Home | Archiv | 2011

28.12.2011

Grüße aus Tomsk



Lehrer, Betreuer und Fotojournalismus-Studenten der Tomsker State University, die im März zur Anbahnung einer Partnerschaft den Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover besuchten, haben Weihnachtsgrüße aus Sibirien geschickt. Darin drücken sie auch ihre Freude aus, dass sich der Studiengang im April 2012 auf die 5000 Kilometer lange Reise nach Tomsk macht, um den Besuch zu erwidern. Wie schon die russische Delegation werden auch die Studenten aus Hannover einen Teil ihres Aufenthaltes in Tomsk einem fotografischen Fotoprojekt widmen.
Frohes neues Jahr! Новым годом!





Nach oben

20.12.2011

Fotostudent gewinnt »UNICEF Foto des Jahres«


Foto: Kai Löffelbein

Kai Löffelbein ist Sieger des diesjährigen internationalen Wettbewerbs »UNICEF-Foto des Jahres«. UNICEF-Schirmherrin Bettina Wulff zeichnete Kai Löffelbein am 20. Dezember im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin aus. Als Sieger des Wettbewerbs erhält Kai Löffelbein eine Leica M9 mit 35 mm f/1.4 sowie einen Fotoreportageauftrag von GEO. 


Foto: Kai Löffelbein

Kai Löffelbein ist der zwölfte Preisträger des seit dem Jahr 2000 international ausgeschriebenen Wettbewerbs. Neben den Preisen für die drei Erstplatzierten vergab die Jury sechs ehrenvolle Erwähnungen. In diesem Jahr hatten 119 von internationalen Experten nominierte Fotografen aus 32 Ländern insgesamt 1.228 Bilder eingereicht. 

Das Siegerbild zeigt einen Jungen auf der Giftmüllhalde Agbogbloshie in der Nähe von Ghanas Hauptstadt Accra. Umgeben von hochgiftigen Dämpfen und Elektroschrott aus dem Westen hält der Junge eine Bildröhre in die Höhe. Seine Pose scheint nur auf den ersten Blick triumphal. Laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen UNEP werden weltweit jährlich 50 Millionen Tonnen Elektroabfall produziert. 6.500 Tonnen davon werden jeden Monat nach Ghana verschifft. Es sind größtenteils Kinder, die dort die toxischen Geräte ohne jegliche Schutzmaßnahmen verbrennen oder auseinandernehmen, um an die kostbaren Metallteile zu gelangen, die sie gleich vor Ort an die Zwischenhändler verkaufen. Die Dämpfe, die beim Verbrennen des Schrotts entstehen, sind sehr toxisch und verursachen Asthma, Hautausschlag, neuronale Entwicklungsstörungen und sogar Krebs. 

Kai Löffelbein reiste in den vergangenen Jahren durch verschiedene Länder in Südamerika, Asien, Afrika und Osteuropa. Die Begegnungen mit Menschen, die täglich um ihr Überleben kämpfen, weckten in ihm das Bedürfnis, mithilfe seiner Fotos Einfluss zu nehmen. »Meine Bilder sollen für jene Partei ergreifen, die in der Öffentlichkeit sonst kaum eine Stimme haben. Aber ich möchte das Auge des Betrachters nicht nur auf unterschiedliche soziale Probleme lenken, sondern ihm auch unsere Mitverantwortung in einer globalisierten Welt nahebringen, ihn involvieren«, erklärt Kai Löffelbein.

Unicef-Schirmherrin Bettina Wulff überreicht Kai Löffelbein die Siegerurkunde. Foto: Steffen Kugler


Zur Internetseite von Kai Löffelbein
Zur Internetseite von UNICEF

 





Nach oben

08.12.2011

Uwe H. Martin gewinnt Deutschen Reporterpreis 2011



Der ehemalige FH-Student Uwe H. Martin hat hat den Deutschen Reporterpreis 2011 in der Kategorie »Beste Webreportage« für seine Multimedia-Reportage »Texas Blues« gewonnen. Die Geschichte aus Lubbock/Texas, ein Ort, der als Baumwollhaupstadt der Welt gilt, ist eine von mehreren Geschichten über das weiße Gold, produziert an verschiedenen Schauplätzen auf der Welt. Darin beschäftigt sich Uwe H. Martin mit den sozialen und ökonomischen Folgen der weltweiten Baumwollindustrie. »Martin gelingt es, den staubigen Alltag der Farmer einzufangen, die sowohl unter dem wachsenden Einfluss des Saatgutkonzerns Monsanto, als auch den schwankenden Baumwollpreisen leiden«, heißt es in der Begründung. »Texas Blues« ist nach Ansicht der Jury eine kompakte Collage von O-Tönen, Fotos und Filmschnipseln, die die erzählerischen Möglichkeiten des Internets hervorragend nutzt. Mitglieder der Jury waren u.a. so renommierte Medienfachleute wie der TV-Journalist Claus Kleber und die Autoren Manfred Bissinger und Jörg Thadeusz.

Von den 10 für den Reporterpreis nominierten Web-Reportagen wurden 6 von Absolventen und Studierenden der Hochschule Hannover produziert oder co-produziert. Bereits der Reporterpreis 2010 ging mit Felix Seuffert an einen Fotografen, der an der Hochschule Hannover studiert hat. Produziert wurde seine siegreiche Webreportage »After the War« von dem Multimedia-Produktionsstudio »2470media«, das von ehemaligen FH-Studenten gegründet wurde.

Zur Multimedia-Produktion »Texas Blues«
Zur Webseite von Uwe H. Martin





Nach oben

07.12.2011

Ausstellung »Die Schamzone einer Stadt« im Kunsttempel Kassel





Der Fotostudent Johannes Kühner zeigt vom 10. Dezember 2011 bis 15. Januar 2012 seine dokumentarische Fotoarbeit »Die Schamzone einer Stadt« im Kunsttempel Kassel. Sie basiert auf einem gleichnamigen Text von Christine Brückner. Die berühmte Schriftstellerin hätte am Tag der Eröffnung ihren 90. Geburtstag gefeiert. Sie war die Stiefgroßmutter des Fotografen. Ausstellungseröffnung ist um 19 Uhr.

Die Veränderung Kassels war für Brückner schon 1974 spürbar. Damals beschrieb die Schriftstellerin in »Die Schamzone einer Stadt«, wie sie mit ihrem Mann Otto Heinrich Kühner von der Karlsaue aus gen Süden wanderte. Aus dem idyllischen Park spazierten sie hinaus in »ein Niemandsland, ein Allerweltsland, eine verschwiegene Gegend, in keinem Bildband und in keinem Prospekt erwähnt.«

Während die Schriftstellerin ihre Stadt in Sprachbildern beschrieb, dokumentiert Johannes Kühner 37 Jahre später Veränderungen derselben Wegstrecke in Mittelformat-Aufnahmen. Der unmittelbare Vergleich zwischen Sprache und Fotografie zeigt, was noch ist und was über die Jahre der Stadtentwicklung weichen musste. In Brückners Worten: wie »die Demokratisierung einer Landschaft« vonstatten ging.

Ausstellungseröffnung: 10.12.2011, 19 Uhr
Ort: Kunsttempel Kassel (gegenüber der Stadthalle)
Öffnungszeiten: Do bis So 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel.: 0561/2 43 04 oder block@brueckner-kuehner.de

 
Zur Webseite von Johannes Kühner 
Zur Webseite des Kunsttempels 





Nach oben

02.12.2011

Fotostudenten zurück aus dem Wendland


Pressecamp in einer Scheune in Breese. Foto: KAVEH

Mehr als 25 Studierende des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie sowie des Studiengangs Journalismus der Hochschule Hannover beteiligten sich am Pressecamp »The Gorleben Project« (organisiert von der Jungen Presse Niedersachsen und der dju Hochschulgruppe), und dokumentierten die Proteste gegen den Castortransport im Wendland. Nach sechs anstrengenden Tagen sind sie wieder zurück, mit ausdrucksstarken Bildern und eindrücklichen Erfahrungen. Es waren nicht gerade leichte Arbeitsbedingungen im unübersichtlichen Gelände, bei anhaltendem Schlafentzug und teilweise sogar mit Einschränkungen der Pressefreiheit durch die Polizei.

Dank der Unterstützung von vielen freundlichen Menschen aus dem Ort Breese und Umgebung, die Schlafplätze in einer Scheune, rund um die Uhr genug zu Essen sowie Platz für die redaktionelle Arbeit zur Verfügung stellten, gelang es vom 24. bis 29. November jeden Tag eine 8-seitige Zeitung herauszugeben, online zu veröffentlichen und lokal zu verteilen. Alle Ausgaben stehen auf der Internetseite des Projekts zum Download. 

Zur Internetseite des Gorleben Projects
Zum Beitrag des NDR »Polizei gegen Presse: Zusammenstoß beim Castor«





Nach oben

22.11.2011

The Gorleben Project - Pressecamp im Wendland

 


Screenshot thegorlebenproject.org


Die dju-Hochschulgruppe, der auch einige Studentinnen und Studenten der FH Hannover angehören, und die Junge Presse Niedersachsen organisieren vom 23. bis 28.11.2011 ein Nachwuchs-Presse-Camp in Gorleben/Breese. Das Pressecamp bietet Vernetzung, Unterkunft und Logistik für die Berichterstattung über den diesjährigen Castortransport nach Gorleben.
Ziel ist die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch von jungen Journalistinnen und Journalisten mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Das Hauptmotiv der Organisatoren ist es eine unabhängige Berichterstattung zu ermöglichen.  
Die praktische Arbeit fließt täglich in einen LIVE-Blog und ein E-Paper. Das Paper wird nicht nur vor Ort täglich verteilt, sondern kann auch auf der Internetseite des Projekts bestellt werden und darf regional und überregional gedruckt und verteilt werden.



Zur Internetseite des Gorleben Project


 

 





Nach oben

17.11.2011

Vattenfall Fotopreis 2011 geht an Lene Münch


Aus der Siegerarbeit »Ewig Treu« von Lene Münch.

Die Absolventin Lene Münch hat mit ihrer Arbeit »Ewig treu« den Vattenfall-Fotopreis 2011 gewonnen, und darf sich über 10.000€ Preisgeld sowie eine Ausstellung in der C/O Galerie Berlin freuen.

Thema der diesjährigen Ausschreibung war »Kooperation«. Eine Fachjury bestehend aus Ingo Taubhorn (Deichtorhallen Hamburg), Stephan Erfurt (C/O Berlin), Robert Lebeck (Fotograf) Rainer Knauber (Vattenfall Europe AG) und Hanna Marie Ebert (Kuratorin der Sammlung Vattenfall) haben mehr als 200 Bewerbungen gesichtet und die stärksten Positionen ausgewählt.
Mit einem Preisgeld von insgesamt 27.000 Euro ist der Vattenfall Fotopreis die höchstdotierte Auszeichnung für junge Fotografie in Deutschland. Der erste Preis ist mit 10.000 Euro, der zweite mit 8.000 Euro und der dritte mit 6.000 Euro dotiert. Zusätzlich gibt es einen Preis für das beste Einzelfoto in Höhe von 3.000 Euro.

