: Drei Gewinner sind Fotostudenten

Jonas Wresch auf der Bühne der Preisverleihung Foto: Matthias Döring

Den Deutschen Jugendfotopreis (DJF) der Sonderkategorie "Unterwegs" gewinnt Jonas Wresch (23) mit seiner Serie: "Immobilis - Eigenheim Wohnwagen". Weiterhin erhält Diego León-Müller (19) mit seiner Reportage "Jagd" einen Förderpreis in der Teilnehmeraltersklasse von 16 bis 20 Jahren. Dritter im Bunde ist die Fotostrecke "Blessed Care" von Marius Maasewerd (23), der den Förderpreis in der Kategorie der 21 bis 25 Jährigen gewinnt.

Die Sieger wählte eine Jury, bestehend aus: Michael Biedowicz (ZEITmagazin), Jana Kühle, (Zeitschrift PHOTOGRAPHIE), Prof. Ulrike Mietzner (Universität Dortmund) sowie die beiden ehemaligen Preisträger Miriam Hüning und Gionathan Lo Mascolo. Der Fotowettbewerb gehört seit 1962 zu den Klassikern der Deutschen Fotowettbewerbe, und wird veranstaltet durch das Kinder - und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF).

Herzliche Glückwünsche an unsere Gewinner!

Deutscher Jugendfotopreis Galerie: "Immobilis - Eigenheim Wohnwagen"
Deutscher Jugendfotopreis Galerie: "Jagd"
Deutscher Jugendfotopreis Galerie: "Blessed Care"

Webseite von Jonas Wresch
Webseite von Diego León-Müller
Webseite von Marius Maasewerd

links nach rechts: M. Maasewerd, J. Wresch, D.-L. Müller, Foto: Matthias Döring





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24.09.2012

photokina 2012: ausgestellte Arbeiten von Fotostudenten in Köln

Auch wenn der Schwerpunkt der photokina auch in diesem Jahr wieder auf der Fototechnik lag, so standen doch einige ausgestellte Bilder zur Schau. Zu unserer Freude auch viele Arbeiten von Studenten des eigenen Studienganges. Jede vierte der 20 Gewinner-Arbeiten in der Galerie des Canon-Profifoto-Förderpreises stammte aus der Hand unserer Fotostudenten.
Namentlich waren dies Arbeiten von Sabine Spengler, Insa C. Hagemann, Nina Weymann-Schulz, Kai Löffelbein sowie Hannes Jung. Auch bei den 22 ausgestellten Arbeiten der UNICEF Wettbewerbe waren unsere Kommilitonen Fara Phoebe Zetsche und Kai Löffelbein vertreten.

Wir sind gespannt wer alles bei der nächsten photokina auf dem Boulevard of Competitions im Jahr 2014 zu sehen sein wird, und geben allen, die darauf hinarbeiten, Goethes angeblich letzten Worte mit auf den Weg: Mehr Licht!

Webseite der Photokina





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22.09.2012

Insa Hagemann gewinnt erneut 1. Preis der PCS-Stitfung


Foto: Insa Hagemann

Bereits zum zweiten Mal gewinnt Insa Cathérine Hagemann den ersten Preis beim Sportfotografie-Wettbewerb der Peter-Christian-Schlüschen-Stiftung. Nachdem sie den mit 5000 Euro dotierten Preis bereits 2010 für »Bella Germania« gewonnen hatte, war sie auch dieses Jahr wieder erfolgreich. Das Siegerbild ist eine Aufnahme aus ihrer Arbeit »Transition« über die Tänzerin Karine Seneca. Insa Cathérine Hagemann begleitete die Tänzerin seit Oktober 2011 im Rahmen des Projektes »Fokus Bovary« während der letzten großen Hauptrolle ihrer Karriere und darüber hinaus. Die 20 besten Arbeiten des Wettbewerbs der PCS-Stiftung waren vom 13. bis 16. September auf der Kunstmesse »Berliner Liste« zu sehen.

Mit ihrer Fotostrecke über Karine Seneca mit dem Titel »Transition« gewann die Fotostudentin vor kurzem auch den Canon Profiphoto Förderpreis 2012/2. 


Zur Internetseite von Insa Cathérine Hagemann
Zur Internetseite der Peter-Christian-Schlüschen Stiftung

 





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18.09.2012

Fotostudenten wieder bei »photokina academy«

Stand der Hochschule Hannover auf der Photokina 2012 Foto: Rolf Nobel

Wie bereits 2006, 2008 und 2010 ist die Hochschule Hannover auch in diesem Jahr mit einem Stand auf der »photokina« vertreten. Vom 18. bis 23. September 2012 präsentieren Fotostudenten im Ausstellungsbereich »photokina academy« in Halle 4.1 Studienarbeiten aus verschiedenen Seminaren sowie preisgekrönte Serien und Reportagen am Stand der Hochschule Hannover.

Dieses Jahr haben sich 50 Hochschulen für die 15 Ausstellungsflächen beworben, die im Vorfeld der Messe ausgeschrieben wurden. Die drei besten Präsentationen werden mit Preisgeldern von insgesamt 6000 Euro ausgezeichnet.

Interessierten bietet die »photokina« mit der Halle 4.1 eine gute Gelegenheit, sich an einem Ort über das Fotostudium an verschiedenen Schulen zu informieren. An den Ständen gibt es die Möglichkeit, sowohl mit Hochschullehrern als auch mit Studierenden über die Studienbedingungen zu sprechen. 

Am Samstag den 22.09.2012 und Sonntag 23.09.2012 jeweils um 11.30 spricht Prof. Lars Bauernschmitt über das Fotojournalismus-Studium an der Hochschule Hannover auf der Bühne in Halle 4.1.

Zur Internetseite der »photokina«





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13.09.2012

Letzter Arbeitstag und internationaler Strafgerichtshof


Foto: Frank Schinski


Im Haus der Region Hannover haben Prof. Rolf Nobel und die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde am 13. September eine Fotoausstellung mit Arbeiten von Frank Schinski eröffnet. Zusehen sind Fotografien aus Frank Schinskis Diplomarbeit »Vom Aufhören« von 2006, über den letzten Arbeitstag vor dem Ruhestand, und aus einer aktuelleren Arbeit über den internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Die durchdachte Komposition und der auf den Punkt fotografierte Moment in seinen eindringlichen Bildern lassen den Betrachter vermuten, dass die Fotos inszeniert seien. Den zahlreichen Besuchern der Eröffnung erklärte Prof. Rolf Nobel in einer recht persönlichen Rede Frank Schinskis Bilder indem er diesen zitierte: »Ja meine Bilder sind inszeniert. Aber nicht ich habe sie inszeniert, sondern das Leben.« 
Frank Schinski studierte von 1999 bis 2006 Fotografie an der Fachhochschule Hannover.



Foto: Natalie Becker


Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Oktober 2012 im Haus der Region zu sehen.

Zeit: 
14.9. bis 19.10.2012, montags bis freitags 9 bis 17 Uhr
Ort: Hildesheimer Straße 20, Hannover
Eintritt: frei





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30.08.2012

Ausgezeichnet - sieben prämierte Reportagen für das Visa Pour l´Image

Foto: Kai Löffelbein / Plakatgestaltung: Jan Philipp Eberstein

Auch in diesem Jahr konnte der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover sich erfolgreich für die Teilnahme am OFF-Festival des Visa Pour l´Image in Perpignan qualifizieren. Im Rahmen seiner diesjährigen Präsentation werden sieben Reportagen gezeigt, die in den vergangenen beiden Jahren mit international renommierten Fotopreisen ausgezeichnet wurden.

Mit dabei ist die Arbeit der Fotostudentin Ann-Sophie Lindström, die in ihrer Fotoreportage Punks in Hannover zeigt. Der Fotostudent Jan Lieske fotografierte den Alltag afrikanischer Gastarbeiter bei der Orangenernte in Italien. Sonja Och begleitete eine junge Mutter, die als Stripperin arbeitet. Das Leben in einer Messie-Familie in Ostdeutschland zeigt Fara Phoebe Zetsche während Kai Löffelbein den Überlebenskampf auf afrikanischen Abfallbergen fotografierte. Lene Münch und Stefan Koch zeigen ihre dokumentarischen Arbeiten. Stefan Koch hält in seiner Serie fest, was von dem traditionsreichen Versandhaus Quelle übrig blieb. Lene Münch gibt einen Einblick in das Leben der deutschen Burschenschaften.

Die Bildstrecken sind Seminar- und Abschlussarbeiten von Studierenden und Absolventen an Deutschlands größtem Studiengang für Fotojournalismus. Sie wurden auf der ganzen Welt fotografiert und zeigen die persönliche Sichtweise der Fotografinnen und Fotografen auf selbst gewählte Geschichten.

Die Ausstellung ist in der Woche vom 01.09. bis 08.09. im Salle des Libertés, Rue Edmont Bartisol 3, Perpignan täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Die Vernissage findet am Dienstag (4. September) um 18.00 Uhr statt.

 

Webseite Visa Pour l´Image in Perpignan

Übersichtskarte der Ausstellungsorte in Perpignan

Anreisemöglichkeiten nach Perpignan





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24.08.2012

Fotostudenten belegen zweiten und dritten Platz beim EISA Maestro-Award

 

Die Fotostudenten Philipp von Ditfurth und Nina Weymann-Schulz haben beim deutschen Ausscheid der EISA Maestro Awards 2012 den zweiten und dritten Platz belegt.

Der Wettbewerb, der vom europäischen Fachzeitschriftenverband EISA in 20 europäischen Ländern ausgetragen wird, hatte das Thema `Speed´. Nina Weymann-Schulz konnte die Jury des deutschen fotoMAGAZIN mit Langzeit-Stroboskop Aufnahmen aus der Innenstadt von Århus/Dänemark überzeugen, Philipp von Ditfurth war mit einer Reportage über das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring vertreten.

 

 Foto: Philipp von Ditfurth

 

 Foto: Nina Weymann-Schulz

fotoMAGAZIN - EISA Maestro Awards 2012

Webseite von Nina Weymann-Schulz

Webseite von Philipp von Ditfurth





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19.08.2012

Insa Cathérine Hagemann gewinnt Canon Profifoto Förderpreis 2012/2


Foto: Insa Cathérine Hagemann

Wieder ist eine Fotostudentin der Hochschule Hannover unter den Gewinnern des renommierten Förderpreises. Ausgezeichnet wurde die Fotografin für ihre Reportage, über die 40 jährige Karine Seneca, die ihre Karriere als Ballettänzerin an der Staatsoper Hannover in diesem Sommer beendete und nun zurückkehrt in ihre Heimatstadt Cannes. Insa Cathérine Hagemann begleitete die französische Tänzerin seit Oktober 2011 bereits im Rahmen des Projektes „Fokus Bovary“. (Fotostudenten.de berichtete)

Jetzt, nachdem der Vorhang für Karine ein letztes Mal gefallen ist, wird sich die ehemalige Primaballerina auf die Suche nach einer neuen Rolle im Leben und einem neuen Sinn machen. Die gebürtige Hannoveranerin Insa Cathérine Hagemann wird den einstigen Bühnenstar weiterhin fotografisch begleiten und ihre Geschichte in Bildern erzählen. Der Canon Profifoto Förderpreis wird seit 2006 zwei Mal jährlich an je fünf Gewinner vergeben. Mit ihrer Fotoreportage „Transition“ gewinnt Insa Cathérine Hagemann Sachpreise im Wert von 2000 Euro.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Canon Profifoto Förderpreis 2012/2

Foto-Galerie „Transition“

Übersicht aller Profifoto Förderpreise von 2007-2012

Projekt „Fokus Bovary“

Webseite Insa Cathérine Hagemann

 





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19.08.2012

„Der Apparat“ gewinnt den BFF-Förderpreis


Foto: Lene Münch


Für ihre Bachelor-Arbeit „Der Apparat“ erhält Lene Münch den 24. Internationalen BFF-Förderpreis 2012.
Die 1983 geborene Fotostudentin der Hochschule Hannover fängt das Wesen der deutschen Behördenlandschaft durch eine besonders nüchterne und aufgeräumte Fotografie, in der Tradition der Dokumentarischen Serie, mit ihrer Arbeit ein. „Ordnungsliebe trifft Ordnungsliebe“- so die Meinung der Jury, die den Förderpreis des BFF (Bund-Freischaffender-Fotodesigner) vergibt. Die Auszeichnung gilt als einer der renommiertesten und mit 12.500 € höchstdotierten Förderpreis für Hochschulabsolventen. Neben der Studentin wurden noch vier weitere Absolventen, aus insgesamt 83 internationalen Bewerbungen, ausgezeichnet. Der von BFF, Kodak, stern, NEON, Leica, der Reinhardt-Wolf-Stiftung und dem Wirtschaftministeriums Baden-Wüttemberg getragene Preis wird am 20.09.2012 im MAK, Museum für Angewandte Kunst, in Köln verliehen.