Die Preisverleihung findet am 23. November 2011 um 21 Uhr im C/O Berlin statt. Die Ausstellung der Siegerarbeiten wird vom 24. November 2011 bis 15. Januar 2012 zu sehen sein.

Ort: C/O Berlin, Atelier im Hof des Postfuhramt, Auguststraße 5a, 10117 Berlin
Zeitraum: 24. November 2011 bis 15. Januar 2012
Öffnungszeiten: täglich 11 bis 20 Uhr
Eintritt: frei


Zur Webseite von Lene Münch
Zur Webseite des C/O Berlin





Nach oben

16.11.2011

FH-Studenten und FH-Absolventen für Deutschen Reporterpreis nominiert

Für den Deutschen Reporterpreis 2011 wurden in der Kategorie »Web-Reportage« vier Absolventen der FH-Hannover und zwei Studenten nominiert. Damit ist die Hälfte aller nominierten Web-Reportagen von (Ex-) Studenten aus Hannover produziert worden oder aber sie sind Mitglieder der Produzententeams.

Lela Ahmadzais Web-Reportage zeigt den Alltag von Mitgliedern der afghanischen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft. Shooresh Fezoni hat zusammen mit Franz Sickinger und Andreas Geipel eine Multimedia-Reportage über die Fußballfans des argentinischen Vereins Quilmes produziert (Die Bierbrauer von Quilmes). Von Anna Jockisch wurde die Bachelorarbeit »Dügün heißt Hochzeit« nominiert. »Texas Blues« ist der Titel von Uwe H. Martins Web-Reportage über Baumwollanbau in Texas. Der Student Jannis Keil ist zusammen mit Kay Meseberg und Plutonia Plarre für die Web-Reportage »Der Obdachlose« für die »Berlin-Folgen« der TAZ nominiert. Die Reportage entstand im Rahmen seines Praktikums bei 2470media. Ebenfalls nominiert ist der Fotostudent Jörg Volland zusammen mit Holger Jacoby und Rupert Warren für die Web-Reportage »Innere Saiten«, die im Rahmen des Freelens Multimedia Workshops von Uwe H. Martin und Oliver Eberhardt entstanden ist. 

Am 5. Dezember fällt die Entscheidung der Jury, zu denen zahlreiche hochrangige Vertreter aus Journalismus, Verlagen und Film gehören, darunter u.a. Manfred Bissinger, Harald Schmit, Klaus Kleber und Doris Dörrie. Der Reporterpreis wird in acht Kategorien vergeben und ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert. Ausrichter des Deutschen Reporterpreises ist das Reporter-Forum. Beim Reporterpreis 2010 hatte den ersten Preis in der Kategorie »Web-Reportage« der FH-Student Felix Seuffert gewonnen.

Zur Internetseite des Reporter Forums

 

Zu den Nominierten Arbeiten:

»Die ersten auf dem Platz« Lela Ahmadzais

»Dügün heißt Hochzeit« Anna Jockisch 

»Die Bierbrauer von Quilmes« Shooresh Fezoni, Franz Sickinger, Andreas Geipel 

»Texas Blues« Uwe H. Martin 

»Der Obdachlose« Jannis Keil, Kay Meseberg, Plutonia Plarre

»Innere Saiten« Jörg Volland, Holger Jacoby, Rupert Warren





Nach oben

15.11.2011

Exkursion zur »W. Eugene Smith« Ausstellung


Fotostudenten in der Eugene Smith Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin. Foto: Khalid Aziz

Im Rahmen verschiedener Seminare besuchten die Studenten des ersten und dritten Semesters die Ausstellung »W. Eugene Smith – Fotografien. Eine Retrospektive« mit Prof. Rolf Nobel, V-Prof. Karen Fromm und Fachlehrer Knut Giebel. Die Ausstellung befindet sich derzeit im Martin-Gropius-Bau, dem ehemaligen Kunsthandwerksmuseum in Berlin. Die Auswahl der Themen und Bilder erfolgte durch die Kuratorin Enrica Viganò selbst, im Archiv des »Center of Creative Photography«, in Tuscan/Arizona.

Smith wurde durch seine sozialen und politischen Fotoreportagen in den 40er und 50er Jahren des 20. Jahrhunderts bekannt. Als engagierter Fotojournalist setzte er durch bewegende Bilder und aufwendig recherchierte Reportagen neue Maßstäbe. Klare Vorstellungen und kompromisslose Ausführung seiner Arbeit führten nicht nur bei Verlegern und Probanden zu Unverständnis, sondern spalteten schließlich auch seine Familie. 

»... ich wollte nichts als die Wahrheit dokumentieren, aber Sie hindern mich daran. Sie zwingen mich zur Oberflächlichkeit, doch die Oberflächlichkeit bezeugt in meinen Augen keine Wahrheit. Deshalb gehe ich«, schrieb W. Eugene Smith in einem Brief an Albert Schweitzer bezüglich der Reportage »Ein Mann der Barmherzigkeit«.

Besonders gut gefiel den Studenten der klare Aufbau der Reportagen. Die Entstehung einzelner Bilder wurde durch beiliegende Kontaktabzüge nachvollziehbar. In seiner monumentalen Reportage über Pittsburgh, an der er vier Jahre verbissen arbeitete, wird seine unermüdliche Leidenschaft deutlich. Das Scheitern dieses Projektes verfolgte ihn bis zu seinem Tode. Planung, Konzipierung und Layout wurden bis zur Perfektion getrieben, doch auch diesbezüglich stand Smiths Persönlichkeit dem finanziellem Erfolg im Weg – die Verlegung durfte nur nach seinen Vorstellungen verlaufen.

Prof. Rolf Nobels Anekdoten aus Eugen Smiths Leben halfen den Studenten, den speziellen Charakter des Fotografen, der scheinbar sein ganzes Leben seiner Arbeit und seinen Ansprüchen unterordnete, besser verstehen zu können. 
Die Ausstellung ist noch bis zum 27. November 2011 im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen. 

 





Nach oben

14.11.2011

Sonja Och gewinnt Silbermedaille beim CPOY 2011


Aus der Arbeit »Phenomenal Woman - That´s me«. Foto: Sonja Och

Die hannoversche Fotostudentin Sonja Och hat bei dem größten Fotowettbewerb der Welt für College- und Universitätsstudenten CPOY (College Photographer of the Year) in der Kategorie »International Picture Story« die Silbermedaille gewonnen. Nur 18 von 72 Auszeichnungen gingen an Studenten aus Europa.  Bereits 2008 gelang dem hannoverschen Studenten Michael Hauri der Gewinn eines Award of Excellence.
Der Wettbewerb wird von der Missouri School of Journalism in Columbia/Missouri veranstaltet, einer der führenden US-Universitäten in der Ausbildung von Fotojournalisten. Sonja Ochs Arbeit »Phenomenal Woman - That´s me« zeigt Ausschnitte aus dem Leben einer Stripperin. Die Reportage ist während ihres Auslandssemester in Aarhus/Dänemark entstanden. Gegenwärtig studiert Sonja Och im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums in Columbia. 


Zur Webseite von Sonja Och
Zur Webseite des CPOY Awards





Nach oben

11.11.2011

Ann Sophie Lindströms Ausstellung in der VGH galerie eröffnet


Film: Patrice Kunte

Als VGH Vorstandsmitglied Jochen Herdecke die Ausstellung am Abend des 10. November 2011 eröffnete, war das Foyer der VGH-Galerie gut gefüllt mit Fotostudenten und -Dozenten, Mitarbeitern der VGH und vielen weiteren Gästen, darunter auch einigen Protagonisten von Ann Sophie Lindströms prämierter Fotoreportage »Punk ist kein Kaffeekränzchen«.

In seiner Eröffnungsrede ging Prof. Rolf Nobel auf die Motive ein, warum es so viele Journalisten und Fotografen in Krisengebiete zieht. Ein Aspekt ist dabei, dass Fotografen hoffen mit spektakulären Kriegsfotos deutlich schneller berühmt werden zu können als mit den unspektakulären Motiven des Alltags zuhause. Dagegen ist Ann Sophie Lindströms Arbeit »ein gutes Beispiel dafür, dass es auch in unserem unmittelbaren Umfeld noch weiße Flecke gibt und man dafür nicht tausende von Kilometern bis ans Ende der Welt reisen muss«, so Prof. Rolf Nobel.


Mehr als 180 Besucher kamen am Abend der Ausstellungseröffnung in die VGH galerie.
Fotos: Patrice Kunte

Weitere Arbeiten, die für die Jury bestehend aus Ruth Eichhorn (GEO), Christian Pohlert (FAZ), Andreas Trampe (stern), Michael Thomas (HAZ) und Prof. Rolf Nobel in der engen Wahl standen, waren die Reportage über die Polizeidirektion Mitte von Ole Krünkelfeld, Philipp Jeskes Reportage über die Galatabrücke in Istanbul, Joanna Nottebrocks Projekt »544« über Menschen, die ihren Lebensabend allein verbringen, sowie »Still Moving« von Kim Bierbrauer, eine Annäherung an die Grenze zwischen Fotografie und Film.
Die Endentscheidung fiel zwischen Kai Löffelbeins Reportage über einen Schrottplatz in Ghana und Ann Sophie Lindströms Reportage über Punks in Hannover. »Keiner der Juroren hatte jemals eine Reportage über diese Subkultur gesehen, in der es der Fotografin bzw. dem Fotografen gelungen war, so tief in die Welt der Punks einzudringen, wie Ann Sophie Lindström«, erklärte Prof. Rolf Nobel die Wahl der Jury. »Dabei sind Ann Sophies Bilder mit großer Empathie für die Protagonisten aufgenommen und außerdem gestalterisch hervorragend fotografiert.«


V.l.n.r. Vorstandsmitglied der VGH Versicherungen Jochen Herdecke, Preisträgerin Ann Sophie Lindström und Prof. Rolf Nobel.

Die Ausstellung »Punk ist kein Kaffeekränzchen« ist noch bis zum 31. Januar 2011 in der VGH galerie zu sehen.

Ort: VGH Galerie, Schiffgraben 4, 30159 Hannover

Zeitraum: 11.11.2011 bis 31.01.2012

Öffnungszeiten: täglich 11 bis 17 Uhr

Eintritt: frei


Zur Webseite von Ann Sophie Lindström
Zur Webseite der VGH galerie





Nach oben

01.11.2011

Neue Ausstellung im Unternehmerinnen-Zentrum

Nach Gretje Treiber, Kai Löffelbein und Jakob von Siebenthal stellen nun die  Fotostudenten Nina Weymann-Schulz und Johannes Kühner im Unternehmerinnen-Zentrum Hannover ihre Arbeiten aus. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 3. November, um 18 Uhr eröffnet und ist bis zum 20. Januar 2012 zu sehen.


Foto: Johannes Kühner

Johannes Kühner erzählt in seinem Foto-Essay „Bahnfrei: Wohnen an den Gleisen“ die Geschichte des Bahnhofs Ottersberg. Das Gebäude stand leer, bis Studenten der Fachhochschule Ottersberg es im Jahr 1991 kauften und umbauten. Seitdem wohnen in dem denkmalgeschützten Gemäuer bis zu 18 Menschen. Als Mitglieder des gemeinnützigen Vereins Bahnhof e.V. kümmern sie sich nicht nur um den Erhalt des Bahnhofs, sondern organisieren im Kellergewölbe, der ehemaligen Bahnhofsgaststätte oder der Güterhalle auch ein kulturelles Programm.



Foto: Nina Weymann-Schulz

Nina Weymann-Schulz zeigt ihre Arbeit „Chinatownvertical“, welche dieses Jahr bereits mit dem Canon ProfiFoto-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Darin geht es um die Schnittmenge asiatischer und westlicher Kulturkreise. Mit ihren vertikalen Panorama-Fotos nähert sich die Fotostudentin visuell der traditionellen chinesischen Kalligrafie und Wassermalerei an. Die ausgestellten Motive zeigen die modernen asiatischen Wohngegenden in den westlichen Großstädten New York und Paris und thematisiert die wechselseitige Beeinflussung und persönliche Identitätsfindung zwischen den Kulturen über Generationen.
 

Ausstellungseröffnung: 03.11.2011, 18 Uhr
Ort: Unternehmerinnen-Zentrum Hannover, Hohe Straße 9 und 11 (Linden Mitte, Haltestelle Schwarzer Bär), Hannover
Öffnungszeiten: montags bis freitags, 10 bis 15 Uhr

 

Zur Webseite des Unternehmerinnen-Zentrums Hannover
Zur Webseite von Nina Weymann-Schulz 
Zur Webseite von Johannes Kühner





Nach oben

23.10.2011

Ausstellung zur Plakatkampagne »Gewalt gegen Frauen«


Gewalt richtet sich in den meisten Fällen gegen Schwächere und findet fernab der Öffentlichkeit unter Stillschweigen statt, in der eigenen Familie oder in der Wohnung neben uns. In der Ausstellung »Gewalt gegen Frauen« werden verschiedene Szenarien veranschaulicht, die nicht nur die Brutalität gegen Frauen darstellen, sondern auch psychische Formen der Gewalt aufzeigen, die in den meisten Fällen von Außenstehenden nicht einfach erkannt werden.

Häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen war lange Zeit ein Tabuthema, das gar nicht oder nur sehr zaghaft angepackt wurde. Seit den 1970er Jahren ändert sich dies stetig. Unter der Leitung von Knut Giebel nahmen sich Fotostudenten der Fachhochschule Hannover im Rahmen einer Plakatkampagne diesem sensiblen Thema an. Mit den vier Motiven, die aus den 19 eingereichten Fotos ausgewählt wurden, gestalteten Grafikstudenten unter Anleitung von Prof. Walter Hellmann eine Plakatkampagne, die vom 10. bis 27. Juli 2011 in der Region Hannover plakatiert wurde. Die Zielrichtung der Kampagne war nicht nur die Aufklärung und Sensibilisierung für die Thematik, sondern auch der Versuch sein, betroffene Frauen zu ermutigen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bei der Ausstellungseröffnung am 27.10.2011 um 17 Uhr in der Fachhochschule Hannover sprechen Klaus Honnef (Kulturpreisträger des DGPh) und Prof. Dr. Christine Morgenroth (Sozialpsychologin, Universität Hannover). Die Ausstellung ist danach für vier Wochen im Atrium des Design Centers der FH Hannover (Expo Plaza 2) zu sehen.
 

Ausstellungseröffnung: 27. Oktober 2011, 17 Uhr, Expo Plaza 2, Hannover

 





Nach oben

21.10.2011

»Meine Quelle« Ausstellung verlängert

Die Ausstellung von Stefan Kochs Diplomarbeit »Meine Quelle - vom Verschwinden eines deutschen Traditionskonzerns«, welche bereits die Portfoliosichtung des Freundeskreises des Hauses der Photographie e. V. gewann, wird anlässlich des 2. Jahrestags der Ankündigung der Insolvenz des Quelle Konzerns verlängert und ist noch bis zum 3. November in Hamburg zu sehen. Die Internetseite ZEIT online zeigt ebenfalls einen Beitrag über das Fotoprojekt »Meine Quelle«.


Aus der Arbeit »Meine Quelle«. Foto: Stefan Koch.

Ort: Galerie Kulturreich, Wexstraße 28, 20355 Hamburg
Zeitraum:
25.09. bis 03.11.2011
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr

Zur Internetseite des Projekts »Meine Quelle« 
Zur Internetseite der Galerie Kulturreich

Beitrag von Zeit online über »Meine Quelle«





Nach oben

18.10.2011

Ann Sophie Lindström gewinnt den VGH Fotopreis 2011

Es herrscht eine beeindruckende Stille während der Jury-Stizung zum VGH Fotopreis in den Räumen des Design Centers in Hannover. Andreas Trampe vom »stern« bricht  die Ruhe mit dem Zwischenruf »Hast du die hier schon gesehen? Diese Geschichte ist ja super und dann auch noch so wunderbar einfühlsam fotografiert.Toll!« Die anderen Juroren, darunter Ruth Eichhorn (GEO), Christian Pohlert (F.A.Z.), Michael Thomas (HAZ) und Prof. Rolf Nobel nicken zustimmend, setzen die Sichtung der eingereichten Arbeiten fort und die Stille im Raum hält wieder Einzug.


Aus der Siegerarbeit »Punk ist kein Kaffeekränzchen«. Foto: Ann Sophie Lindström

Nach fünf Stunden und insgesamt 46 eingereichten Arbeiten stand die Siegerin des diesjährigen VGH Fotopreises fest. Ann Sophie Lindström überzeugte mit ihrer Arbeit »Punk ist kein Kaffeekränzchen« durch die besondere Sichtweise, die erzählerische Qualität und die spürbare Nähe zu ihren Protagonisten. Die Arbeit der Fotostudentin erzählt von einer Handvoll jugendlicher Punks, die nach eigenen Werten abseits des kapitalistischen Großstadtdschungels leben. Am Rande der hannoverschen Nordstadt bewohnen sie einen Bauwagen-Platz nach ihren Vorstellungen und machen das, was ihnen in den Sinn kommt. Frei, unbekümmert und oft auch sehr chaotisch.


Die Jury bestehend aus (v.l.n.r.) Prof. Rolf Nobel (FHH), Ruth Eichhorn (GEO), Michael Thomas (HAZ), Andreas Trampe (stern) und Christian Pohlert (F.A.Z.). Foto: Patrice Kunte

Alle eingereichten Arbeiten bestachen durch ihre thematische Vielfalt. Sie erzählten zum Beispiel von Menschen auf einen Müllberg in Ghana, die europäischen Elektroschrott ausweiden oder über den Alltag einer Familie mit einem autistischen Jungen, bis hin zur harten Berufsrealität der Polizeiinspektion Mitte in Hannover. Die hochkarätige Jury war beeindruckt von der Dichte der Qualität, die ihnen die Arbeit bei der Ermittlung des Preisträgers nicht gerade einfach machte.


Die Preisträgerin des VGH Fotopreises 2011
Ann Sophie Lindström. Foto: Patrice Kunte


Ann Sophie Lindström darf sich nun über eine Förderung der VGH Versicherungen in Höhe von 10.000€ und einer Ausstellung in der VGH galerie Hannover freuen. Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag den 10.11.2011 statt. Die Ausstellung wird dann bis zum 31. Januar 2012 in der VGH galerie zu sehen sein.

Zur Webseite der VGH galerie





Nach oben

18.10.2011

Drei Fotostudenten beim Eddie Adams Workshop

Lene Münch, Sonja Och und Jens Gyarmaty wurden dieses Jahr zum 24. 
Barnstorm in die U.S.A. eingeladen. Jedes Jahr können sich junge Fotografen aus 
der ganzen Welt mit ihren Portfolios bewerben für einen der 100 Plätze bewerben.
Der Workshop bietet in 4 Tagen ein breites Vortragprogramm von internationalen
Fotografen aus unterschiedlichen Bereichen des Fotojournalismus und der Dokumentarfotografie. Eröffnet wurde die Vortragsreihe von Eugene Richards. Die Teilnehmer wurden auf unterschiedliche Teams verteilt, die von einem Team Leader, Producer und Editor angeleitet wurden. Unter deren Aufsicht wurden Fotoaufträge verteilt, fotografiert und besprochen. Größen wie Todd Heisler, Melanie Burford und Brenda Ann Kenneally standen den Teilnehmern zum persönlichen Gespräch zur Verfügung.
Während den nächtlichen Portfolio-Sichtungen konnten sich die Teilnehmer von
bekannten Bildredakteuren und Fotografen zu ihrer Arbeit beraten lassen. Der
Workshop endete nach 4 Tagen mit der Präsentation der angefertigten Arbeiten und einer großen Party.

Lene Münch fotografierte eine Geschichte über den 5-jährigen Joseph, der als Einzelkind auf dem Gestüt seiner Eltern aufwächst. Diese hatten vor acht Jahren New York City verlassen, um sich auf dem Land ein neues Leben aufzubauen. Da beide Eltern rund um die Uhr mit den Pferden beschäftigt sind, muss Joseph sich oft selbst beschäftigen. Momente der Nähe, geniesst er daher umso mehr.


Joseph mit seinem Vater. Foto: Lene Münch


Sonja Ochs Reportage handelt von einer Familie, in der mehrere Kindern Entwicklungsstörungen haben. Julia, 25, ist auf einem Auge blind und Autistin. Sie wurde als Kleinkind von ihrem Vater und später in der Schule von Mitschülern missbraucht. Rico, 12, hat ADS (Aufmerksamkeits Defizit Syndrom) und Ellen, 23, ist ebenfalls Autistin. Das jüngste Kind, Raquel, 5 Jahre, ist die Einzige ohne Behinderung.


Raquel, 5, ist die Einzige in ihrer Familie, die keine Behinderung hat. Foto: Sonja Och


Jens Gyarmaty begleitete eine Familie, die vor einem Jahr Brooklyn NY verlassen hatte um aufs Land zu ziehen. Jen, Kai und der vierjährige Sebastian kauften sich mit Hilfe von Freunden und der Familie eine Farm. Mit dem Ziel sich selbst zu versorgen lernen sie die Natur, die Jahreszeiten, die Freuden und die Sorgen des Landlebens kennen.


Die Zugezogenen werden von den Einheimischen wie Fremde behandelt. Sebastian kommt nächstes Jahr in den Kindergarten. Jen und Kai sind zuversichtlich, dass sie dort Anschluss finden werden. Foto: Jens Gyarmaty





Nach oben

15.10.2011

»Zu Gast im Literarischen Salon« Ausstellungseröffnung am 17.Oktober

Im Frühjahr hat der Fotostudent Franz Bischof das Programm vom Literarischen Salon in Hannover begleitet und an zwölf Terminen Portraitfotos der Gäste aufgenommen. Er thematisiert dabei zugleich das Conti-Gebäude, indem er für jeden Fototermin ein anderer Ort auf dem Areal des Conti-Campus auswählte.