 

Zur Website von Lene Münch
Zur Website vom BFF





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04.07.2012

Diplom- und Bachelorpräsentationen

Am 04. und 05. Juli 2012 finden die Abschlusspräsentationen des Sommersemesters 2012 statt. Die zwölf Absolventen freuen sich auf ein interessiertes Publikum im Hörsaal des Design Centers (Expo Plaza 2) der Hochschule Hannover. 


Foto: Charlotte Sattler


04. Juli 2012 | 10:00 | Charlotte Sattler | »Nur keine Aufregung«
Eine Fotografische Beobachtung der Atmosphäre und des Alltags in sozialen Hilfseinrichtungen in Leipzig.



Foto: Maria Irl

04. Juli 2012 | 10:30 | Maria Irl | »Das Arbeiterschwein«
Wo zwei Deutsche sich treffen, heißt es, gründen sie einen Verein. Deutsche Rassekaninchenzüchter treffen sich scheinbar besonders gerne: Hierzulande vertritt der Zentralverband der Deutschen Rasse-Kaninchenzüchter über 5.000 Vereine. Ein Besuch bei den Kaninchenzüchtern.




Foto: Corinna Sauer

04. Juli 2012 | 11:00 | Corinna Sauer | »home stories«
»home stories« ist meine persönliche Annäherung an den Stadtteil Berlin Neukölln, der sich heute an der Schwelle zwischen Problembezirk und Trendkiez befindet. Da das Projekt mit meinem eigenen Umzug dorthin zeitgleich einher ging, ist die Arbeit nicht nur eine subjektive Auseinandersetzung mit dem Ort als solchem, sondern gleichsam auch visuelles Zeugnis meiner eigenen Suche nach Bezug. Die einzelnen Bilder sind Fragmente einer sozialen Realität, so wie ich sie persönlich in Neukölln erfahren habe.




Foto: Florian Wallenwein

04. Juli 2012 | 12:15 | Florian Wallenwein | »erdverbunden«
Marco Giovanoli ist Bergbauer im Bergell. Im dem kleinen Tal in Graubünden bewirtschaftet er einen kleinen Hof und hält Kühe und Ziegen. Diese liefert er an das Waldhaus, ein fünf Sterne Hotel im Engadin. Kurt Röösli ist dort Küchenchef und führt seine Küche mit dem gleichen Enthusiasmus wie Marco seine Tiere hält. Beide verbindet eine enge Freundschaft. »erdverbunden« zeigt einen beispielhaften Weg den Nahrung nehmen kann, mit Menschen die ihre ganze Liebe in ihre Arbeit und ihr Produkt stecken.




Foto: Alexander Ziegler

04. Juli 2012 | 12:45 | Alexander Ziegler | »Die Rückkehr der Wölfe«
Der Foto-Essay »Die Rückkehr der Wölfe« beschäftigt sich mit der bayerischen Peripherie entlang der Deutsch-Tschechischen Grenze. Die Fotografien erkunden die Weißen Flecken der Landkarte, streifen durch Orte mit und ohne Erinnerung und treffen auf Menschen, die sich gerne wundern.




Foto: Matthias Popp

04. Juli 2012 | 13:15 | Matthias Popp | »15«
1996 sang Schorsch Kamerun auf seiner ersten Langspielplatte »die Jugend ist die schönste Zeit des Lebens«. Jasmin wurde zu diesem Zeitpunkt gerade erst geboren. Heute ist Jasmin 15 Jahre alt und steckt mitten in ihrer Pubertät. Sie ist kein Kind mehr und auch noch keine Erwachsene, aber auf dem Weg dahin. Sie ist ein ganz normaler Teenager mit den ganz normalen Teenagerproblemen. Ihre Geschichte ist so einfach wie universell, aber vielleicht gerade deshalb so spannend.




Foto: Franz Bischof

04. Juli 2012 | 14:30 | Franz Bischof | »Kiruna«
Kiruna, das Nordlicht unter Schwedens Städten, zählt kaum 20.000 Einwohner. Viele von ihnen verbringen den Großteil ihrer Lebenszeit unter der Erdoberfläche. Jeder sechste Einwohner arbeitet für die staatliche Bergbaugesellschaft LKAB, die vor den Toren der Stadt den weltgrößten Eisenerz-Untertagebau betreibt. Die Mine ist der Grund, warum die Menschen hier sind - und warum die Stadt hier ist. Ohne das Eisenerz wäre Kiruna im Jahr 1900 nicht gegründet worden. Jetzt steht der Stadt die größte Transformation ihrer Geschichte bevor. In 20 Jahren wird in Kiruna nichts mehr so sein, wie es mal war.




Foto: Henning Bode

04. Juli 2012 | 15:00 | Henning Bode | »Die Kinder des King–Cotton«
Henning Bode geht mit seiner Diplomarbeit dem Mythos-Mississippi auf den Grund. Drei Monate reiste er durch das provinzielle Delta des Mississippi, eine der ärmsten Regionen der Vereinigten Staaten, bekannt auch als Geburtsort des Blues. Mit seinen Fotos begibt sich Henning Bode auf Spurensuche und zeigt seine persönliche Sicht auf das Leben in diesem Gebiet. Dabei hat er vor allem die Menschen portraitiert, auf die er in seiner Arbeit einen besonderen Focus legt.




Foto: Patrice Kunte

04. Juli 2012 | 15:30 | Patrice Kunte | »Funkschmerz«
Mobile Kommunikation und Breitbandinternet selbst im letzten Winkel der Republik sind heute eine Selbstverständlichkeit. Was für die einen ein Segen ist – macht andere krank. »Funkschmerz« ist ein Essay über die Auswirkungen künstlicher elektromagnetischer Strahlung auf den Menschen.




Foto: Xiaoxiao Zhu

05. Juli 2012 | 10:00 | Xiaoxiao Zhu | »Meine Oase«
Migranten wünschen sich, aus der »Wüste« ihres Lebens zu entfliehen, um eine
schönere Umgebung zu finden, einen Ort mit einer »sauberen« Atmosphäre, wo sie
frei atmen können und ihrem ursprünglichen Chaos entkommen - eine Oase.




Foto: Jennifer Riedel

05. Juli 2012 | 11:00 | Jennifer Riedel | » ...und dann bin ich plötzlich aufgewacht«
»Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.«, ein gut gemeinter Rat, den man nicht leichtfertig geben sollte, denn es könnte auch ein Alptraum sein.
»… und dann bin ich plötzlich aufgewacht« ist eine Serie von inszenierten Alptraumszenen. Imaginäre Erinnerungen, die ihre nächtliche Umgebung verlassen haben, um ein Gastspiel in der Realität zu geben.




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01.07.2012

Die ersten Master-Absolventen

In diesem Jahr schließen die ersten beiden Fotostudenten der Hochschule Hannover ihr Studium mit dem Master ab. Joanna Nottebrock und Kim Bierbrauer haben nach ihrem Bachelorabschluss 2011 zwei weitere Semester als Masterstudium angehängt und präsentieren am 2. bzw. 3. Juli 2012 ihre Abschlussarbeiten im Hörsaal des Design Centers. Zuschauer sind herzlich willkommen.


Aus dem Film »H2OVERUNITY« von Kim Bierbrauer

2. Juli 16 Uhr | Kim Bierbrauer | »H2OVERUNITY«
Ein Film über die Suche nach Stanley Meyers vergessener Erfindung, die Wasser als unerschöpfliche Energiequelle nutzbar macht.


Foto: Joanna Nottebrock

3. Juli 19 Uhr | Joanna Nottebrock | »Griechenland ist in einem Tunnel, ohne dass man Licht sieht«
Ein griechisch-deutsches Ehepaar wandert wegen der Krise mit ihren Kindern von ihrer geliebten Heimat in Griechenland nach Deutschland aus. In der Fotoreportage geht es um die Entwurzelung, um das Ankommen, um Zukunft und um die Neudefinition von Heimat sowie das Neuordnen sozialer Strukturen.





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30.06.2012

Kein Sommermärchen

 

Das sehnlichst erhoffte Sommermärchen wurde es leider nicht.
Deutschland unterlag Italien im Halbfinale 1:2

20 Fotostudenten unserer Hochschule sind losgezogen und haben das Schau-Spiel zwischen Deutschland und Italien fotografiert.





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29.06.2012

Ausstellungseröffnung »Urbane Räume in der Fotografie«


Mielno, Polen, 2012. Foto: Henner Rosenkranz

Dreißig Fotostudenten der Hochschule Hannover haben sich im Rahmen des Wahlpflichtseminars »Dokumentarfotografie/Kuratieren« unter Leitung von Karen Fromm und Raimund Zakowski mit dem Wandel urbaner Räume auseinandergesetzt. In individuellen Herangehensweisen wählten sie die Topografie urbaner Orte und die Lebensbedingungen im städtischen Raum als Ausgangspunkt ihrer fotografischen Recherchen und Dokumentationen.
»Von der Megacity bis zum aus dem Boden gestampften Tourismusparadies - die Ausstellung zeigt, dass in urbanen Räumen mehr und mehr das Spezifische unserer Kulturen und die Bedingtheiten menschlichen Lebens sichtbar und manifest werden. Damit waren die »Urbanen Räume« ein idealer Ausgangspunkt für uns die unterschiedlichen Ausdrucksformen des Mediums Fotografie auszuloten und seinen spezifischen Zugang zur Wirklichkeit zu reflektieren«, erklärt V.-Prof. Karen Fromm.

Eine Auswahl der entstandenen Fotografien wird vom 30. Juni bis zum 24. Juli 2012 in der kulturreich Galerie Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Vernissage findet am 29.Juni statt.


LOST IN TRANSFORMATION, Istanbul 2012. Foto: Jakob von Siebenthal

Ausstellungseröffnung: 29.Juni ab 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 30.Juni bis 24.Juli
Ort: kulturreich Galerie, Wexstraße 28, 20355 Hamburg
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 13 bis 18 Uhr


Zur Internetseite der kulturreich Galerie





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23.06.2012

Grimme Online Award für berlinfolgen.de

Jede Woche produziert die von ehemaligen Fotostudenten gegründete 2470 das Multimedia-Portrait eines Menschen in Berlin. Es sind Geschichten über den Alltag in der größten deutschen Stadt. Seit gut einem Jahr ist die Webseite berlinfolgen.de online. Nun haben die Autoren der Seite den Grimme Online Award 2012 in der Kategorie "Kultur und Unterhaltung" erhalten. Verantwortlich für die Multimedia-Reportagen ist eine Reihe von graduierten Fotostudentinnen und Fotostudenten der Hochschule Hannover. Unter der Leitung von Michael Hauri und Daniel Nauck waren das unter anderem Anna Kristina Bauer, Lukas Kawa, Jannis Keil und Ann Sophie Lindström.

Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem: [...] „berlinfolgen“ lässt Menschen ihre Geschichten, ihre Sicht auf das Leben erzählen und schafft dabei durch die Kombination aus erstklassiger Reportagefotografie, O-Tönen und kurzen Filmsequenzen ein außergewöhnliches Mediengenre, welches den Betrachter emotional in seinen Bann zieht und die Charaktere erlebbar macht, wie es eine aufwändige Filmproduktion nicht besser leisten könnte. [...]

Gratulation an alle Gewinner!

 

Zur Webseite: berlinfolgen.de

Zur Webseite: Grimme Award

Zu den Webseiten der Anbieter: 2470media und taz.de





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16.06.2012

And the winner is ...


Thomas Hoepker überreicht den Freelens Award an Peter van Agtmael. Foto: Patrick Slesiona


Die Sieger stehen fest: Beim Lumix Fotofestival für jungen Fotojournalismus gewann der amerikanische Fotograf Peter van Agtmael den FREELENS Award für seine Arbeit »Disco Night Sept 11«. Jurymitglied und Magnum-Fotograf Thomas Hoepker überreichte den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Gleich zwei Auszeichnungen erhielt Christopher Capozziello, der das Leben seines behinderten Zwillingsbruders in Bildern festhielt. Der Lumix Multimedia Award ging in diesem Jahr an Ilvy Njiokiktjen für ihre Reportage »Afrikaner Blood«. Die Besucher des Festivals kürten Remi Ochlik posthum mit dem HAZ-Publikumspreis.

Die preisgekrönten Arbeiten und alle weiteren Ausstellungen sind noch bis Sonntag 17. Juni, 20 Uhr auf dem ehemaligen Expo-Gelände zu sehen.





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16.06.2012

Engagement und Initiative sind das Wichtigste



 

Foto: Thomas Hoepker

 

Interview mit Thomas Hoepker




Der deutsche Fotojournalist Thomas Hoepker, der seit 1989 Vollmitglied der Agentur Magnum ist, hat die Fotografie des stern Magazins maßgeblich geprägt. Bedeutend sind vor allem seine Reportagen über Ostberlin und das Leben in der DDR der 70er Jahre. 
Der in New York lebende Fotograf ist beim 3. Lumix Festival Mitglied der Jury für den Freelens-Award, welcher am Samstag den 16. Juni 2012 vergeben wird.



fotostudenten.de: Sie haben gesagt, dass gerade beim Lumixfestival zu sehen ist, dass der Fotojournalismus präsenter und wichtiger als je zuvor ist, warum?



Thomas Hoepker:
Seit einiger Zeit wird viel von der Krise des Fotojournalismus geredet. Aber ich denke, es ist eher die Krise der großen Zeitschriften, die in der digitalen Welt grosse Probleme haben ihren Stellenwert zu bewahren, sprich verkauft zu werden. Die Bedingungen für Fotojournalisten sind im Vergleich zur Vergangenheit deutlich schwieriger geworden, da in den Redaktionen bedeutend weniger Geld für gute Fotografie ausgegeben wird. Ein positiver Aspekt der neuen Zeit ist, dass man seine Arbeiten über das Internet einem viel größeren Publikum zugänglich machen kann. Früher musste man sich den stern kaufen um gute Reportagen zu sehen, heute braucht man nur den Computer anzuschalten.

Der Fotograf ist heute mehr auf sich selbst gestellt, aber die Freiheit ist fast grenzenlos. Ich bin begeistert von vielen jungen Fotografen, die aus eigenem Antrieb, ohne Auftraggeber, relevante Themen finden, großartige Geschichten erzählen und sich manchmal dafür großen Gefahren aussetzen. Gerade beim Lumix Festival kann man auch dieses Jahr wieder viele Beispiele für herausragende Fotoreportagen sehen, die genau dieses Engagement und den Mut zeigen.




fotostudenten.de: Wie sind Sie zum Fotojournalismus gekommen?



Thomas Hoepker: Ich war schon als Schüler sehr an der Fotografie interessiert. Als ich 14 war bekam ich von meinem Großvater eine Plattenkamera geschenkt und begann damit zu experimentieren. Die Fotografie wurde schnell für mich zu einem Hobby, dass ich zu meinem Beruf machen wollte. Damals gab es keine Fotoschulen in Deutschland, ich musste mir alles selbst beibringen. Mein Vater war wie alle Väter der Meinung ich sollte etwas Anständiges lernen. Letztendlich einigten wir uns darauf, dass ich Kunstgeschichte studiere. Ich merkte aber schnell, dass mich im Museum die Leute vor den Bildern mehr interessierten, als die Bilder selbst. Ich fing an, mein Studium mit der Fotografie zu finanzieren, dass wurde dann immer mehr. Letztendlich brach ich das Studium ab und wurde Fotograf.



fotostudenten.de: Sie waren von 2003 bis 2007 Prasident von Magnum. Vielleicht können Sie uns als Fotostudenten sagen, welche Aufgaben ein Praktikant bei Magnum übernimmt?


Thomas Hoepker:
Erstmal ist man Mädchen oder Bursche für alles! Es gibt dafür, wie bei vielen anderen Sachen bei Magnum, keine festen Regeln. Die Aufgaben für Praktikanten sind verschieden und reichen vom Sortieren, Nummerieren oder Beschriften von Bildern, der Arbeit am Computer bis hin zur Instandhaltung des Equipments. Wichtig ist, dass man als Praktikant viel Initiative mitbringt und eigene Vorschläge und Ideen hat. 


fotostudenten.de: Finden Sie es sinnvoll Fotojournalismus zu studieren?

Thomas Hoepker: Wichtig ist erst mal, dass man fotografiert! Fotojournalismus studieren finde ich persönlich nicht so entscheidend. Im allgemeinen bin ich eher skeptisch, dass man journalistische Fotografie lehren kann. Es gibt Hochschulen, an denen sehr viel dröges und theoretisches Zeug unterrichtet wird, oder die meinen, sie müssten lauter Künstler hervobringen. Das alles kann aber niemals die Erfahrung und das Gefühl ersetzen, in die Welt hinauszugehen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Zum Beispiel die Hochschule in Hannover, die immer wieder gute Fotografen hervorbringt.

fotostudenten.de: Glauben Sie, dass die Zukunft der Fotografie in Multimedia liegt?



Thomas Hoepker: Es hat absolut seine Berechtigung. Ich hab mich selbst schon darin versucht und zusammen mit meiner Frau Fernseh- Filme gedreht. Für mich ist das Filmen eine logische Konsequenz, da es eine Verlängerung der Fotografie darstellt. Probieren sollte man alles! Sei es auch um zu sehen, dass es nicht das ist, was man machen möchte.



Foto: Maria Feck


fotostudenten.de:Wie präsent ist die Fotografie in Ihrem Leben?



Thomas Hoepker:
Sie ist mein Leben!

fotostudenten.de:
Eines Ihrer bekanntesten Bilder ist ein Foto vom 11.September. Wie wichtig ist das Foto für Sie?


Thomas Hoepker:
Das Foto ist inzwischen größer als ich. Ich werde es nicht mehr los. Als ich damals den entwickelten Film durchschaute, fand ich dieses Bild gar nicht besonders gut, weil es für mich nicht das war, was ich zeigen wollte. Ich ärgerte mich, es nicht geschafft zu haben näher an das World Trade Center gekommen zu sein. An dem Tag hatten wir gerade ein Magnum-Treffen in New York. In der Stadt wimmelte es von guten Fotografen, die genau die Bilder gemacht hatten, die ich nicht hatte. Vier Jahre später kramte ein Kurator, mit dem ich eine Ausstellung vorbereitete genau dieses Bild aus einer Kiste hervor. Heute erst erkenne ich den Wert dieses Fotos. Es gibt diesen schönen Spruch von Robert Capa: »Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, dann warst du nicht nah genug dran.« Genau das war für mich der Fall. Das ich letzten Endes genau am richtigen Platz war, habe ich erst viel später gemerkt.

 

Zur Website von Magnum





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14.06.2012

Nicht Zukunft, sondern gegenwärtiger Alltag

Interview mit Michael Hauri von 2470media


Multimedia Storytelling ist in den vergangenen Jahre ein immer beliebteres Medium für Fotografen geworden. Im Jahr 2009 gründeten die Hannoveraner Fotostudenten: Anna Jockisch, Shooresh Fezoni, Daniel Nauck und Michael Hauri die Produktionsfirma 2470media, die sich auf Webreportagen spezialisiert hat.

fotostudenten.de: Wer gehört momentan zum Team 2470media?

Michael Hauri: Wir kooperieren permanent mit Freelancern, dazu gehören auch viele Studenten der FH Hannover. Es gibt einen Stamm von 5-6 Leuten, die regelmässig ins Büro kommen und mit denen wir projektbezogen, teilweise für 4-6 Monate, zusammenarbeiten.

fotostudenten.de: Was war und ist Eure Intention?

Michael Hauri: Wir haben irgendwann mal etwas pathetisch formuliert, dass wir den klassischen Fotojournalismus ins 21. Jahrhundert transformieren wollen. Tatsächlich war und ist unser Ziel, eine adäquate Form zu finden, wie man mit qualitativ hochwertiger Fotografie weiterhin Geschichten erzählen und diese an die neuen medialen Gegebenheiten anpassen kann.

fotostudenten.de: Seid Ihr diesen Weg auch gegangen um unabhängiger Publizieren zu können?

Michael Hauri: Auf jeden Fall! Das gehört dazu. Wir sind nicht nur eine Produktionsfirma für Webreportagen, sondern auch eine Publikationsplattform und eine Entwicklungsredaktion.

fotostudenten.de: Gibt es eine vergleichbare Institution wie 2470media in Deutschland?

Michael Hauri: Nein, meines Wissens bislang nicht.

fotostudenten.de:
Glaubst Du, dass das Multimedia Storytelling eine Zukunftsperspektive für junge Fotojournalisten darstellt?

Michael Hauri: Da bin ich mir absolut sicher. Als Fotograf bekommst du durch das multimediale Geschichtenerzählen eine Ausdrucksstärke, die Du mit der Fotografie allein oft nicht hast.
Man kann zudem einen Grad an Unabhängigkeit erreichen, dadurch das die Technik erschwinglich geworden ist und Publizieren im Netz nichts oder nur wenig kostet. Das war vor zehn, fünfzehn Jahren einfach undenkbar. Wir befinden uns also in einer phantastischen Situation und diese Euphorie geht von uns jungen Fotografen aus!



Fotos: Jannis Keil und Lukas Kawa / 2470media


fotostudenten.de: Könnt Ihr von jetzt schon von Eurer Arbeit leben und glaubst Du, dass in Zukunft noch mehr Gelder dafür mobilisiert werden können?

Michael Hauri: Ja, das können wir. Und wir müssen es auch, weil wir uns irgendwann mal entschieden haben, alles auf eine Karte zu setzen. Für uns ist Multimedia-Journalismus nicht Zukunft, sondern gegenwärtiger Alltag. Wir stellen auch immer wieder fest, dass sich alternative Formate und Erzählweisen immer größerer Beliebtheit erfreuen und sich das auch auf die Budgets positiv auswirkt.

fotostudenten.de: Ihr arbeitet auch im Werbe- und Corporate Bereich für Unternehmen. Wie ist das Verhältnis von freien, journalistischen Projekten und Auftragsarbeiten für die Wirtschaft?

Michael Hauri: Wir machen keine Werbung, sondern bleiben immer beim authentischen Geschichtenerzählen, auch bei PR-Projekten. So reisen wir etwa diesen Sommer im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach Brasilien, Vietnam, Indonesien und in die Mongolei, um dort verschiedene Forschungsprojekte zum Thema Wasserressourcen-Management zu dokumentieren. Auch dort geht es darum, mit starken Bildern und O-Tönen eine einprägsame Geschichte zu erzählen und diese Projekte bekannter zu machen. Grundsätzlich versuchen wir, eine gesunde Balance zu finden zwischen Liebhaberprojekten, die wir zum Bespiel durch Stipendien finanzieren, und Corporate-Jobs, die unsere Bilanz aufbessern.

fotostudenten.de: Hast du generell das Gefühl, dass sich immer mehr Unternehmen für Multimediareportagen als PR-Mittel interessieren?

Michael Hauri: Ja, dass entscheidende Stichwort ist: Storytelling.
Wir befinden uns im Zeitalter des Web 2.0, wo jeder partizipieren möchte und Kommunikationsabteilungen auf einmal neue Kanäle bespielen müssen, für die es noch sehr wenig Erfahrungswerte gibt. Da kommen diejenigen Geschichten am besten an, die authentisch erzählt sind und einen realistischen Einblick in ein Unternehmen oder eine NGO vermitteln.

fotostudenten.de: Ihr beschäftigt ja auch regelmässig Praktikanten. Wie bewirbt man sich bei Euch?

Michael Hauri: Das Praktikum bei uns dauert ein halbes Jahr und bewerben kann man sich direkt bei mir. Wir sind sehr interessiert an jungen Fotojournalistinnen und –journalisten, die gut im Team arbeiten können und bereit sind ihren Horizont zu erweitern. Denn die Fotografie spielt natürlich eine wichtige Rolle in unserem Produktionsalltag, aber sie ist letzten Endes nur Mittel zum Zweck – dem Geschichtenerzählen. Deshalb braucht ein Multimedia-Journalist gute Kenntnisse aller Arbeitsschritte, von der Recherche bis zum Schnitt.

fotostudenten.de: Gibt es etwas, was Du noch sagen möchtest?