Zsuzsa Bánk im Foyer vom Conti-Hochhaus. Foto: Franz Bischof

Entstanden ist eine Fotoserie, die einerseits den verschiedenen Persönlichkeiten der Gäste Ausdruck verleiht und andererseits den einzigartigen Ort, den denkmalgeschützten Conti-Komplex, in seiner vielfältigen ästhetischen Qualität und Grandezza entdeckt.

Die entstandene Bildserie wird in großformatiger Hängung im wunderbar restaurierten Foyer der WiWi-Fakultät auf dem Conti-Campus gezeigt.

Ort: Conti-Foyer (Gebäude 1501), Leibniz Universität Hannover, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover
Zeitraum: 17. - 31.10.2011, täglich 10-20:00 Uhr
Vernissage: Montag, 17.10., 18:30 Uhr


Zur Webseite des Literarischen Salons

Zur Webseite von Franz Bischof





Nach oben

11.10.2011

Fotostudent beim Festival für aktuelle Dokumentarfotografie vertreten

Die Jury des FotoDoks Festivals 2011 hat Alexander Zieglers Fotoprojekt »Wide Island« zusammen mit Arbeiten von 15 weiteren Fotografen und Fotografinnen aus Deutschland und Italien für die Ausstellung »Unglaublich-Incredibile - Sensationslust, Dokument, Realität« ausgewählt. Das Fotoprojekt »Wide Island« entstand während eines Studienaufenthaltes in Hannovers Partneruniversität in Hiroshima zwischen Oktober 2010 und März 2011.

»Alexander Ziegler ist es gelungen, von einem historisch und medial vorbelasteten Ort neue, unvoreingenommene und suggestive Bilder zu machen. Er zeigt seine subjektiven Eindrücke der Stadt Hiroshima, ohne zu kontextualisieren oder das gängige Bildrepertoire aus Trümmern, Wunden und Atompilzen zu wiederholen. Feinsinnig und leise macht er das merkwürdige Zusammenspiel aus Erwartungen und Realitäten, die mit diesem Ort verbunden sind, spürbar und vermittelt das Gefühl, dass hier etwas ganz leicht aus dem Lot des Normalen und Vorhersehbaren geraten ist«, so das Urteil von Sophia Greiff (Jury FotoDoks).

Foto: Alexander Ziegler

Die Ausstellung mit dem Titel »Unglaublich – Incredibile« wird am 12. Oktober um 18.30 im Münchner Stadtmuseum eröffnet und ist bis zum 13.11.2011 dort zu sehen. Zum Programm des Fotodoks Festivals gehören auch eine Reihe von Vorträgen, Panels und Expertenrunden zur aktuellen Situation der Autorenfotografie in Deutschland und im Gastland Italien. Unter anderem werden die Magnum Fotografen Thomas Dworzak, Moises Saman und Christopher Anderson Vorträge und Werkgespräche halten.

Ort: Münchner Stadtmuseum
Eröffnung: 12.10.2011, 18.30 Uhr
Öffnungszeiten: 13.10.-13.11.2011, Di – So 10 – 18 Uhr

Zur Webseite von Alexander Ziegler
Zur Webseite von FotoDoks





Nach oben

09.10.2011

LiMa-Regionaltreffen im Design-Center

Am Samstag, dem 15. Oktober, findet im Design-Center der FH-Hannover eine LiMAregional statt. Die Linke Medienakademie (LiMA) ist ein gemeinnütziger Verein, nach eigenen Angaben die „größte und interessanteste Akademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit und Medienkompetenz jenseits des Mainstreams“. Dies geschieht mit Fachvorträgen, Debatten und praxisorientierten Workshops. Referenten sind z.T. bekannte Medienfachleute und Journalisten. Unterstützt wird die LiMA von verschiedenen Parteien, Organisationen und Verlagen wie TAZ, Neues Deutschland und Freitag.


Programm

ab 9 Uhr: Anmeldung: FH Hannover | Fakultät III | Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie, Expo Plaza 2, 30539 Hannover

9.30 Uhr: Begrüßung und Grußworte
10 Uhr: Fachvortrag


ab 11 Uhr: Parallele Workshops
WS 1: Internetrecherche: Presse- und Medienrecht, Materialressourcen
WS 2: Scribus und GIMP – Erste Schritte: Bildbearbeitung mit Open-Source Software
WS 3: Lasst Bilder sprechen – Fotoworkshop „die Reportage“
WS 4: Layout Essentials
WS 5: Nachhaltige Kommunikationsstrategien für Linke und soziale Bewegungen im Web 2.0
WS 6: Pressearbeit für soziale Bewegungen
WS 7: Texten für Online
WS 8: Wirre Wirtschaftsthemen und öde Statistiken peppig aufbereiten

Mittagspause zwischen 13 und 14 Uhr

Kurse dauern bis 17.45 Uhr
ab 18 Uhr: Vortrag und Diskussion „Wie kommen wir in den Medien vor?“





Nach oben

07.10.2011

Vier Fotostudenten beim Schömberger Fotoherbst


»Lukas – Alltag eines autistischen Kindes«. Foto: Martin Neumann

Beim diesjährigen Schömberger Fotoherbst werden auch die Arbeiten von drei Studierenden und einer Absolventin der FH Hannover ausgestellt. Joanna Nottebrocks Abschlussarbeit »Fünfhundertvierundvierzig - Sieben Leben im Alter«, »Auf dem Hof« von Rafael Brix, »Lukas – Alltag eines autistischen Kindes« von Martin Neumann und »Bella Germania - Deutsche auf Union Lido« von Insa Hagemann werden in Schömberg zu sehen sein.


»Bella Germania - Deutsche auf Union Lido«. Foto: Insa Hagemann 

Der Schömberger Fotoherbst ist ein internationales Fotofestival für Reportage- und Reisefotografie und findet alle zwei Jahre im Nordschwarzwald statt. Dabei verwandelt sich die Stadt Schömberg in eine einzige große Galerie. 25 Bildstrecken von Profifotografen werden im Rathaus und im Kurhaus ausgestellt, noch weitere 25 Bildstrecken von Amateurfotografen werden wiederum in den Schaufenstern von verschiedenen Einzelhändlern in der Stadt gezeigt. In beiden Kategorien gibt es je einen Preis der Jury und einen Publikumspreis. Joanna Nottebrock gewann bereits 2010 den Preis der Jury in der Kategorie der Profis für ihre Reportage »Familie an Bord – Leben und Arbeiten auf einem Binnenschiff«.


»Auf dem Hof«. Foto: Rafael Brix

Eröffnet wird das Festival am Freitag den 7.10. 2011 um 19 Uhr im Rathaus von Schömberg. Während der Festivaltage findet ein umfangreiches Programm mit verschiedenen Fotoworkshops, Diaschauen und Vorträgen statt. Abgeschlossen wird der Fotoherbst in Schömberg mit der Siegerehrung und Preisverleihung am 22.10.2011 um 19 Uhr im Kurhaus.

»Fünfhundertvierundvierzig - Sieben Leben im Alter«. Foto: Joanna Nottebrock

Ort: Rathaus und Kurhaus in Schömberg
Öffnungszeiten: 7.10. bis 22.10.2011Mo. - Fr. 8 - 17 Uhr, Fr. 8 - 18.30 Uhr, Sa. 10 - 18 Uhr, So. 11 - 18
Straßengalerie: Täglich von 0 - 24 Uhr in den Schaufenstern der beteiligten Einzelhandelsgeschäfte





Nach oben

06.10.2011

Erfolgreiche Ausstellungseröffnung


Foto: Moritz Küstner

Vor mehr als 150 Besuchern eröffnete der Vorsitzende der Gesellschaft für Kunstförderung in Niedersachsen, Reinhard Scheibe, am 4. Oktober 2011 die Istanbul Ausstellung der FH Hannover in der Galerie »Vom Zufall und vom Glück«.

Als besonderer Gast sprach der türkische Generalkonsul in Hannover Tunca Özçuhadar darüber, wie die dynamische Stadt Istanbul selbst ein Kunstwerk sei und lud die Besucher ein, die besondere Atmosphäre Istanbuls in der Ausstellung zu erleben. Für das passende Istanbul-Feeling sorgten neben zwei türkischen Musikern der Gruppe Troja, vor allem die Fotostudentin Emine Akbaba, die mit ihrer Familie ein ganzes Buffet mit türkischen Spezialitäten für die Gäste vorbereitet hatte.


Foto: Karsten Klama

Prof. Rolf Nobel begann seine Eröffnungsrede mit einer humorvollen Aufzählung der zahlreichen Missgeschicke von Studierenden während der Exkursion und lobte anschließend die herzliche Gastfreundschaft, die die Menschen in Istanbul den Fotostudenten entgegenbrachten. Die ausgestellten Arbeiten zeigen eine Vielfalt von Bildsprachen, von momentbezogen bis zurückhaltend, von kleinen Reportagen über Einzelbilder zu Serien. Ein weiteres wichtiges fotografisches Genre in dieser Ausstellung ist die Straßenfotografie. Es geht um den kurzen Augenblick, der nicht planbar ist und für den man nicht nach einer Fotogenehmigung fragen kann. Straßenfotografie bleibt eine aggressive Art der Fotografie, doch die Menschen in Istanbul ließen die Fotostudenten gewähren, als wäre es das Normalste der Welt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. November zu sehen und endet mit einer Abschlussveranstaltung am 4. November um 17 Uhr.  


Foto: Karsten Klama

Ort: Galerie »Vom Zufall und vom Glück«, Theodor-Lessing-Platz 2, 
30159 Hannover
Öffnungszeiten: bis 4.11.2011, Di.-Fr. 14-18 Uhr, 
Sa.+So. 12-16 Uhr, 
Montags geschlossen
Abschlussveranstaltung: 4.11.2011 ab 17 Uhr





Nach oben

28.09.2011

Galerie vom Zufall & vom Glück zeigt Istanbul Ausstellung

Foto: Tom Keydel

Istanbul, die türkische Megastadt am Bosporus, ist mit ihren 13 Millionen Einwohnern und der Lage auf zwei Kontinenten in der Neuzeit immer schon ein Symbol für die Ambivalenz des Landes gewesen. Das Pulsieren der Stadt zwischen Moderne und Tradition macht einen großen Teil der Attraktivität aus.


Foto: Philipp Jeske

Zum dritten Mal unternahm eine Gruppe von Fotostudenten der Fachhochschule Hannover eine einwöchige Reise nach Istanbul. Ziel der Exkursion war die fotografische Auseinandersetzung mit der Stadt. Insgesamt 121 Fotografien von mehr als 20 Studenten sind in der Ausstellung »Istanbul« zu sehen. Das Repertoire der Arbeiten umfasst zahlreiche Themen und unterschiedliche fotografische Genres. Die Formensprache reicht von dem zurückhaltenden Dokumentarismus bis zur momentbezogenen journalistischen Fotografie. 