Michael Hauri: Es ist mir eine Herzensangelegenheit auf das Crowdfunding für unsere Serie „berlinfolgen“ hinzuweisen. Das ist ein journalistisches Projekt, welches als kleines Übungsprojekt anfing und mittlerweile im Netz nicht nur über 700.000 mal angeschaut wurde, sondern auch für den Grimme Online Award nominiert ist. Jede Woche veröffentlichen wir eine spannende Geschichte aus Berlin, am Ende soll ein audiovisuelles Mosaik der Stadt entstehen – mit 100 Folgen. Alle bisherigen Geschichten wurden von Fotostudenten aus Hannover fotografiert. Das Projekt ist sehr aufwendig, wir verdienen aber nicht viel Geld damit.Deshalb bitten wir unsere Zuschauer um Unterstützung, damit wir die Serie fortsetzen können. Dafür bekommen sie aber auch etwas, zum Beispiel einen hochwertigen Print aus der Serie oder einen Workshop, je nach Betrag, mit dem sie das Projekt unterstützen. Es fehlt nicht mehr viel, aber wenn wir das notwendige Budget nicht zusammen bekommen, wird das Projekt bereits in ein paar Wochen zu Ende sein. Das wäre wirklich schade!

Im kommenden Wintersemester 2012/2013 übernimmt Michael Hauri neben Nicole Strasser einen Lehrauftrag für Online-Reportage

 

Zur Website von 2470media


Zum Crowdfunding für Berlinfolgen






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13.06.2012

Kollektivtag

»Wir wollen Geschichten erzählen« - das gibt das Kollektiv Enarro als Ihr gemeinsames Ziel an. Sie sind eine Gruppe von aktuellen und ehemaligen Fotostudenten der Hochschule Hannover sowie schreibenden Journalisten, die schon für namhafte Zeitschriften und Zeitungen gearbeitet haben. Gemeinsam wollen sie mehr erreichen, als sie als Einzelkämpfer schaffen könnten. Doch sie sind nicht die einzigen, die sich als Gruppe auf einem Markt behaupten, der fast nur Einzelkämpfer kennt. Auf dem Lumix Festival findet deshalb am 14. Juni einen Thementag zum Schwerpunkt Fotokollektive mit zahlreichen Vorträgen und Präsentationen im Planet MID auf dem Expogelände statt. Dort stellen sich Fotokollektive und -agenturen, wie »Kollektiv 25«, »Enarro« und »2470 media« sowie die neugegründete »elo-images« vor, deren Mitglieder aktive und ehemalige Fotostudenten der Hochschule Hannover sind. In diesem Rahme präsentieren sich ebenfalls das russische Kollektiv »Salt Images« und das italienische Kollektiv »ParalleloZero«.

Die Frage »Warum gibt es Kollektive?« wird auf dem Kollektivtag im Rahmen einer Podiumsdiskussion um 14.00 Uhr erörtert.
Alle Veranstaltungen zum Kollektivtag finden im Planet MID, Expo Plaza 4, am 14 Juni 2012 von 11 Uhr bis 17 Uhr statt. Abschließend findet ab 21 Uhr die inzwischen schon legendäre »Kollektivparty« statt.

Zur Website von Enarro
Zur Website von 2470 media
Zur Website von Kollektiv 25
Zur Website von elo-images
Zur Website von Salt Images
Zur Website von ParalleloZero

Zur Website des Lumix Festival





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12.06.2012

Interview zum Foto-Festival mit Prof. Rolf Nobel

Morgen startet das Lumix Festival für jungen Fotojournalismus in Hannover.

fotostudenten.de hat den Festivalleiter Professor Rolf Nobel zum Festival befragt. Wer für das Festival nur einen Tag Zeit hat, sollte seiner Ansicht nach auf keinen Fall die Fotoreportagen »Theater Of Life« von Tomasz Lazar, aber auch »Disco Night Sept 11« von Peter van Agtmael verpassen. Sehr anrührend sei die Fotoreportage »Never let you go«  über ein altes Ehepaar, in der sich der Mann bis zu ihrem Tod um seine Frau kümmert. „Bei den Multimediageschichten würde ich mir unbedingt »Afrikaner Blood«  anschauen, die von einem Trainingscamp von weißen Buren handelt, die offensichtlich rassistisches Gedankengut mit sich tragen“, sagt Nobel. Unbedingt sehenswert sei auch die vergleichsweise lange Multimediareportage über die Fans eines argentinischen Fußballvereins ( »Die Bierbauer aus Quilmes«).

Zur Webseite des Lumix Foto-Festivals





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11.06.2012

Festivalvorbereitungen auf der Zielgeraden


Foto: Patrick Slesiona


Alle Wände stehen, alle Bilder hängen, die Vorbereitungen zum Lumix Festival für jungen Fotojournalismus erreichen die Zielgerade. In den verbleibenden zwei Tagen bis zur Eröffnung werden die Kataloge ankommen, die Messestände bestückt und das Design Center der Hochschule Hannover in das Zentrum des Lumix Festivals verwandelt. Seit etwa zwei Monaten laufen die Vorbereitungen für das 3. Lumix Festival auf Hochtouren. Mehr als 1400 Fotos wurden von Fotostudenten gedruckt und gerahmt. An neun Standorten auf dem ehemaligen Expo-Gelände haben Fotostudenten Ausstellungswände aufgestellt, nachgestrichen und Bilder aufgehängt. Die über 800 Meter Ausstellungsfläche verteilen sich über den Skywalk der Messe Hannover, Camp Media, Planet MID, den deutschen, dänischen und tschechischen Pavillon, eine Ausstellungsfläche von BMW und das Design-Center. Ein neuer Ausstellungsort in diesem Jahr ist der türkische Pavillon, der seit der Expo 2000 brach lag. In einem großen Arbeitseinsatz richteten mehr als 30 Studierende diesen Pavillon für die Ausstellung wieder her.



Auch auf den Plakatwänden Hannovers ist es nicht zu übersehen: Vom 13. bis 17. Juni findet das 3. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus statt.

Zur Homepage des Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus
Zu den Ausstellungsorten






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06.06.2012

Fotostudent Kai Löffelbein gewinnt PDN Photo Annual Award 2012

Foto: Kai Löffelbein

Seine Fotostrecke »Kids of Sodom« wurde bereits mit dem Henri Nannen Preis, dem UNICEF Foto des Jahres und dem Canon ProfiFoto Förderpreis gewürdigt. Nun kann sich der Fotostudent Kai Löffelbein über den Photo District News (PDN) Photo Annual Award 2012 in der Kategorie Student freuen.

In der Jury saßen unter anderem Marcel Saba (Präsident der W. Eugene Smith Foundation), Josh Baker (Art Director des Bildbandverlages TASCHEN America), James Wellford (Photo Editor des Newsweek magazines) und James K. Kolton (Jury Vorsitzender des Worldpress Photo Contest 2005).

Ausrichter des Preises ist das 1980 gegründete U.S.-Amerikanische Magazin Photo District News aus der Nielsen Holdings N.V.

Die preisgekrönten Bilder werden auf dem 3. Lumix Festival für Jungen Fotojournalismus vom 13.-17. Juni 2012 in Hannover ausgestellt.

 

Meldungen zu

Kai Löffelbein gewinnt Henri Nannenpreis

Kai Löffelbein ausgezeichnet mit UNICEF Foto 2011

Kai Löffelbein beim »Canon ProfiFoto Förderpreis« ausgezeichnet 

Links:

Zur Website des PDN Photo Annual 2012

Zur Website von Kai Löffelbein

Zur Website des Lumix Festivals





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06.06.2012

Volles Programm


Foto: Joanna Nottebrock

Auch in diesem Jahr bietet das Lumix Festival vom 13. bis zum 17. Juni wieder ein abwechslungreiches Programm rund um den Fotojournalismus. Neben 60 Foto-Ausstellungen und der Präsentation von 22 Mulitmedia-Reportagen zeigen zwei Sonderausstellungen das „Jung sein in Hannover“ sowie Arbeiten von Studierenden die ein Praktikumssemester beim „Weser Kurier“ absolvierten. Neben einer Fototechnikschau im Atrium des Design-Centers finden 5 Tage lang Vorträge namhafter Fotografen wie Anja Niedringhaus oder Darcy Padilla sowie Portfoliosichtungen und Führungen von ausstellenden Fotografen statt.
Am Donnerstag, den 14. Juni stellen sich junge Fotografenkollektive und -agenturen vor. Am Freitag berichten die Macher von Multimedia-Geschichten über ihre Arbeit.

Höhepunkt des Festivals ist die Vergabe des FREELENS Award, des Lumix Multimedia Awards, des Lammerhuber Photography Award und des HAZ Publikumspreises mit der anschließenden Abschlussfeier am Samstag, den 16. Juni ab 20.00 Uhr.


Zum Programm des Lumix Festivals





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01.06.2012

Die Welt ohne uns


Foto: Jörg Volland

Wie könnte die Welt aussehen zu einem Zeitpunkt, an dem Menschen nicht mehr existieren? Und wie lassen sich solche Visionen mit dem Medium Fotografie in die Gegenwart holen? Diesen Fragen gingen Studierende verschiedener Semester im Wahlfach »Künstlerische Fotografie« unter der Leitung von Knut Giebel nach. Entstanden sind eigenständige konzeptionelle Bildwelten, die nicht nur eine Inszenierung abbilden sondern fotografische Standpunkte erforschen und darstellen.

Das Projekt ist eine Kooperation des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie mit dem Schauspiel Hannover. Am 3. Juni um 17 Uhr findet die Vernissage zur Ausstellung »Die Welt ohne uns« im Schauspielhaus Hannover statt.

Ort:
Schauspielhaus Hannover
Dauer: 03.06.2012 ab 17:00 Uhr bis zum 30.06.2012

Zur Internetseite von Schauspiel Hannover





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30.05.2012

Neu auf dem Lumix Festival: Lammerhuber Photography Award


Foto: Nick Neufeld

Erstmals wird in diesem Jahr im Rahmen des Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus der Lammerhuber Photography Award verliehen. Mit diesem Preis, gestiftet von dem österreichischen Fotografen und Verleger Lois Lammerhuber, soll die herausragendste Alltagsgeschichte des Festivals ausgezeichnet werden. Der Lammerhuber Photography Award unterstreicht die Ausrichtung des Lumix Festivals auf den humanistischen Fotojournalismus und das Interesse an der Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen von Menschen. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Daneben werden wieder der FREELENS Award für die beste Fotostrecke des Festivals und der Multimedia Award für die beste Multimedia Story vergeben. Die Jury des FREELENS Award und des Lammerhuber Photography Award bestehend aus Peter Bitzer (laif), Ruth Eichorn (GEO), Thomas Höpker (MAGNUM), Søren Pagter (The Danish School of Photojournalism, Århus), Christian Pohlert (FAZ) und Bertram Solcher (FREELENS) vergibt die Preise unter den 60 für das Ausstellungsprogramm ausgewählten Arbeiten. Aus den 22 ausgewählten Multimedia Reportagen kürt eine weitere Jury bestehend aus Michael Hauri (2470media), Prof. Wilfried Köpcke (Hochschule Hannover), Uwe H. Martin (Spill The Beans), Markus Mattheus (Panasonic) und Kai Voigtländer (Akademie für Publizistik) den Sieger des Multimedia Awards. Die Preisverleihungen werden am 16. Juni im Rahmen der Abschlussparty stattfinden.


Zur Internetseite des Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus





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24.05.2012

Anna Jockisch gewinnt Axel-Springer-Preis

Foto: Anna Jockisch

Die ehemalige Fotostudentin Anna Jockisch hat mit ihrer Abschlussarbeit »Dügün heißt Hochzeit« beim Axel-Springer-Preis für jungen Journalismus den dritten Preis in der Kategorie Internet gewonnen. Die Multimediareportage sei ein sehr gelungener Beitrag zur anhaltenden Integrationsdebatte, der zudem das Beste aus den Medien Fotografie, Audio, Video und Grafik nutze, sagte Jury-Mitglied und Deutschland-Chef von Twitter Rowan Barnett bei der Preisverleihung. Jockisch hatte für ihre Bachelorarbeit ein junges türkischen Paar bei deren traditioneller Hochzeit begleitet.


Zur Website von Anna Jockisch
Zur Website des Projektes "Dügün heißt Hochzeit"





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22.05.2012

Composing Ausstellung


Composing zu Black Swan von Claudia Celinski, 6. Semester Visuelle Kommunikation

Zwei Wochen lang zeigen 30 Studierende der Studiengänge Visuelle Kommunikation sowie Fotojournalismus und Dokumentarfotografie im Rahmen einer Ausstellung ihre Semesterarbeiten zum Thema »Filmklassiker« auf der 3. und 4. Etage des Design-Centers.
In den ausgestellten Composings orientieren sich die Studierenden inhaltlich an prämierten Filmvorlagen und vermitteln einen aktuellen und persönlichen Blick auf die filmische Erzählung.

Ort: Fakultät III, Abteilung Design und Medien, Expo Plaza 2, 3. und 4. Etage Ostseite
Dauer: vom 24. Mai 2012 bis zum 7. Juni 2012, Mo-Fr 8.00-20.00
Kontakt: Dipl.-Des. Lucy S. Conrad, Prof. Rolf Nobel





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15.05.2012

Fotostudenten auf Exkursion nach Tomsk

Im Rahmen der Sondierung von Möglichkeiten einer Hochschulpartnerschaft haben zehn Fotostudenten in Begleitung von Dekan Prof. Dr. Rolf Hüper, Prof. Rolf Nobel und Olja Yasenovskaya von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit die State University Tomsk besucht. Mit etwa 500.000 Einwohnern hat die sibirische Stadt Tomsk ungefähr die Größe Hannovers und ist mit insgesamt fünf Universitäten eine Stadt der Wissenschaft mit einer sehr jungen Einwohnerschaft.
Neben offiziellen Terminen wie dem Empfang beim Bürgermeister der Stadt Tomsk, gab es reichlich Gelegenheit zum Fotografieren. Dafür hatte die Fakultät Fototermine in Tomsker Unternehmen organisiert: in einem Sägewerk, einer Schule und einer Berufsschule, der Restaurationsabteilung eines Heimatmuseums, dem Busdepot, dem Reparaturbetrieb der Straßenbahn und in einer Kolchose.

Die Zusammenarbeit mit der State University Tomsk wurde vor einem Jahr mit dem Besuch russischer Journalismus-Studenten und Mitarbeiter in Hannover begonnen. Im Juni wird sie mit dem Besuch einer Tomsker Delegation zum Lumix Festival für jungen Fotojournalismus fortgesetzt.

Hier sehen sie einige Impressionen, welche Prof. Rolf Nobel und die Fotostudenten aus Tomsk mitgenommen haben.





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15.05.2012

Fotostudenten beim New York Photo Festival 2012 eingeladen

In der Kategorie "invitational winners" des New York Photo Festival sind zwei Reportagen von Fotostudenten aus Hannover ausgewählt. Linda Dreisens Geschichte "In the line of duty" über das Führungszentrum der Polizei Hannover und Kai Löffelbeins bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage "Kids of Sodom" werden mit jeweils sechs Bildern gezeigt. Die Schwerpunkte des seit 2008 bestehenden Festivals liegen in künstlerischer und sozialdokumentarischer Fotografie.

Das Festival findet vom 16. bis zum 20.Mai in New York statt.

 

Zur Website des New York Photo Festival





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11.05.2012

Kai Löffelbein gewinnt den Henri-Nannen-Preis

Foto: Waberseck/stern

Nachdem Kai Löffelbein mit seiner Arbeit »Kids of Sodom« bereits das Unicef Foto des Jahres gewonnen hat, erhielt der Fotostudent aus Hannover jetzt mit dem Henry-Nannen-Preis in der Kategorie Foto-Reportage eine der höchsten journalistischen Auszeichnungen in Deutschland.
Kai Löffelbeins Reportage über die Entsorgung von Elektroschrott in Ghana setzte sich in der Endausscheidung gegen Moises Samans stern-Reportage »Das große Wahltheater« (über die ersten freien Wahlen in Ägypten) und Dmitrij Leitschuks mare-Reportage »Die Strandburg« (über ein vom Sand eingeschlossenes Fischerdorf) durch. Kai Löffelbeins Reportage war unter dem Titel »Unser Müll in Afrika« auf stern.de erschienen.

Foto: Kai Löffelbein

In der Begründung bezeichnete die Jury seine Arbeit als Bildstrecke, »die mitten ins Herz trifft und ins Hirn.« Zu dem Bild des Jungen, der im Trikot vom Fußballclub FC Barcelona vor einer Rauchwolke einen Fernseher über den Kopf stemmt, um ihn im nächsten Augenblick zu zerschmettern und an das wertvolle Metall im Inneren heranzukommen, heißt es weiterhin: »Es ist ein Foto wie aus dem Krieg und es ist tatsächlich Krieg, was der Fotograf auf der Giftmüllhalde im Zentrum der Hauptstadt Ghanas festgehalten hat: ein Krieg um die vergifteten Reste unseres westlichen Reichtums, ein Krieg ums Überleben, ein Krieg, den Kinder und Halbwüchsige führen müssen, um nicht zu verhungern.“
Der Fotograf, heißt es in der Würdigung der Jury, „hat einen genauen Blick für das Spektakuläre, aber auch für die signifikanten Details dieser Verwertungshölle. Die Bilder seiner Fotoreportage sind vorzüglich komponiert, sie sind von höchster Qualität, sie sind im klassischen Sinne schön und eindrucksvoll – sie sind aber auch analytisch und politisch und erliegen niemals der Gefahr einer Über-Ästhetisierung. Sie öffnen die Augen und begeistern sie.“
Die Reportage ist auch Teil des Ausstellungsprogramms des 3. Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus vom 13. bis 17. Juni auf dem hannoverschen Expo-Gelände.

 

Zur Website von Kai Löffelbein

Zur Website des Lumix Festival





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11.05.2012

Horst Faas ist gestorben


Horst Faas

Gestern ist der deutsche Fotograf und zweimalige Pulitzer-Preisträger Horst Faas in München im Alter von 79 Jahren gestorben.
Im Design Center der Hochschule Hannover hatte Horst Faas 2005 den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Fotografie verliehen bekommen. Parallel dazu hatte die Hochschule Hannover damals die Ausstellung »Visible War« von Michael Ebert und Julia Wallstab gezeigt, in der die Geschichte des Vietnam-Krieges in zahlreichen Fotografien und Exponaten bildhaft gemacht wurde.
Nach seiner Zeit als aktiver Fotograf war Horst Faas ab 1976 Fotochef für Europa, Afrika and den Mittleren Osten von Associated Press in London. Außerdem widmete er sich dem Schicksal von in Vietnam verschollenen Kollegen, wie Henri Huet und Larry Burrows. Zu diesem Thema veröffentlichte er das Buch «Lost over Laos». Zusammen mit Tim Page gestaltete Faas 1996 den bewegenden Bildband «Requiem», der den in Indochina ums Leben gekommenen Fotoreportern gewidmet ist. Die gleichnamige Ausstellung wurde unter anderem auch in Saigon gezeigt.
Auch nach seiner Pensionierung war Horst Faas noch aktiv, ehe ihn sein Gesundheitszustand in den Rollstuhl zwang. Er reiste oft nach Vietnam und leitete dort Workshops für vietnamesische Fotojournalisten.
Mit Horst Faas ist einer der letzten ganz großen Persönlichkeiten der Kriegsfotografie verstorben.





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11.05.2012

Fotostudenten fotografieren für Cicero



Foto: Stefan Finger

Cicero, das bundesweit erscheinende Magazin für politische Kultur, arbeitet erstmals im Rahmen eines Projektes mit dem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover zusammen. In der aktuellen und den kommenden Ausgaben des Magazins werfen Fotostudierende in ihren Reportagen einen Blick auf den politischen und gesellschaftlichen Ist-Zustand der Republik vor der Bundestagswahl 2013. Stefanie Preuin, Milos Djuric und Stefan Finger waren für die aktuelle Ausgabe (bis zum 24.05. am Kiosk erhältlich) im Ruhrgebiet unterwegs und zeigten eine Bestandsaufnahme des Ruhrpotts, der immer weniger an Kohle und Stahl erinnert.


Zur Internetseite von Cicero





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29.04.2012

Fokus Bovary


Foto: Stefanie Preuin


Am 27. April wurde die Fotoausstellung »Fokus Bovary« im Foyer der Staatsoper Hannover eröffnet. Über sieben Monate widmeten sich die Staatsoper Hannover und der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie dem Roman »Madame Bovary« von Gustave Flaubert.
Zwischen Oktober 2011 und April 2012 fotografierten sechs Studierende im Rahmen des Projektes »Fokus Bovary« mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten an den Originalschauplätzen des Romans, in der französischen Hafenstadt Rouen und dem benachbarten Dorf Ry. In dieser Zeit entstanden Aufnahmen von den Orten der Handlung, von Straßenszenen sowie den Bewohnern der Stadt Rouen. Parallel dazu dokumentierten die Studierenden die Übersetzung des Romans in ein Ballett an der Staatsoper Hannover. Tänzerinnen und Tänzer wurden ebenso portraitiert wie diejenigen, die bei der Aufführung im Hintergrund agieren, und ohne die ein solches Stück nicht realisierbar wäre. Der Roman wird in diesem Projekt auf der Bühne und in den Fotos mit der Realität der Gegenwart verknüpft.



Karine Seneca als Madame Bovary bei den Ballettproben. Foto: Insa Cathérine Hagemann


Vernissage: Freitag den 27.04.2012 um 17.30 Uhr
Ausstellung: 28.04. bis 20.06.2012
Ort: Laves-Foyer der Staatsoper, Opernplatz 1, Hannover





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27.04.2012

Zwischen Helfern und Menschen aus Plastik


Foto: Linda Dreisen

Die Fotostudentin Linda Dreisen eröffnet heute ihre Fotoausstellung „Zwischen Hightech und Fototapete – Bilder medizinischer Simulationen“ im Foyer der Johanniter-Akademie Bildungsinstitut Hannover.

Für das Fotoprojekt reiste die 28-jährige durch ganz Deutschland und besuchte unterschiedliche Simulationseinrichtungen für den medizinischen Ernstfall. Eines ihrer Ziele war die San-Arena der Johanniter Akademie in Hannover, in der die Realbedingungen eines Einsatzes mit menschenähnlichen Puppen aus Plastik dargestellt werden. "Der Aufwand der betrieben wird, um die Wirklichkeit darzustellen - die Gegensätze zwischen Hightech und Fototapeten, Menschen aus Plastik und modernste Überwachungstechnik - war von Anfang an etwas, was mich besonders interessierte", sagt die Fotostudentin.

Die Ausstellung ist vom 27. April bis zum 30. Mai im Foyer der Johanniter-Akademie des Bildungsinstituts Hannover zu sehen.


Foto: Linda Dreisen

 Zum Portfolio von Linda Dreisen





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25.04.2012

Dreifacher Erfolg beim Bremer Fotopreis 2011


Foto: Stefanie Preuin

Zum ersten Mal vergibt der Landesverband Bremen des Deutschen Journalisten-Verbands den Bremer Fotopreis. Die beiden Fotostudenten Stefanie Preuin und Mario Wezel räumten gleich in drei von fünf Kategorien ab. Stefanie Preuin gewann mit ihrem Portrait des neuen Bremer Kunsthallendirektors in der Kategorie »Kultur«. Mario Wezel überzeugte die Jury mit seinem Foto von zwei Sternsingern in der Kategorie »Land und Leute«. In der Kategorie »Wirtschaft« siegte er mit einem Bild von der Cebit. Beide fotografierten die nun prämierten Bilder während und nach ihrer Praktika beim Weser Kurier.


Foto: Mario Wezel

Hauptberufliche Pressefotografen konnten sich in insgesamt fünf Kategorien bewerben, die jeweils mit 500 Euro dotiert sind. Den mit 1.000 Euro dotierten Hauptpreis für das »Bremer Pressefoto des Jahres« verlieh die Jury, bestehend aus Journalisten und Fotografieprofessoren, an Cindi Jacobs für ihr Foto zum Thema Demenz im Alter. Alle Bilder zeigt die Bremer Sparkasse am Brill noch bis zum 9. Mai 2012.


Foto: Mario Wezel


Dauer:
Ausstellung vom 19. April bis zum 9. Mai 2012
Ort: Sparkasse am Brill, Am Brill 1-3, Bremen

Zur Website des Deutschen Journalisten-Verbandes Bremen
Zur Website von Mario Wezel

 

 

 





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24.04.2012

Nicht zu übersehen - Countdown zum Lumix Festival läuft


Foto: Jonas Wresch

Die Vorbereitungen für das Lumix Festival für jungen Fotojournalismus laufen auf Hochtouren. Dies ist jetzt auch auf zwei zusammen über 200 m2 großen Bannern an den Fassaden des Design Centers sichtbar. Die Aussenseiten des Gebäudes zieren jetzt ein Motiv aus der Arbeit »Siberian Supermodels« von Anastasia Taylor-Lind sowie ein Motiv aus der Arbeit »Arab Spring« von Remi Ochlik.