Foto: Simon Peters

Neben Reportagen z.B. über die Silberschmiede, die berühmte Galatabrücke und die Kutscher von den Prinzeninseln ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung der Street Photography gewidmet. Denn welche Stadt bietet sich mehr an für die Straßenfotografie als Istanbul, wo sich ein Großteil des Lebens im öffentlichen Raum abspielt und sie somit zum signifikanten Abbild des quirligen Lebens und der Lebenskultur wird?


Foto: Julius Matuschik 

Eröffnung: 4. Oktober, 19 Uhr
Ausstellung: 4. Oktober bis 3. November, Di.-Fr. 14-18 Uhr, Sa.+So. 12-16 Uhr
Ort: 
Galerie vom Zufall & vom Glück / Theodor–Lessing-Platz 2, 30159 Hannover

 





Nach oben

27.09.2011

Messe »bild.sprachen« in Gelsenkirchen

Auf der Messe »bild.sprachen«, einer Messe für angewandte Fotografie, ist auch unser Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie vertreten.

Vorträge, Ausstellungen, Workshops - die Messe soll der Präsentation und der Entdeckung neuer Bildsprachen für die Kommunikationsaufgaben von morgen dienen. Eine Plattform zum Austausch verschiedener Akteure im Bereich der angewandten Fotografie, zur Information über Neuerungen, Trends und Produkte.

Nach der offiziellen Eröffnung am Fr. 30.09, 13 Uhr, gibt es ein Vortragsprogramm (13.15 – 15 Uhr) zum Thema »Gute Bilder: Jetzt!« über die Herausforderungen und neue Entwicklungen auf dem Bildermarkt. Die Einführung hält Dr. Christiane Fricke (DPGh, Vorsitzende der Sektion Kunst, Markt und Recht).

Unter den Referenten sind Prof. Lars Bauernschmitt (DPGh, Fachhochschule Hannover), Klaus Plaumann (Vize-Präsident des europäischen Zusammenschlusses der Bildagenturen CEPIC (Centre oft he Picture Industry)) und  Regina Plaar (Mitglied der Geschäftsleitung der Bildagentur laif).

Auf der Messe wird dieses Jahr erstmalig eine Auszeichnung für die  »beste bild.sprache 2011« vergeben. Der Fotopreis, gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Gelsenkirchen, ist mit 2.500 € dotiert und wird unter allen an der Messe teilnehmenden Fotografen ausgelobt.

 

Öffnungszeiten

Freitag 30.9., 13 – 21 Uhr und 
Samstag 1.10.2011, 11 – 19 Uhr

Eintritt: Tageskarte: 10,00 €, 2-Tages-Karte: 15,00 €

Zur Internetseite der bild.sprachen-Messe

 





Nach oben

25.09.2011

Dritte Professur in der Fotografie

Für das Wintersemester 2011/2012 übernimmt Karen Fromm die Vertretung der
dritten Professur im Studiengang »Fotojournalismus und Dokumentarfotografie«, nachdem sie im vergangenen Sommersemester bereits im Rahmen von Lehraufträgen an der Fachhochschule Hannover unterrichtet hatte.


Foto: Stefanie Preuin

Die 1968 geborene Karen Fromm studierte Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften und Kulturmanagement in Hamburg und Berlin, während sie gleichzeitig 1995 die Galerie Pfefferberg in Berlin gründete. Nach Abschluss ihres Studiums leitete sie von 1999 bis 2008 das Referat für Ausstellungen, CSR und Corporate Design des Pressehauses Gruner+Jahr in Hamburg. Von 2008 bis 2011 war sie bei der Photo- und Presseagentur FOCUS Mitglied der Geschäftsleitung, wo ihr unter anderem die Betreuung fotografischer Langzeitprojekte oblag.

In ihren Seminaren behandelt Karen Fromm bildsprachliche Konzepte in der
publizistischen Fotografie. 





Nach oben

17.09.2011

Ausstellung »Waisen der Medizin« in der Kestnergesellschaft

Die Ausstellung »Waisen der Medizin – Leben mit einer seltenen Erkrankung« der Fotostudentinnen Verena Müller und Maria Irl sowie der Berliner Fotografin Kathrin Harms ist wieder in Hannover zu sehen. Die bewegenden Aufnahmen der betroffenen Kinder und ihrer Familien zeigen, wie es sich wohl anfühlen muss mit einer Seltenen Erkrankung zu leben. Es sind Fotografien, die die Hürden und Grenzen, aber auch den Lebensmut, die Kraft und die Fröhlichkeit der betroffenen Menschen einfangen. 


Die kleine Josi hat das Williams-Beuren-Syndrom. Foto: Verena Müller

Die Ausstellung wird am 22. September um 19 Uhr in der Kestnergesellschaft eröffnet und ist bis zum 31.Oktober dort zu sehen. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung findet eine Gesprächsrunde zu seltenen Erkrankungen und ihren Herausforderungen mit Vertretern der Care-for-Rare Stiftung, der Medizinischen Hochschule Hannover, des Vereins ACHSE e.V. (Allianz chronischer seltener Erkrankungen), sowie der Mutter eines betroffenen Kindes statt.

Für die Ausstellungseröffnung und die Gesprächsrunde bitten die Veranstalter um Anmeldung (waisenkinder@achse-online.de).

Wo: Kestnergesellschaft, Goseriede 11, 30159 Hannover
Vernissage: 22.09.2011 um 19 Uhr mit Anmeldung
Ausstellung: 23.09.2011 bis 31.10.2011 täglich 11 bis 18 Uhr, donnerstags 11 bis 20 Uhr, montags geschlossen 





Nach oben

09.09.2011

Au revoir Perpignan

Perpignan ist das Zentrum der Welt – wenigstens war es das für Salvador Dalí. Er hatte im Wartebereich des Bahnhofs immer die besten Ideen.
Für Fotojournalisten und Bildagenturen aus aller Welt ist die südfranzösische Stadt jedoch noch immer der Mittelpunkt ihres Kosmos. Jedes Jahr im Spätsommer strömen sie zu Tausenden in den Ort am Mittelmeer. Das dort stattfindende internationale Festival für Fotojournalismus, Visa pour l'image, ist der Platz um Ideen zu entwickeln, Kontakte zu pflegen und sich über Fotografie auseinanderzusetzen. Deshalb ist es selbstverständlich, dass die Fotostudenten der Fachhochschule Hannover jedes Jahr seit 2002 mit einer Ausstellung hier zu Gast sind.


Fotos: Joanna Nottebrock
 
Im Rahmen des Visa Off Programms zeigten sie in diesem Jahr eine Ausstellung zur Streetphotography im La Salle des Libertés (fototudenten.de berichtete). Unter den zahlreichen Gästen der Vernissage waren unter anderem die Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Nicole Bringmann, der Präsident des VISA Off, Didier Hoiry, sowie Maurice Halimi, Stellvertretender Bürgermeister und Kulturbeauftragter der Stadt Perpignan.

Eine Ausstellung die für den Bildredakteur der NZZ am Sonntag, Oswald Eggenschwiler, besonders interessant war: »Perpignan ist für mich zu einem guten Teil das Kennenlernen der Arbeiten von Fotografinnen und Fotografen, mit denen ich mir irgendwann eine Zusammenarbeit für die »NZZ am Sonntag« vorstellen kann. Die Ausstellung der FH Hannover war aus dieser Perspektive sehr informativ und spannend, zumal ich auch einige der Studentinnen und Studenten persönlich kennen gelernt habe. Und: Ich kann mich an mehrere Bilder erinnern, was in dieser tagelang dauernden Bilderflut nicht selbstverständlich ist.«



Eine Bilderflut, von der auch die Studierenden aus Hannover beeindruckt waren. Ausstellungen in der Chapelle du Tiers-Ordre oder die abendlichen Screenings auf dem Campo Santo waren Anlaufstellen für die sieben Studierenden, die in diesem Jahr nach Perpignan gereist waren. So war die Master-Studentin Joanna Nottebrock besonders beeindruckt von den Arbeiten der Fotografin Martina Bacigalupo, die eine Geschichte ausstellte über den Alltag einer in Nord Uganda lebenden Frau, die durch eine Miene ein Bein verlor. Fasziniert war sie auch von den Arbeiten der Fotografen Cédric Gerbehaye und Shaul Schwarz, die durch ihre unterschiedlichen Bildsprachen hervorstachen.



Nach der geballten Dosis Fotografie heißt es nun erstmal Luft zu holen von der Bilderflut und ran an die eigenen Reportagen - inspiriert von den Arbeiten aus Perpignan. Bleibt noch nachzutragen, dass die Arbeiten der Fotostudenten am Ende noch eine lobende Erwähnung von der Jury des Visa Off Programms erhielten.

Zur Webseite des Festivals »Visa Pour l'image«





Nach oben

09.08.2011

Nina Weymann-Schulz gewinnt Canon ProfiFoto Förderpreis


Foto: Nina Weymann-Schulz

Wie bereits in den vergangenen Jahren geht einer der fünf begehrten Auszeichnungen des »Canon ProfiFoto Förderpreises« an eine Studentin bzw. einen Studenten der Fachhochschule Hannover. Nina Weymann-Schulz wurde jetzt für ihre Arbeit »Chinatownvertical« ausgezeichnet und darf sich über eine Förderung in Höhe von 2000 € freuen.
 
Die Arbeit »Chinatownvertical« besteht ausschließlich aus vertikalen Fotos einer Horizon Panorama-Kamera und wurden bisher in New York City aufgenommen. Als nächstes will die Fotostudentin in Londoner Stadtteil Soho und dem Pariser Quartier asiatique, dem größten Chinatown Europas, fotografieren. Die Fotoserie ist eine visuelle Annäherung an die Unterschiede von Ost und West, dort wo sie eine Schnittmenge haben: in den asiatischen Stadtvierteln Nordamerikas und Europas. Geschichtlich sind »Chinatowns« Zeugen einer langen Migrationsgeschichte, menschlich sind sie ein Ort für kulturelle Unterschiede, Segregation und persönliche Identitätsfindung zwischen den Kulturen.

Zur Webseite von Nina Weymann-Schulz
Zum Portfolio von Nina Weymann-Schulz
Zur Webseite des Canon ProfiFoto Förderpreises





Nach oben

09.08.2011

Streetphotography beim »Visa Off« in Perpignan


Foto: Insa Hagemann

Wie jedes Jahr Ende August, Anfang September wird der Studiengang
Fotojournalismus und Dokumentarfotografie mit einer Ausstellung im Rahmen des »Visa Off« Programms des Fotofestivals »Visa pour l'Image« in Perpignan, vertreten sein.

Unter dem Titel »Streetphotography« werden Fotos gezeigt, die in verschiedenen Städten überall auf der Welt entstanden. Die Fotos transportieren die Atmosphäre von Berlin, Istanbul, Kaliningrad, London, Poznan, und nicht zuletzt auch Hannover und Perpignan. Fotos die ohne Auftrag entstanden, einfach aus der Lust am Bildermachen. Denn die Streetphotography ist ein Thema, dass Fotografen seit fast hundert Jahren ebenso fasziniert wie die Betrachter der Bilder. Der Zufall führt Regie, wenn Fotografen den öffentlichen Raum zum Thema machen. Denn es bedeutet: Flanieren und fotografieren, sich einfach treiben lassen, immer auf dem Sprung dem pulsierenden Nebeneinander des Lebens der Stadt eine fotografische Form zu geben. Die Lust am Beobachten, verbindet sich hier mit dem Zwang zum schnellen Erfassen einer Situation.
 
Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Studierenden, aller Semester und wird im Anschluss während der Werkschau vom 20.9. bis 23.09.2011 auch im Design Center, Expo Plaza 2 in Hannover zu sehen sein.


 
Ort: La Salle des Libertés, Rue Edmont Bartissol 3, Perpignan, Frankreich

Zeitraum: 30.08.2011 bis 05.09.2011
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Vernissage: 30.08.2011 um 18:00 Uhr


Zur Website des Fotofestivals »Visa pour l'Image« Perpignan





Nach oben

04.07.2011

Auszeichnung für Stefanie Preuin beim Jugendfotopreis


Aus der Reportage »Ohne Wurzeln keine Flügel«. Foto: Stefanie Preuin

Für eine Bildstrecke »Ohne Wurzeln keine Flügel« wurde die Fotostudentin Stefanie Preuin beim deutschen Jugendfotopreis 2011 ausgezeichnet. In der Kategorie »Dremteam« errreichte sie den 3.Platz. Die Veranstalter des Jugendfotopreises schrieben den Wettbewerb, der seit 1962 alle zwei Jahre stattfindet, im Jahr 2011 auf Grund  der Fussball Weltmeisterschaft der Frauen ausser der Reihe zu den Themen »Dreamteam« und »Wir sind Fussball!« aus.

In ihrer Bildstrecke zeigt die Fotostudentin das Leben ihrer Mitbewohnerin. Sie erzählt von der Sehnsucht nach ihrer Heimat in Ostfriesland und von der Ablösung vom Elternhaus.

Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Juli 2011 im Presse- und Informationsamt der Bunderegierung zu sehen (Presse- und Besucherzentrum, Reichstagufer 14, Mo-Fr, 9-18 Uhr, Eintritt frei).





Nach oben

29.06.2011

Diplom- und Bachelorpräsentationen

Am 6. und 7. Juli 2011 präsentieren 12 Fotostudenten ihre Abschlussarbeiten. Durch die Umstellung des Studiengangs von Diplom auf Bachelor werden sowohl Diplom- als auch Bachelorarbeiten präsentiert. Die Kandidatinnen und Kandidaten freuen sich auf viel Publikum im Hörsaal des Design Centers. 
Die Ausstellungen sind noch bis zum 08.07.2011 während den Öffnungszeiten des Design Centers (werktags 7 bis 21 Uhr) zu sehen.


Foto: Anna Jockisch
6. Juli 2011 | 12:00 - 12:30 | Anna Jockisch | »Dügün heisst Hochzeit«
Eine Reportage über die Tradition der türkischen Hochzeit als Spiegelbild türkischen Lebens in Berlin. Fotofilm, eingebettet in ein Webspecial.



Foto: Daniel Nauck
6. Juli 2011 | 12:30 - 13:00 | Daniel Nauck | »Vom Ankommen und Dasein«
Eine Spurensuche im Berliner Sozialbaukomplex »Zentrum Kreuzberg«.



Foto: Kim Bierbrauer
6. Juli 2011 | 13:00 - 13:30 | Kim Bierbrauer | »Still Moving«
Eine Annäherung an die Grenze zwischen Fotografie und Film aus der fotografischen Richtung, mit dem Blick auf die Vereinigten Staaten von Amerika.



Foto: Lene Münch
6. Juli 2011 | 14:00 - 14:30 | Lene Münch | »Der Apparat«
Ein fotografischer Essay über das Wesen des bürokratischen Verwaltungsapparats in Deutschland.



Foto: Joanna Nottebrock
6. Juli 2011 | 14:30 - 15:00 | Joanna Nottebrock | »Fünfhundertvierundvierzig – Sieben Leben im Alter«
Eine Reportage über sieben Senioren, ihre Alltagsmodelle, über Gewinne und Einschränkungen. Nicht generalisierend, sondern mit dem Blick auf die Unterschiede der einzelnen Lebenssituationen und Persönlichkeiten.



Foto: Roger Hagmann
6. Juli 2011 | 15:00 - 15:30 | Roger Hagmann | »Von der Utopie zum neuen Lebensgefühl«
Über die Fragen nach dem woher, dem wohin, wie gestalte ich mein Leben, was bedeutet für mich Glück. Ein Portrait der Lebensgemeinschaft Schloss Tonndorf.



Foto: Shooresh Fezoni
6. Juli 2011 | 16:00 - 16:30 | Shooresh Fezoni | »Los Cerveceros de Quilmes«
»Die Spieler kommen und gehen, aber wir Fans sind die, die bleiben!«  Eine Mulitmedia Reportage über die »Barra Brava« (Hardcore Fans) der Fußballmannschaft von Quilmes (Argentinien).



Foto: Felix Seufert
6. Juli 2011 | 16:30 - 17:00 | Felix Seuffert | »Facets – Stories from the Diamond Land«
Ein 20-minütiger Dokumentarfilm über die südafrikanische Bergbau-Stadt Port Nolloth.



Foto: Sandra Wildeboer
7. Juli 2011 | 10:00 - 10:30 | Sandra Wildeboer | »in every respect – in jeder Beziehung«
Eine Portraitserie über queere Beziehungsentwürfe.



Foto: Mirja Zentgraf
7. Juli 2011 | 10:30 - 11:00 | Mirja Zentgraf | »Please fan me – Eine Annäherung an die Generation 2.0«
Eine konzeptionelle Portraitserie über die Identitätssuche junger Frauen zwischen virtueller und realer Welt.



Foto: Stefan Koch
7. Juli 2011 | 11:00 - 11:30 | Stefan Koch | »Meine Quelle«
Vom Verschwinden eines deutschen Traditionskonzerns. Eine fotografische Spurensuche in leeren Lagerhallen, verlassenen Büroräumen und den Gesichtern ehemaliger MitarbeiterInnen.



Foto: Franziska Senkel
7. Juli 2011 | 11:30 - 12:00 | Franziska Senkel | »Aussteiger – Mitten im Leben«
Vom Haben und Sein außerhalb der gesellschaftlichen Norm. Eine Reportage über den Alltag von Aussteigern.





Nach oben

24.06.2011

Mit Wurzeln in der Türkei - in Hannover zuhause

... lautet der Titel der Ausstellung in der Fotostudenten des 2. Semesters Portraits von Menschen zeigen, die in Hannover leben, deren Wurzeln aber in der Türkei liegen. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie und dem Rathaus Hannover aus Anlass des 50-jährigen Arbeitsanwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei. Viele der Fotografierten sind in den siebziger und achtziger Jahren mit ihren Familien als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen, hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Heute führen sie in ihrer neuen Heimat Unternehmen, arbeiten als Lehrer oder in der Politik. Gastarbeiter, die zu Mitbürgern wurden, werden in ihrem beruflichen und privaten Alltag in Hannover gezeigt.


Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (rechts) und der türkische Generalkonsul in Hannover Tunca Özçuhadar (links) sehen sich gemeinsam die Arbeiten der Fotostudenten im Rathaus von Hannover an. Foto: Philipp Reiss


Die Ausstellung ist von Samstag, den 25. Juni, bis Sonntag, den 26. Juni, von 10-18 Uhr im Neues Rathaus (Trammplatz 2, Hannover) zu sehen. Anschließend ab dem 27. Juni bis 9. Juli in der VHS Theodor-Lessing-Platz 1. Werktags von 7-21.30 Uhr, Samstags von 9-16 Uhr (je nach Kursbelegung) und Sonntags von 9-13 Uhr (je nach Kursbelegung).





Nach oben

23.06.2011

Mark-Grosset-Preis geht wieder an Fotostudenten

Fara Phoebe Zetzsche hat mit ihrer Arbeit »Hoard and Clutter - Aus dem Alltag einer Messie-Familie« den Mark-Grosset-Preis gewonnen. Die Auszeichnung geht damit zum 4. Mal an einen Fotostudenten. Der Mark-Grosset-Preis ist nach dem verstorbenen Chef der renommierten französischen Fotoagentur »RAPHO« benannt und wird auf dem Fotofestival »Promenades Photographiques« im französischen Vendôme verliehen. Das Festival findet zum 7. Mal statt, in diesem Jahr vom 17. Juni bis zum 18. September.


Aus der Reportage »Hoard and Clutter« von Fara Phoebe Zetzsche.

Fara Zetzsches Fotoreportage zeigt eine gut sanierte Gründerzeitvilla zwischen Weinbergen und Elbauen. Das Säulenportal ist verschlossen. Dahinter hat die Großfamilie, die sie bewohnt, Möbel, Pappkartons, knittrige  Klamotten, Kunststofftüten, ungeöffnete Verpackungen und abgegriffene Spielsachen bis unter die Decke aufgetürmt. Im Schlafzimmer führt ein schmaler Gang zu einem Fernseher, vor dem sich die Kinder die Nachmittage vertreiben.

Wegen den außergewöhnlichen und abnormen Umständen wohnen nur noch drei von zwölf Kindern im Elternhaus. Für drei Kinder wurde den Eltern das Sorgerecht vom Jugendamt entzogen und ein neues vorübergehendes Zuhause in einem Heim gefunden. Die anderen sind bereits volljährig und versuchen, ihr eigenes Leben zu meistern. Sie kommen nur selten zurück nach Hause und tragen jetzt das alte Muster in der eigenen Familie weiter.

In Deutschland leben nach Schätzungen der Selbsthilfegruppe »Anonyme Messies« bis zu 1,8 Millionen Betroffene. Das »Vermüllungssyndrom« ist ein Element einer Zwangsstörung, bei der es Menschen oft aus Verlust- oder Existenzangst nicht fertig bringen sich von Gegenständen zu trennen oder aus Furcht vor einer Fehlentscheidung Dinge behalten.


Die Arbeit der Fotostudentin auf dem Fotofestival in Vendôme. Foto: Fara Phoebe Zetzsche

Mit dieser Arbeit hat die Fotostudentin im vergangenen Jahr die ehrenvolle Erwähnung beim UNICEF-Foto des Jahres erhalten.

Zur Reportage »Hoard and Clutter«
Zur Webseite von Fara Phoebe Zetzsche





Nach oben

19.06.2011

Zwei Exkursionen nach Hamburg


Im Konferenzraum von Gruner+Jahr spricht Anja Kneller über die Arbeit von G+J Corporate Editors. Foto: Stefanie Preuin

Der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie hat in diesem Semester zwei Exkursionen nach Hamburg unternommen. Im Rahmen des Seminars »Fotograf als Unternehmer« besuchten die Fotostudenten des 4. Semesters unter Leitung von Karen Fromm das Verlagshaus Gruner+Jahr. Außerdem boten Lars Bauernschmitt, Karen Fromm und Christian Bruch als Ergänzung zu den Portrait Seminaren des 2. und 4. Semesters eine Exkursion zur Ausstellung »Portraits in Serie« im Museum für Kunst und Gewerbe an.