Zur Internetseite des Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus 





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18.04.2012

Zweimal Hamburg


Foto: Jana Euteneier


Gleich zwei Exkursionen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie führten in der vergangenen Woche nach Hamburg. Im Rahmen des Seminars »Fotograf als Unternehmer« von Karen Fromm besuchte das 4. Semester das Gruner + Jahr Verlagshaus. Zwei Tage später fand eine Exkursion des Wahlpflichtseminars »Dokumentarfotografie/Kuratieren« statt, ebenfalls nach Hamburg.
In einem Konferenzraum des Gruner + Jahr Verlagshauses erzählten Peter Raffelt (Bildchef, G+J Wirtschaftsmedien), Jutta Schein (Bildredakteurin, Die Zeit), Sonja Streit (Leiterin der Bildredaktion, Brigitte) und Andreas Trampe (Chef der Bildredaktion, stern) von der Arbeit in den jeweiligen Bildredaktionen. Sie beantworteten die Fragen der Studierenden und sprachen über die zentralen Themen vom Umgang mit Bildern, über die Eigenproduktion bis zur Auftragsvergabe und zur Bewerbung bei den verschiedenen Magazinen. Anschließend besuchten die Studierenden noch die Fotoagentur »plainpicture«.

Für die Teilnehmer des Wahlpflichtseminars »Dokumentarfotografie/Kuratieren« hatte Karen Fromm Gespräche mit dem Galeristen Robert Morat, dem Kurator des Hauses der Photographie der Deichtorhallen Ingo Taubhorn und der Inhaberin der Agentur und Galerie »kulturreich« Ulrike Klug organisiert. So erhielten die Studierenden Einblicke sowohl in die Tätigkeit eines international erfolgreichen Galeristen als auch in die Gedanken hinter dem Ausstellungsprogramm der Deichtorhallen. Danach erklärte Ulrike Klug das Konzept der Arbeit von »kulturreich«. So hatten die Studierenden Gelegenheit die Ausstellungsräume kennenzulernen, für die sie in diesem Semester selbst eine Ausstellung zum Thema »Urbane Räume« fotografieren und kuratieren (Ausstellungseröffnung 29.6.). 





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05.04.2012

Mehr als 1300 Einsendungen aus 77 Ländern


Foto: Matthias Ferdinand Döring

Die 60 Fotostrecken und 22 Multimediareportagen für das Ausstellungsprogramm des Lumix Festival für jungen Fotojournalismus stehen fest. Die Jury um Prof. Rolf Nobel und Lutz Fischmann (FREELENS-Geschäftsführer) hatte die schwierige Aufgabe aus der Rekordzahl von über 1300 Einsendungen aus 77 Ländern die besten Arbeiten auszuwählen. Ereignisse des Weltgeschehens wie der Arabische Frühling und die Katastrophe in Fukushima sind genauso vertreten wie Alltagsgeschichten über Punks in Hannover oder Surfer in Gaza.
Unter den Ausstellenden sind auch 12 Studierende und Absolventen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie.

Das Lumix Festival für jungen Fotojournalismus findet vom 13. bis 17. Juni auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Hannover statt.


Zur Internetseite des Lumix Festival für jungen Fotojournalismus
Zu den 60 Reportagen und Essays
Zu den 22 Multimediareportagen








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04.04.2012

Ehemaliger Fotostudent Martin Schlüter wird »CNN Journalist of the Year«


Peter Kobuk an der Saint Michael Bay. Foto: Martin Schlueter

Für seine Reportage »Schweigen im Schnee - Kindesmissbrauch an der Beringsee« wurde der ehemalige Fotostudent Martin Schlüter mit dem CNN Journalist Award 2012 ausgezeichnet. CNN International würdigt mit der Auszeichnung, die in den Kategorien Print, Radio, Foto und TV vergeben wurde, herausragende Leistungen im Auslandsjournalismus. Seine in der Zeitschrift MARE veröffentlichte Geschichte schildert das Leben von Eskimos, die in ihrer Jugend von katholischen Missionaren missbraucht wurden. Die Arbeiten zeigen, die inzwischen erwachsenen Opfer, und ihre Angehörigen bei ihrem täglichen Kampf mit Drogen, Alkohol, sozialer Abschottung, Antrieblosigkeit und Gewalt als Folgen des Missbrauchs.

»Martin Schlüter veranschaulicht mit seiner Fotostrecke, dass gute Bilder sogar mehr Emotionen übermitteln können als Worte«, so der Juryvorsitzende und  Schweizer Tagesschau-Moderator Franz Fischlin. Neben einer Trophäe und einem Preisgeld, erhält Martin Schlüter als Gesamtsieger auch eine Einladung zu einem Vollstipendium im CNN Hauptquartier in Atlanta.

Zur Internetseite Martin Schlüter
Zur Internetseite CNN Journalist Award





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30.03.2012

Oliver Mark als Lehrbeauftragter in Hannover

Den Lehrauftrag zur Fotografie von »Prominenz on Location« für das Sommersemester 2012 hat erstmals Oliver Mark übernommen. Der renommierte Portraitfotograf arbeitet unter anderem für nationale und internationale Zeitungen und Zeitschriften wie Der Spiegel, Die Zeit, Monopol, Vanity Fair und Unternehmen wie Audi, Deutsche Bank, DHL oder Microsoft. Oliver Mark wurde 1963 in Gelsenkirchen geboren und lebt in Berlin.

Neben Oliver Mark nehmen in diesem Semester auch wieder der Portraitfotograf Christian Bruch (Portraitfotografie), der Journalist Heinz Krimmer (Umgang mit digitalen Bilddaten), FreeLens Geschäftsführer Lutz Fischmann (Fotograf als Unternehmer), sowie der Fotograf Ulrich Soja (Grundlagen der Digitalfotografie) Lehraufträge wahr.

Zur Internetseite von Oliver Mark





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27.03.2012

Kai Löffelbein für den Henri-Nannen-Preis nominiert


Foto: Kai Löffelbein

Die Fotoreportage "Kids of Sodom" des Fotostudenten Kai Löffelbein ist für den Henri-Nannen-Preis 2012 nominiert. Die renommierte Auszeichnung wird jedes Jahr in fünf Kategorien vergeben und ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert. Der 31-jährige studiert seit 2008 Fotojournalismus an der Hochschule Hannover und hat mit seiner Reportage über eine ghanaische Müllhalde u.a. den dritten Preis des Fotovisura Grant, sowie den ersten Preis beim Wettbewerb um das Unicef Foto des Jahres 2011 gewonnen. Zusammen mit Kai Löffelbein sind Moises Saman und Dimitrij Leltschuk nominiert. In den vergangenen beiden Jahren waren in der Kategorie Fotoreportage Stephan Vanfleteren (Sieger 2011), Tim Hetherington, João Pina, Tomás Munita (Sieger 2010), Nadav Kander und Sebastião Salgado nominiert.

"Kids of Sodom" wird auch im Rahmen des 3. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus in Hannover vom 13.-17. Juni 2012 gezeigt.


Zur Webseite des Henri-Nannen-Preises
Zur Website von Kai Löffelbein
Zur Webseite des Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus







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15.03.2012

Nicht objektiv aber fair

 »Ich bin nicht objektiv - ich bin subjektiv. Ich will Stellung beziehen, aber ich versuche fair zu sein.« Auf dieser Grundeinstellung basiert das fotografische Wirken des renommierten Fotojournalisten Abbas.

Bei seinem Vortrag am 15. März im Hörsaal des Designcenters präsentierte das langjährige Magnum-Mitglied einen Auszug seiner Arbeiten und stellte sich den Fragen der über 200 Gäste.
Seit über 40 Jahren ist Abbas vor allem als Kriegsfotograf tätig. Angefangen in Bangladesch über die iranische Revolution bis hin zum Afghanistankrieg, zeigte er verschiedene Aspekte bewaffneter Konflikte. Fair zu sein heißt für ihn, möglichst die ganze Komplexität einer Situation wiederzugeben. Dies zeigt sich auch in seinen aktuellen Arbeiten über die großen Weltreligionen.
Nach dem Vortrag stand er den Anwesenden für weitere Fragen zur Verfügung und signierte Exemplare seines aktuellen Buches „In Whose Name?“. Die Magnum-Ausstellung "Wunden der Welt" ist noch bis zum 7. April in Hannover zu sehen.


Ort: Design Center, Expo Plaza 2, 30539 Hannover

Zeitraum: 8. März bis 7. April

Öffnungszeiten: montags bis sonnabends von 9:00 bis 19:00 Uhr





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12.03.2012

MAGNUM Fotograf Abbas in Hannover


Foto: Abbas

Im Rahmen der MAGNUM-Ausstellung »Wunden der Welt« kommt am Donnerstag, den 15. März 2012, um 19 Uhr der renommierte MAGNUM-Fotograf Abbas zu einem Vortrag in den Hörsaal des Design Centers. Abbas, der seit 1981 Mitglied der Agentur MAGNUM ist, widmete sich früh der Dokumentation sozialer und politischer Konfliktregionen wie Biafra, Bangladesch, Vietnam oder Nordirland. Bekannt wurde Abbas durch Fotografien über die Zustände der Apartheid in Südafrika und über die Revolution im Iran. Aktuell beschäftigt er sich mit der Bedeutung von Religion als Triebfeder internationaler Konflikte.

»My photography is a reflection, which comes to life in action and leads to meditation. Spontaneity – the suspended moment – intervenes during action, in the viewfinder.« (Abbas)

Ort: Design Center, Expo Plaza 2, 30539 Hannover
Datum: Donnerstag 15. März 2012, 19.00 Uhr

Zur Magnum-Webseite des Fotografen Abbas





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08.03.2012

Wunden der Welt


Foto: Jan Kuchenbecker

Vom tödlichen Schuss getroffen fällt der spanische Milizionär, die Waffe von sich gestreckt, auf den verdörrten Acker. Die Aufnahme, die der damals 23-jährige Robert Capa 1936 im spanischen Bürgerkrieg fotografierte, ist eines der meistveröffentlichten Kriegsfotos der Welt. In der Ausstellung »Wunden der Welt«, die zur Zeit in der Fakultät III der Hochschule Hannover zu sehen ist, hängt dieses Foto am Beginn einer Reihe von Ikonen der Kriegs- und Krisenfotografie aus den Beständen der legendären Foto-Agentur MAGNUM.
Beginnend 1936 im Vorfeld des 2. Weltkriegs, reicht die Präsentation im Atrium des Design Centers bis zu Aufnahmen der Revolutionen in Ägypten, Tunesien und Libyen 2011. Gezeigt werden Bilder, die heute Fotogeschichte sind - egal wann sie entstanden.
Entwickelt wurde das Konzept der Ausstellung von Schülern der »Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl«, die auch die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte der Fotos recherchierten. In seiner Einführung erläuterte Ulrich Bausch, Leiter der Volkshochschule Reutlingen, zu der neben 15 weiteren Bildungseinrichtungen auch die Reportageschule gehört, die Entstehung dieser Ausstellung und stellte klar: »Gute Recherche und guter Fotojournalismus werden heute noch immer von vielen – nicht nur von Militärs – als Bedrohung betrachtet. Wie unglaublich wichtig und wertvoll aber unabhängiger Journalismus ist, das zeigt diese Ausstellung.«

Zu der Ausstellung ist ein Katalog mit Texten von Jürgen Schaefer, Wolfgang Alber, Ingrid Kolb und Prof. Rolf Nobel erschienen. Wunden der Welt, 136 Seiten, 20 €.

Ort: Design Center, Expo Plaza 2, 30539 Hannover

Zeitraum: 8. März bis 7. April

Öffnungszeiten: montags bis sonnabends von 9:00 bis 19:00 Uhr






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06.03.2012

Frau Ministerin, wir müssen reden


Foto: Stefanie Preuin


Aus Anlass des Besuches der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, protestierten Fotostudenten gemeinsam mit Studierenden anderer Studiengänge für eine Verbesserung der Studienbedingungen an der Fakultät Medien, Information und Design. Anstatt des ursprünglich geplanten Rundganges durch das Design Center diskutierte die Ministerin im Hörsaal spontan mit den ca. 400 Studierenden die Situation der Lehre.





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05.03.2012

Kai Löffelbein gewinnt Zenith Award

Foto: Kai Löffelbein

Für seine Bilderserie über islamisches Leben in Deutschland wurde Kai Löffelbein jetzt mit dem Fotopreis der Orient-Zeitschrift »Zenith« ausgezeichnet. Mit dem Fotoessay »Fremde Heimat« trage der Fotograf dazu bei, vorurteilsfreie, neue Bilder vom Islam in Deutschland zu zeigen, erklärte die Zeitschrift am Mittwoch bei der Preisverleihung in Berlin.

In dem Fotoessay geht es vor allem um das Gefühl der Ablehnung, des Unwillkommenseins und des Unverständnisses, das viele Muslime in Deutschland tagtäglich bewältigen müssen. Abseits der medial ausgetragenen Debatten um Kopftuch, Islamunterricht, Minarett und einer hitzig geführten Integrationsdebatte finden sich beide Seiten: Hinterhofmoschee und offenes muslimisches Gemeindezentrum.
Um die Auszeichnung hatten sich 84 Fotografen beworben. Der Preis des Magazins und der Stiftung Mercator stand unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und ist mit 4500 Euro dotiert.


Zur Internetseite von Kai Löffelbein
Zur Internetseite der Zeitschrift »Zenith«





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25.02.2012

MAGNUM in Hannover


Blume gegen Bajonette - Demonstrantin vor dem Pentagon. Washington 1967. Foto: Marc Riboud

Sie sind unabhängig und der Wahrheit verpflichtet - die Mitglieder der renommierten Fotoagentur Magnum. 1947 gegründet von Robert Capa, George Rodger, David Seymour und Henri Cartier-Bresson steht der Name Magnum bis heute für das Streben die Wirklichkeit mit der Kamera zu erfassen und zu erklären. Ob in Vietnam, Ruanda oder Irak: Magnum-Fotografen waren und sind Augenzeugen der Umbrüche.

Mit der Ausstellung »Wunden der Welt« schickt Magnum nun zum ersten Mal Arbeiten in Form einer pädagogischen Ausstellung auf Reisen. Am 7. März um 18.00 Uhr wird die Ausstellung »Wunden der Welt« im Design Center der Hochschule Hannover eröffnet. Zu sehen sind beeindruckende Fotografien vom spanischen Bürgerkrieg bis zur ägyptischen Revolution. Die Ausstellung zeigt 53 der wichtigsten Magnum-Arbeiten aus sechs Jahrzehnten Kriegs- und Krisenfotografie. Die Präsentation spannt den Bogen von den inzwischen historischen – oft zu Ikonen der Fotografie geadelten – Bildern von Fotografen wie Robert Capa, Philip Jones Griffiths und Werner Bischof bis hin zu den Fotos der jüngeren Magnum-Generation von Fotografen wie Paolo Pellegrin, Thomas Dworzak und Alex Majoli.


Nordirischer Soldat hinter einem Schutzschild. Foto: Philip Jones Griffiths

Die Geschichten hinter den Bildern haben Absolventen der Zeitenspiegel-Reportageschule »Günter Dahl« recherchiert, aufgeschrieben und parallel zur Ausstellung in einem Katalog veröffentlicht. Darüber hinaus beleuchten grundlegende Texte zur Kriegsfotografie das Thema aus verschiedenen Perspektiven.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Donnerstag, den 15. März, um 19 Uhr ein Künstlergespräch mit dem Magnum-Fotografen Abbas statt. Abbas ist seit 1981 Mitglied der Magnum Agentur und wurde bekannt durch seine Fotografien über die Zustände der Apartheid in Südafrika.

Eröffnung: 7. März um 18.00 Uhr 
Ort: Design Center, Expo Plaza 2, 30539 Hannover
Zeitraum: 8. März bis 7. April
Öffnungszeiten: montags bis sonnabends von 9:00 bis 19:00 Uhr
Eintritt: frei


Zur Webseite von Magnum Photos
Zur Webseite von Reportageschule »Günter Dahl«





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17.02.2012

Photokina – die Vierte

Neben Perpignan und Istanbul scheint nun auch Köln zum festen Reiseziel des
Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie zu werden. Zum 4. Mal in Folge, nach 2006, 2008 und 2010, wurde die Hochschule Hannover ausgewählt, sich vom 18. bis 23. September auf der PHOTOKINA, der internationalen Leitmesse rund ums Bild, zu präsentieren. Obwohl in diesem Jahr nur noch 15 statt 22 Ausbildungsstätten die Möglichkeit haben sich auf einer der begehrten Flächen den knapp 200.000 Messe-Besuchern zu präsentieren, schafften es die Hannoveraner die Jury mit ihrem Konzept zum vorgegebenen Thema „unsichtbar“ zu überzeugen. Aus den 46 Bewerbern (24 deutsche Hochschulen, 22 Hochschulen aus dem Ausland) wurden zehn deutsche und fünf internationale Hochschulen für die knapp einwöchige Präsentation ausgewählt.
Auch in diesem Jahr werden am Stand der Hochschule Hannover wieder Arbeiten aus unterschiedlichen Seminaren aller Semester gezeigt. Von der Kurzzeitreportage aus dem ersten Semester bis zur Master-Arbeit werden ganz unterschiedliche Bildstrecken das fotojournalistische Lehrkonzept des Studiengangs erklären. Eine Woche lang werden Studierende und Lehrende am Stand von Deutschlands größtem Studiengang für Fotojournalismus der interessierten Fachöffentlichkeit für Informationen über ihre Arbeit zur Verfügung stehen.

Zu den Meldungen über die Beteiligung der Hochschule Hannover an der Photokina aus den Jahren 20062008-1, 2008-2, 2010 

Zur Internetseite der Photokina
Zur Seite von Prophoto über die photokina academy 2012





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13.02.2012

Fotostudenten zahlreich im »emerge« Bildband vertreten


Fotos: Hannes Jung

In dem kürzlich erschienenen Bildband »emerge011« werden die Arbeiten von 26 jungen deutschen Fotografen präsentiert. Auch Studierende und Absolventen der Hochschule Hannover sind mit ihren Reportagen und dokumentarischen Serien vertreten.

Die Fotografinnen und Fotografen sind Studenten oder Freiberufler und stehen am Anfang ihrer Karriere. Mit gesellschaftsrelevanten Geschichten zeigen sie ihre Sichtweise auf die Welt. Sie berichten aus Krisengebieten oder vom Leben direkt vor ihrer Haustür.

Zu sehen sind u.a. Geschichten von Daniel Pilar, Nicole Strasser, Lene Münch, Hannes Jung, Florian Manz, Felix Seuffert und Anna-Kristina Bauer.

Die Website »emerge« soll sich von den unzähligen Fotoblogs und anderen Internetportalen unterscheiden und jungen Fotojournalisten eine unabhängige Plattform bieten. Der Bildband ist der Erste in einer Reihe von nun jährlich erscheinenden Büchern.


Foto: Nicole Strasser


Foto: Daniel Pilar

Zur Website von »emerge«





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09.02.2012

In 155 Tagen um die Welt



Es war das größte und aufwendigste Fotoprojekt, das der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie bisher durchgeführt hat. Im Auftrag der Volkswagen-Stiftung fotografierten 20 Studierende an 155 Tagen 37 Forscher auf vier Kontinenten. Dabei bereisten sie unter anderem USA, Kirgisistan, Kasachstan, Russland, Rumänien, Kenia, Ghana, Sierra Leone, Burkina Faso, Niederlande sowie England und legten dafür ca. 90.000 Kilometer zurück. 



Nun ist der Jubiläumsband erschienen, in dem die Stiftung aus Anlass ihres 50. Geburtstages geförderte Forscherinnen und Forscher vorstellt und einen Einblick in das Innenleben der Stiftung in Hannover-Döhren bietet. Ein kleiner Ausschnitt dieses Großprojektes war Anfang Februar bereits in GEO zu sehen. Das aus den Arbeiten entstandene Fotobuch „Wir stiften Wissen – Eine lernende Stiftung in Porträts“ wurde zum Auftakt des Jubiläumsjahres der Volkswagen-Stiftung am 6. Februar vorgestellt. Zu sehen ist das Werk mit 244 Seiten auch auf der Jubiläumsseite der Volkswagen-Stiftung im Internet. 



Zur Jubiläumsseite der Volkswagen-Stiftung





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06.02.2012

Foto-Ausstellung im Rathaus Ottersberg


Aus dem Foto-Essay »Bahnfrei: Wohnen an den Gleisen«. Foto: Johannes Kühner

Das Rathaus Ottersberg stellt von Dienstag, 7. Februar, bis 2. März den Foto-Essay »Bahnfrei: Wohnen an den Gleisen« des Fotostudenten Johannes Kühner aus. Darin geht es um den Bahnhof Ottersberg und dessen Bewohner. Sie sind zugleich Mitglieder des gemeinnützigen Vereins Bahnhof e.V., der sich um den Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes kümmert. Vier Monate lang begleitete der Hannoveraner Student mit seiner Kamera die jungen Menschen in ihrem Alltag und bei den Vorbereitungen zu kulturellen Veranstaltungen.
Vor 20 Jahren hatten Studenten der Fachhochschule Ottersberg den leerstehenden Bahnhof gekauft und umgebaut. Seitdem wohnen dort bis zu 18 Menschen. Bekannt ist der Bahnhof über die Gemeinde hinaus für seine kulturellen Veranstaltungen. Im Kellergewölbe, der ehemaligen Bahnhofsgaststätte oder der Güterhalle stellen die Bewohner regelmäßig ein umfangreiches Programm mit Konzerten, Ausstellungen und Theater auf die Beine.


Ausstellungseröffnung: 
07.02.2012, 17 Uhr
Ort: Rathaus Ottersberg
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 12.30 Uhr sowie Dienstag 14 bis 17 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.


Zur Webseite von Johannes Kühner 
Zur Webseite des Bahnhofs Ottersberg





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05.02.2012

Kai Löffelbein beim »Canon ProfiFoto Förderpreis« ausgezeichnet

Kai Löffelbein hat mit seiner Geschichte »Kids of Sodom« den begehrten »Canon ProfiFoto Förderpreis« gewonnen. Der zweimal im Jahr ausgeschriebene Wettbewerb ist einer der renommiertesten Fotopreise in Deutschland und wird jeweils immer an fünf Bewerber verliehen.
Die fünf Gewinner erhalten jeweils 2000 Euro zur Realisierung des vorgeschlagenen Foto-Projektes. Die fertigen Arbeiten werden im Fotografie-Magazin »ProfiFoto« präsentiert und im September 2012 im Rahmen der Photokina ausgestellt. 

Foto: Kai Löffelbein


Neben dem »Unicef photo of the Year award« ist dies bereits der zweite große Preis den Kai Löffelbein mit seiner Geschichte »Kids of Sodom« über europäischen Elektroschrott in Ghana, gewonnen hat. 

Zur Jury des »Canon ProfiFoto Förderpreises« gehörten Thomas Gerwers (Chefredakteur von Profifoto), Juliane Rückriem (freie Kuratorin und Fotografin), Peter Bitzer (Laif), Michael Ebert (Visum), Gunner Wagner (White Wall), Oliver Rausch (Fotoakademie-Köln), Guido Krebs (Canon) und Thomas Kellner (Fotograf).

Von den 142 Teilnehmern kamen die meisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aber auch aus Ländern wie der Mogolei, Indien und Weißrussland gab es Bewerber. Eine Reihe von Fotostudenten aus Hannover war bereits in Wettbewerben des »Canon ProfiFoto Förderpreises« erfolgreich, zuletzt Nina Weymann-Schulz im zweiten Wettbewerb 2011.

Zur Webseite von Kai Löffelbein
Zur Galerie des Canon ProfiFoto Förderpreises





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03.02.2012

Insa Cathérine Hagemann gewinnt Südtirol Medienpreis


Foto: Insa Cathérine Hagemann

Mit ihrem eindringlichen Portrait über den Südtiroler Schriftsteller Joseph Zoderer, überzeugte die Fotostudentin Insa Cathérine Hagemann die Jury des Südtirol Medienpreises und gewann den mit 3.000 € dotierten Preis. Über drei Tage begleitete sie, zusammen mit dem Journalisten Christoph Grabitz, den Schriftsteller in seiner Heimat.
Der Südtirol Medienpreis richtet sich an junge Journalisten und Fotografen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dieses Jahr befanden sich unter den sechs Finalisten in der Kategorie Fotografie insgesamt vier Fotostudenten aus Hannover. Neben Insa Cathérine Hagemann waren dies Mario Wezel, Milos Djuric und Philipp Reiss. Die insgesamt zwölf Finalisten, bestehend aus sechs Fotografen, sowie sechs Journalisten, bekamen die Aufgabe in einem Fotografen-Schreiber-Team eine Reportage in Südtirol zu erarbeiten.