Bernd Dinkel erklärt die Arbeitsweise der GEO Bildredaktion. Foto: Stefanie Preuin

Im Konferenzraum von Gruner+Jahr gaben Bernd Dinkel (GEO), Peter Raffelt (G+J Wirtschaftsmedien), Anja Kneller (G+J Corporate Editors) und Fabian Mohr (ZEIT online) neben Einblicken in die Arbeitsweise der jeweiligen Bildredaktionen auch Hinweise wie die Zusammenarbeit mit Fotografen aussieht und was man beachten sollte, wenn man sich mit seiner Mappe in der Redaktion vorstellt. »Neben den Kriterien Relevanz, Neuigkeit, Nähe zum Menschen, tiefgreifendes Thema sowie erzählerische und fotografische Qualität kommt es darauf an, wie Fotografen sich selbst am Markt positionieren und auf ihre Arbeit aufmerksam machen«, erklärte Bernd Dinkel. »Auf einen Anruf von GEO sollte niemand warten«. Für umfangreiche über längere Zeit fotografierte Geschichten setzt auch GEO darauf, dass Fotografen ihre Geschichten mit anderer Finanzierung anfangen, die Fotos präsentieren und dann von GEO noch einen Auftrag für ein bis zwei Wochen für die Fertigstellung bekommen.


Der Fotohistoriker Ulrich Rüter erklärt Fotos von Irving Penn in der Ausstellung »Portraits in Serie«. Foto: Michael Wallmüller

Bei der zweiten Exkursion nach Hamburg hielt der Fotohistoriker Ulrich Rüter eine Führung durch die Ausstellung »Portraits in Serie – Fotografien eines Jahrhunderts«. Das Museum für Kunst und Gewerbe zeigt die Ausstellung noch bis zum 17. Juli 2011. Auf dem Rundgang quer durch die Geschichte der Portraitfotografie von Daguerrotypien und Kalotypien aus den 1840er Jahren über August Sanders »Menschen des 20. Jahrhunderts« zu zeitgenössischen Serien von Roni Horn oder Nicholas Nixon drängte sich die Frage auf, ob ein Portrait nun nur die Oberfläche zeigt, oder ob doch mehr von einem Menschen in einem Portrait stecken kann.  





Nach oben

02.06.2011

Merhaba Istanbul


Foto: Thomas Keydel

Alle zwei Jahre veranstaltet der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Fachhochschule Hannover eine Exkursion in die Metropole Istanbul. Die größte Stadt Europas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern liegt als einzige Stadt weltweit auf zwei Kontinenten, sowohl im europäischen Thrakien als auch im asiatischen Anatolien. Durch seine Vielfalt und Lebendigkeit ist es ein Ort, der einfach fotografiert werden muss.


Foto: Jonas Wresch

So machten sich auch in diesem Jahr 50 Fotostudenten unter der Leitung von Prof. Rolf Nobel, Prof. Lars Bauernschmitt, Knut Giebel, Isabel Winarsch und Raimund Zakowski auf, um diese Stadt eine Woche lang in Bildern festzuhalten. Hier ging es nicht nur um das reine Fotografieren und die Suche nach Motiven und Geschichten, sondern auch darum, in einer anderen Kultur und mit einer anderen Sprache zurecht zu kommen, was das Arbeiten vor Ort erschwert und eine Übung für reale Aufträge im Ausland ist.


Foto: Martin Neumann


Foto: Fabian Fiechter





Nach oben

27.05.2011

Sebastian Gündel beim Fotofestival Zingst vertreten

Am 28. Mai 2011 startet das 4. Umweltfotofestival Horizonte Zingst unter dem Motto »Aus Liebe zur Natur«. Bis zum 05. Juni können Besucher Ausstellungen rund um das Thema Umwelt an verschiedenen Ausstellungsorten bestaunen. 


Aus der Serie »Kulturlandschaft Wald«. Fotos: Sebastian Gündel

Im Rahmen des Festivals widmet sich das Ausstellungsprojekt »ACHTUNG! WALDARBEIT!« in der Panzerhalle auf der Insel Zingst in vielfältiger Weise dem Thema Wald. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Fotografien von Studenten aus mehreren europäischen Ländern unter dem Schwerpunkt des Internationalen Jahres der Wälder. 



Sebastian Gündel ist  hier mit seiner dokumentarischen Arbeit »Kulturlandschaft Wald« vertreten. Der Fotostudent versucht beim Durchstreifen und Erfahren des nördlichsten Mittelgebirges Deutschlands, dem Deister, die abstrakt gewachsene Identität dieses Waldes festzuhalten, ohne dem Betrachter eine Wertung vorzugeben.

Zur Webseite des Umweltfotofestivals Zingst





Nach oben

16.05.2011

New York Photo Awards: zwei Fotostudenten unter den Gewinnern


Foto: Lene Münch

Die Fotostudentin Lene Münch hat mit ihrem Fotobuch »Ewig treu« bei den »New York Photo Awards« den 1. Preis in der Studenten-Kategorie »Photographic Book« gewonnen. Der Foto-Essay »Ewig treu« wurde bereits auf dem Lumix Festival für jungen Fotojournalismus 2010 ausgestellt und zeigt in zurückgenommener Mittelformat-Fotografie das Leben der Verbindungsstudenten in Deutschland. Sie prangert mit ihren Bildern nicht die Praktiken und Methoden der so oft kritisierten Verbindungen an, sondern überlässt die Interpretation dem Betrachter.

Der Fotostudent Jens Gyarmaty erhielt in der Studenten-Kategorie »Photographic Book« eine ehrenwerte Erwähnung für »Bis dass der Tod euch scheidet«. Jens Gyarmaty erzählt in eindrücklichen Bildern die Geschichte eines alten Mannes, der nach über 50 Ehejahren seine kranke Frau pflegt, die seit 7 Jahren nicht mehr aufstehen kann.


Foto: Jens Gyarmaty

Mit den »New York Photo Awards«, die im Rahmen des »New York Photo Festivals« vergeben werden, wurden in diesem Jahr Fotografen aus der ganzen Welt in sieben allgemeinen Kategorien und fünf Kategorien für Studierende mit jeweils einem ersten Preis und zwei ehrenwerten Erwähnungen ausgezeichnet.

Alle ausgezeichneten Arbeiten wurden in einer Multimedia-Ausstellung in der Powerhouse Arena im Rahmen des New York Photo Festivals vom 11. bis 15. Mai 2011 gezeigt. 

Zur Webseite des New York Photofestivals
Zur Webseite von Lene Münch
Zur Webseite von Jens Gyarmaty





Nach oben

15.05.2011

Fotostudent in Cannes erfolgreich

Der 52-minütige Dokumentarfilm »Forerunners«, der anhand von vier Portraits das Entstehen einer schwarzen Mittelschicht in der Post-Apartheid-Zeit Südafrikas erzählt, wurde im April beim Festival International du Film Panafricain in Cannes mit dem Dikalo Award ausgezeichnet.



Als Director of Photography ist Felix Seuffert für die beeindruckenden Bilder des Films verantwortlich, die ausschließlich mit einer Fotokamera gedreht wurden. Regie fuehrte der Engländer Simon Wood.
Felix Seuffert, der zurzeit in Südafrika seine Bachelorarbeit produziert, hatte zuvor schon für den Imagefilm »Reflections« den My Town Kurzfilmpreis der südafrikanischen Documentary Filmmakers Association erhalten, den er für die Kapstädter Obdachlosenzeitung »The Big Issue« gedreht hat. Für seine Multimediareportage »After the War«, eine Produktion von »2470media« (ein Unternehmen von FH-Absolventen und -Studenten) erhielt er den Deutschen Reporterpreis 2010.


Zur Webseite des Films
Zum Trailer von »Forerunners«
Zur Webseite von Felix Seuffert





Nach oben

10.05.2011

Michael Hauri und »2470media« gewinnen Axel-Springer-Preis

Der ehemalige Fotostudent Michael Hauri hat für seine Multimedia-Reportage »Und dann wurde ich Muslim« beim Axel-Springer-Preis für junge Journalisten den ersten Preis in der Kategorie Internetjournalismus gewonnen. In seiner Bachelorarbeit porträtiert Michael Hauri vier Deutsche, die zum Islam konvertiert sind. Der Preis wurde in diesem Jahr zum 20. Mal vergeben und gilt als bedeutendste Auszeichnung für Nachwuchsreporter im deutschsprachigen Raum. Insgesamt wurden an die Gewinner in den Kategorien Print, TV, Hörfunk und Internet 54.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet.

Die FH Hannover war neben Hauri auch durch Fotostudent Felix Seuffert vertreten, dessen Reportage »After the War« als »herausragende journalistische Arbeit« ausgezeichnet wurde. Beide Projekte wurden mit dem jungen Multimedia-Produktionsstudio »2470media« realisiert, das 2009 von ehemaligen Fotostudenten der FH Hannover  gegründet wurde. Nach dem Gewinn des Deutschen Reporterpreises im Dezember 2010 darf sich das Start-Up nun erneut über eine Auszeichnung bei einem angesehenen Journalistenpreis freuen. Beim Axel-Springer-Preis konnte sich »2470media« gegen 200 Mitbewerber der großen Verlage und Fernsehsender durchsetzen.

Die Jury, bestehend aus Rowan Barnett (Bild.de), Lars Abromeit (Geo.de), Franziska Bluhm (RP Online), Dr. Mercedes Bunz (Guardian), Andreas Heck (Heute.de), Prof. Dr. Lorenz Lorenz-Meyer (Studiengang Online-Journalismus, HS Darmstadt), Niklas Schenck (Journalist), Christina Stefanescu (streitbar.org) und Dirk von Gehlen (Jetzt.de) bewertete Michael Hauris Arbeit als »inhaltlich und technisch herausragend«.

Zur Webseite von Michael Hauri
Zur Webseite von Felix Seuffert
Zur Webseite von 2470media
Zur Webseite des Axel-Springer-Preises





Nach oben

21.04.2011

Zweites Aufnahmeverfahren für das Wintersemester 2011/12

Da aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs und des Hochschulpakts 2020 mehr Studienplätze für Studienanfänger zum Wintersemester 2011/12 geschaffen wurden, wird es an der FH Hannover ein zweites Aufnahmeverfahren geben. Der Abgabeschluss für die Bewerbungsmappen ist der 16. Mai 2011. Die praktischen Prüfungen werden dann Mitte Juni stattfinden. 

Wir freuen uns auf die Bewerbungen und wünschen allen viel Erfolg!

Informationen über das Studium an der FHH
Informationen zur Bewerbung

Expertenhotline bei Fragen: mappeninfoDM(at)fh-hannover.de





Nach oben

19.04.2011

Stefan Koch gleich zweimal ausgezeichnet

Fotostudent Stefan Koch hat mit seiner dokumentarischen Fotoserie »Meine Quelle« den ersten Preis »Geschossen + gedruckt« der Lüdenscheider Druckerei Seltmann in der Kategorie »Still Life/product in use« gewonnen.