Zur Webseite von Insa Cathérine Hagemann
Zur Webseite vom Südtirol Medienpreis





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31.01.2012

Letzter Termin zur Mappenberatung

Der letzte Termin zur Mappenberatung findet am Donnerstag, den 16.
Februar 2012 statt. Beginn ist um 10.00 Uhr. Um den Ablauf zu strukturieren werden Studieninteressierte gebeten, sich für eines der zwei Zeitfenster bei lars.bauernschmitt@fh-hannover.de anzumelden.

Zeitfenster 1: 10.00 - 13.00 Uhr
Zeitfenster 2: 14.00 - 18.00 Uhr

Die Mappe zur Bewerbung um einen Studienplatz im Wintersemester 2012/2013 muss bis zum 15. März 2012 abgegeben werden. Weitere Informationen für Studieninteressierte finden sich unter Bewerbung und Mappenberatung





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27.01.2012

Simon Peters gewinnt Digital Reportage Award


WELTkompakt vom 27.Januar 2012. Fotos: Simon Peters


Mit der Reportage »Livin‘ in a trailer« wurde der Fotostudent Simon Peters zum Sieger des diesjährigen WELTkompakt Digital Reportage Award in der Kategorie »Fotografie« gekürt. Die Siegprämie ist ein mehrtägiger Foto-Workshop in London. Simon Peters hatte es nach der ersten Runde des Wettbewerbs neben drei anderen Hannoveranern - Johannes Kühner, Ksenia Kuleshova und Philipp Eberstein - aus fast 400 Einsendungen unter die 5 Fotografie-Finalisten geschafft. Die Belohnung für den Etappensieg war für jeden der Finalteilnehmer eine Lumix G3. Mit dieser Kamera mussten die 5 Teilnehmer der Endrunde danach eine Bildserie zum Thema »Heimat« fotografieren. Simon Peters überzeugte die Jury mit »Livin`in a trailer«, einer kurzen Reportage über eine Frau, die seit neun Jahren in einem ausrangierten Zirkuswagen auf einem besetzten Gelände in Hannover lebt.

»Ich wollte mit meinen Fotos zeigen, dass es verschiedene Arten von Heimat gibt. Heimat ist nichts beständiges, sondern kann sich immer wieder wandeln. Der Wohnwagen ist ein extremes Gegenbeispiel zum klassischen Entwurf von Heimat«, erklärt Simon Peters, der zur Zeit ein Praktikum bei der Hannoverschen Allgemeine Zeitung absolviert. Nach Lucas Wahl und Joanna Nottebrock ist er bereits der dritte hannoversche Gewinner des Digital Reportage Award.

Zur Webseite von Simon Peters
Zum Portfolio von Simon Peters auf fotostudenten.de
Zur Webseite des Digital Awards von Welt online





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25.01.2012

Fotostudenten geben Einblicke in ihre Praktika

Foto: Marcel Wogram

Zwei Tage lang stellten 15 Fotostudenten der höheren Semester ihre absolvierten Praktika vor. Der Arbeitsalltag, die Einsatzbereiche und die entstandenen Arbeiten standen im Mittelpunkt der Vorträge. Neben Praktika bei Tageszeitungen wie FAZ, HAZ, Berliner Zeitung und Weser Kurier waren die Studierenden auch in der Bildredaktion von Geo tätig, assistierten bei Fotografen oder arbeiteten für Zeitschriften wie Spiesser/Reif und Vereinen wie die Kestnergesellschaft. Eine ganz andere Alternative für Praktikanten bietet 2470media mit ihren eindrucksvollen Multimediaprojekten.
Das Praktikum ist Bestandteil des Studiums. Das Curriculum sieht dafür das 5. Semester vor. Es steht den Studierenden aber frei, in welchen Semester sie zum Praktikum gehen. Neben den Kooperationen der Hochschule, zum Beispiel mit den Redaktionen von FAZ, HAZ, Weser Kurier und anderen, suchen viele Studierende auch selbst nach einem Praktikumsplatz.

Vielen Dank an Alexander Ziegler, Matthias Popp, Hannes Jung, Maria Irl, Philipp v. Ditfurth, Linda Dreisen, Rafael Brix, Jennifer Riedel, Roman Pawlowski, Marcus Reichmann, Chenxue You, Milos Djuric, Fabian Brennecke, Thomas Damm und Jannis Keil





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22.01.2012

Fotostudenten im aktuellen Geo


Aus der Reportage »Anstiftung zur Neugier« in Geo 2/2012. Foto: Johannes Kühner


Insgesamt waren sie im Auftrag der hannoverschen VolkswagenStiftung 155 Tage unterwegs, um für einen Bildband 37 Forscher und ihre Arbeit in Portraits und Reportagen zu fotografieren. Dafür haben die 20 Fotostudenten der Hochschule Hannover Orte auf vier Kontinenten bereist und über 90.000 Kilometer zurückgelegt. Jetzt ist ein Ausschnitt des aufwendigen Projektes in der Zeitschrift Geo erschienen. 
»Für uns war es das größte und aufwendigste Fotoprojekt, das wir mit Studierenden jemals durchgeführt haben«, sagt Prof. Rolf Nobel, »und ich bin sehr stolz darauf, dass wir es fotografisch, aber auch organisatorisch so gut über die Bühne gebracht haben. Die Veröffentlichung in Geo ist da natürlich ein Bonbon obendrauf!« 





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21.01.2012

Bachelor-Präsentation im Hörsaal des Design Centers

Am 23. Januar 2012 findet die Abschlusspräsentation des Wintersemesters 2011/2012 statt. Florian Sonntag, der einzige Bachelor-Kandidat dieser Präsentation, freut sich auf viel Publikum im Hörsaal des Design Centers. 


Foto: Florian Sonntag

23. Januar 2012 | 14:00 | Florian Sonntag | »9280 km Manfred Gagsch«

Die Arbeit »9280 km Manfred Gagsch« gibt Einblicke in den Arbeitsalltag eines Fernfahrers. Manfred Gagsch (63) nahm Florian Sonntag in seiner 18-t-Sattelzugmaschine mit. Sein Lebensraum und seine Arbeitswelt verschmelzen und sind nahezu deckungsgleich. Drei Wochen waren die beiden gemeinsam quer durch Europa unterwegs und haben dabei 9820 Kilometer hinter sich gelassen.

Zur Internetseite von Florian Sonntag





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10.01.2012

Die Ausstellung »Streetphotography« zeigt sich wieder


Straßenszene in Perpignan. Foto: Insa Hagemann

Die Ausstellung »Streetphotography« des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie wird vom 15. Januar bis 15. April 2012 in der Volksbank Westrhauderfehn präsentiert.
Wie bereits während dem Fotofestival »Visa pour l'Image« in Perpignan und der Werkschau der Hochschule Hannover im September 2011 zeigen Studierende verschiedener Semester Fotos atmosphärischer Straßenszenen aus aller Welt – von Berlin und Istanbul, über Kaliningrad, London, Poznan, bis nach Hannover und Perpignan.

Zum Eröffnungsprogramm gehört unter anderem ein Gastvortrag des ehemaligen ZDF Nachrichtensprechers Claus Seibel zum Thema »Wie objektiv sind Fernsehnachrichten?« sowie eine Einführung in die Ausstellung von Prof. Lars Bauernschmitt.


Ort: 
Volksbank Westrhauderfehn, Untenende 2, 26817 Rhauderfehn
Eröffnung: 15.01.2012 ab 11.15 Uhr
Ausstellungszeitraum: 15.01.2012 bis 15.04.2012
Eintritt: frei 





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10.01.2012

»Punk ist kein Kaffeekränzchen« in Köln


Aus der Reportage »Punk ist kein Kaffeekränzchen«. Foto: Ann Sophie Lindström

Das autonome Zentrum in Köln-Kalk zeigt am 21. und 22. Januar 2012 im Rahmen eines Kultur-Wochenendes Ann Sophie Lindströms Ausstellung »Punk ist kein Kaffeekränzchen«. Mit dieser Arbeit hatte die hannoversche Fotografie-Studentin unlängst den VGH-Fotopreis 2011 gewonnen. 

Bei dem Autonomen Zentrum handelt es sich um eine ehemalige Kantine, die nach ihrer Besetzung als ein selbstverwaltetes Kulturzentrum genutzt wird. Im Rahmen des Kultur-Wochenendes unter dem Titel »Freiraum für Kultur«werden neben Ann Sophie Lindstöms Fotoausstellung auch Filmvorführungen, Installationen und Konzerte stattfinden


Ort: Autonomes Zentrum Köln, Wiersbergstraße 44, 51103 Köln Kalk
Zeit: 21. und 22. Januar ab 16 Uhr 





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06.01.2012

»Istanbul« Ausstellung im Kunstkreis Laatzen

Nach der sehr erfolgreichen »Istanbul« Ausstellung in der Galerie »Vom Zufall und vom Glück« präsentiert jetzt der Kunstkreis Laatzen ab dem 8. Januar einige der besten Istanbulbilder der Fotostudenten.


Foto: Thomas Keydel

Entstanden sind die ausgestellten Arbeiten bei einer einwöchigen Reise nach Istanbul im Mai 2011. Das Ziel der Exkursion war die fotografische Auseinandersetzung mit der Stadt. Die Fotos zeigen eine Vielfalt von verschiedenen Bildsprachen und lassen uns in das bunte, quirlige Leben Istanbuls eintauchen.

Zur Einführung in die Ausstellung spricht Prof. Rolf Nobel, Professor des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an den Hochschule Hannover. Die Eröffnung ist verbunden mit der Neujahrsbegrüßung des Vorsitzenden des Kunstkreises Joachim Ernerth.


Eröffnung: 8. Januar, 11 Uhr
Ausstellung: 
8. bis 31. Januar, Mo. 15-17.30 Uhr, Mi. 10.30-12.30 Uhr, Sa.+ So. 14-17 Uhr und nach Vereinbarung (Margitta Leonhardt 05102-4163 )
Ort: 
Kunstkreis Laatzen e.V., Hildesheimerstr. 368, 30880 Laatzen Ortsteil Rethen






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04.01.2012

Fotostudenten präsentieren neues Onlinereportage Projekt »HEIMATFILME«



Die Fotostudenten Anna-Kristina Bauer, Michael Heck und Andreas Graf machen mit ihrem neuen Online-Reportageprojekt »HEIMATFILME« auf sich aufmerksam. In sieben Episoden erzählen uns Zufallsbekanntschaften, welche die Autoren auf ihrer Reise entlang der Deutsch-Polnischen Grenze getroffen haben, ihre Geschichten. Geschichten über Arbeit und Zusammenhalt, über Freundschaft, Familie und Liebe, vor allem aber über das Leben in ihrer Heimat.

Heimat. Was bedeutet dieses Wort im Zeitalter der Finanzkrise, des Klimawandels, der Globalisierung? Heimat – für viele ein Stück Sicherheit in einer sonst so unsicheren Welt, ein Ort tieferen Vertrauens, ein Raum voller Erinnerung. Heimat konstruiert Tradition, Werte und Moralvorstellungen, Anschauungen und Ideen.Heimat ist kulturelle Identität.

Sie ist vielschichtig und bedeutet für jeden etwas anderes: es ist ein kleines Dorf in der Uckermark, der verträumte Fischerhafen im Stettiner Haff, die urige, traditionsreiche Kneipe, in der man sich seit jeher trifft, Uferstrand und Höhenzug, Rapsfeld, Fabrik, Marktplatz und Kirchturmglocke.

Sie ist ein Gefühl. Ein Gefühl von da gehöre ich hin, da bin ich zuhause. Es ist etwas das in der Schnelligkeit des Lebens immer mehr in Vergessenheit gerät. Die drei Hannoveraner Fotostudenten haben sich auf den Weg gemacht in diese vergessene Welt. Die Welt in der Heimat gelebt wird und das Gefühl von sozialer, gesellschaftlicher und kultureller Zusammengehörigkeit von existenzieller Notwendigkeit ist.

Die Episoden erscheinen ab dem 03.01.2012 in 14tägigem Abstand auf www.heimatundfilm.de





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