Von über 1581 eingesandten Fotos aus 13 Ländern hat die hochkarätige Jury, darunter Frau Prof. Elisabeth Neudörfl von der Folkwang Universität der Künste Essen, Felix Hoffmann von der Galerie C/O Berlin und Kristian Jarmuschek von der Galerie Jarmuschek + Partner, Berlin zum 5. Mal den Werbepreis  in drei Kategorien verliehen. In den Kategorien »People/Emotion« und »Architektur/Landschaft« haben jeweils Sylwana Zybura und Michael Haegele den ersten Preis gewonnen.


Aus der Serie »Meine Quelle« von Stefan Koch.

Die Gewinner wurden mit 3500 Euro Preisgeld belohnt, welches projektbezogen für eine Portfolio-Produktion eingesetzt werden muss. Da wären wir schon beim zweiten Preis: im Rahmen der Triennale der Photographie in Hamburg bekam Stefan Koch bei der Portfoliosichtung für Nachwuchsfotografen für seine Arbeit »Quelle« über das Verschwinden des Quelle-Konzerns den Preis »Bestes Portfolio«. Dieser wurde wiederum von Bildredakteuren von GEO, stern, die Zeit, von Galerist Robert Morat und anderen Fotoredakteuren nach Einzel- und Gruppengesprächen ausgewählt und prämiert.


V.l.n.r. Stefan Koch, Karen Fromm/Photo- und Presseagentur GmbH FOCUS,  Stefan Maurel/Blurb Europe, Dr. Henriette Väth-Hinz/Triennale der Photographie Hamburg, Kai Schmidt, Verena Berg. Foto: Johannes Arlt

Bis zum 17. Juli sind die Arbeiten von Stefan Koch in der Städtischen Galerie Lüdenscheid zu sehen. Ab Juli werden sie dann in der Galerie »C/O Berlin« ausgestellt. Stefan Koch arbeitet weiter an dem Thema Quelle-Konzern und wird das Ergebnis in seiner Diplomarbeit präsentieren.


Zur Webseite des Quelleprojektes





Nach oben

13.04.2011

Lumix zum Dritten

Bald ist es wieder so weit: Vom 13. bis 17. Juni 2012 wird das Lumix Festival zum dritten Mal in den Licht durchfluteten Räumen und Gängen des Design Centers stattfinden. Darin kamen der Ausrichter des Festivals, der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der FH Hannover und der japanische Kamerahersteller Pansasonic, Hauptsponsor des Festivals, überein.
Die Darbietung dieser prächtigen Ausstellung übernimmt die Fachhochschule Hannover gemeinsam mit dem Fotojournalisten-Verband FreeLens.


Foto: Fara Phoebe Zetzsche

Nach dem sensationellen Echo auf die Premiere 2008 und die Fortsetzung 2010 rechnen die Veranstalter für 2012 mit weiteren Rekorden bei den Bewerberzahlen und Festivalbesuchern. Die Ausstellungen werden wie in den letzten Jahren in futuristischen Weltmesse-Pavillons untergebracht. Es soll die Vielfalt der journalistischen Reportagefotografie in Themen und Stilen demonstrieren und eine Leistungsschau für jungen Fotojournalismus sein.


Foto: Kris Finn

Die beste Arbeit des Festivals wird von einer hochkarätigen Jury mit dem FreeLens Award ausgezeichnet und mit 10.000 Euro dotiert sein. Daneben verleiht Panasonic für die beste Multimedia-Reportage den Lumix Multimedia Award in Höhe von 5.000 Euro. Das Höchstalter für den Wettbewerb des Ausstellungsprogramms und des Multimedia Awards beträgt 35 Jahre. Die Frist für das Einreichen der Arbeiten ist vom 1. November 2011 bis zum 28. Februar 2012.

Umrahmt werden die 60 ausgestellten Fotostrecken und die Multimedia-Reportagen von einem umfangreichen Vortragsprogramm, zu dem u.a. erneut acht international bekannte Fotografen eingeladen werden. Neben der Bildermesse und den Vorträgen, ist auch eine beachtliche Fototechnik-Schau auf dem Festival zu erleben, wo nicht nur technikbegeisterte Besucher auf ihre Kosten kommen.


Foto: Christina Kuhaupt

Die Eröffnung findet am Mittwoch, den 13. Juni 2012 statt. Enden wird das Festival wie immer am darauffolgenden Sonntag. Die Abschlussfeier mit der Verleihung des FreeLens Awards und des Lumix Multimedia Awards wird am Samstag, den 16. Juni 2012 stattfinden.

Zur Webseite des Fotofestivals





Nach oben

09.04.2011

Austellung im Unternehmerinnen-Zentrum

Die Fotostudenten Gretje Treiber, Kai Löffelbein und Jakob von Siebenthal stellen vom 07. Februar bis 09. September 2011 im Unternehmerinnen-Zentrum Hannover ihre Arbeiten aus. Termin der Ausstellungseröffnung ist der 27.04. um 19 Uhr.


Foto: Gretje Treiber

Gretje Treiber erzählt in ihrer Arbeit »doppelt heimatlos« vom Leben einer deutsch-russischen Aussiedlergemeinschaft in der Kleinstadt Lahr. Die Stadt im Schwarzwald ist eine der Städte mit dem höchsten Aussiedleranteil. Gretje Treiber versucht zu ergründen, was den hier in Deutschland Geborenen an den Deutschen aus Russland so fremd, so anders erscheint.


Foto: Kai Löffelbein

Die Reportage von Kai Löffelbein behandelt fotografisch das Thema einer indischen Frau, die in ihrem Land als Hexe von der Gesellschaft ausgestossen wird. Hexenverfolgung ist kein Phänomen der Vergangenheit, im 21. Jahundert nimmt sie sogar zu. Die Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen beobachtet dieses »internationale Problem« von Südafrika bis Indien. Kai Löffelbein gibt Einblicke in das Leben der »Hexe« Birki im Februar 2010 in Gujarat, Indien.


Foto: Jakob von Siebenthal

Jakob von Siebenthal begleitet in seiner Bildserie »HANNOVER BLUES« ein halbes Jahr lang zwei Straßenmusiker aus Bulgarien. Krasi und sein Sohn Mancho sind ein bekanntes Bild in Hannovers Stadtmitte. Schon seit mehreren Jahren kommen die beiden jedes Jahr für neun Monate nach Hannover um ihre Familien in Bulgarien ernähren zu können.

Ausstellungseröffnung: 27.04.2011, 19 Uhr
Ort: Unternehmerinnen-Zentrum Hannover, Hohe Straße 9 und 11, Hannover
Öffnungszeiten: Montags bis Freitags, 10 bis 15 Uhr

Zur Webseite des Unternehmerinnen-Zentrum Hannover
Zur Webseite von Kai Löffelbein
Zur Webseite von Jakob von Siebenthal





Nach oben

06.04.2011

Sechstes GO-Magazin erschienen

Am Samstag, den 2. April wurde im Rahmen der Abschlussfeier der diesjährigen Absolventen der Zeitenspiegel Reportageschule Günter Dahl das neue GO-Magazin im Reutlinger Veranstaltungszentrum »Franz K.« vorgestellt. Das monothematische Reportagemagazin ist eine Co-Produktion zwischen den Absolventen der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl aus Reutlingen und Fotostudenten des Studienganges Fotojournalismus und Dokumentarfotografie aus Hannover.

Das diesjährige Magazin steht unter dem Oberbegriff »Verantwortung«. Es ist bereits der sechste Jahrgang von Reportageschülern, die ihre Ausbildung mit der Produktion des GO-Magazins abschließen. Die Zusammenarbeit zwischen Reportageschülern und Fotostudenten fand dieses Jahr zum dritten Mal statt.


Millionen von Zugvögeln fallen jährlich der illegale Vogeljagd auf dem Balkan zum Opfer.
Foto: Henner Rosenkranz, Text: Julius Schophoff


Ein Jahr nach dem Erdbeben engagieren sich Freiwillige auf Haiti beim Wiederaufbau.
Foto: Jonas Wresch, Text: David Weyand



Elitestudenten der European Business School lernen Management und Ethik.
Foto: Sebastian Cunitz, Text: David Krenz



Vor einem Jahr wurde der Komiker Jon Gnarr zum Bürgermeister von Reykjavik gewählt.
Foto: Stefanie Preuin, Text: Esther Göbel



Zur den Publikationen
Zur Website der Zeitenspiegel Reportageschule Günter Dahl





Nach oben

30.03.2011

Delegation aus Tomsk zu Gast in Hannover


Dekan Rolf Hüper, Prof. Lars Bauernschmitt und Tomsker Studenten auf dem Weg in die Innenstadt von Hannover. Foto: Jörg Volland

Eine Gruppe von Fotostudenten der State University Tomsk (Sibirien) war für 10 Tage Gast der Fachhochschule Hannover. Ziel des Besuches war es, die Möglichkeiten einer Hochschul-Partnerschaft auszuloten und sich gegenseitig kennenzulernen.

Die Jubiläumsausstellung »Den Menschen den Menschen erklären – 10 Jahre Fotojournalismus und Dokumentarfotografie aus Hannover« nahmen Dekan Rolf Hüper und Professor Rolf Nobel zum Anlass, die Gäste in Hannover willkommen zu heißen und durch die Ausstellung zu führen.

Fotostudenten beherbergten die sieben Studenten aus Tomsk und zeigten, wie es sich in Hannover lebt. Begleitet wurden sie von zwei Hochschullehrern, einer Radiojournalistin und einer Mitarbeiterin für den internationalen Austausch.

Für die russischen Studenten ist Hannover die Märchenstadt im Wunderland, welche sie erkundeten beim fotografieren für den Street-Photography-Workshop bei den Professoren Lars Bauernschmitt und Rolf Nobel. Täglich nach dem Fotografieren trafen sich die Studenten abends im Design Center zur Bildbesprechung. Zum Abschluss des Workshops gab es eine Präsentation der entstandenen Arbeiten.


Andreas Trampe (Chef Bildredaktion »stern«) im Gespräch mit Studenten aus Tomsk. Foto: Jörg Volland

Ein Höhepunkt des fotografischen Projekts bildeten ein Besuch der wichtigsten Fotoredaktionen Deutschlands bei Gruner & Jahr und der Simon-Roberts-Ausstellung »Motherland« in Hamburg. Dort hatten die Studenten die Möglichkeit dem anwesenden Fotografen Fragen zu seinen Fotos zu stellen.


Simon Roberts führt die Studenten durch seine Ausstellung »Motherland«. Foto: Jörg Volland

Die Tage der Fotostudenten aus Tomsk und der Fotostudenten aus Hannover endeten häufig in einer geselligen Runde, um die gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen auszutauschen.
Der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie wird im kommenden Herbst den Besuch der Tomsker mit einer Reise nach Sibirien erwidern.





Nach oben

20.03.2011

Fotostudenten dokumentieren Polizeialltag

Großaufgebot der Polizei im Studiengang Fotojournalismus und Dokumentar-
fotografie. Am 07.09.2010 erschienen 14 zum Teil uniformierte Beamte der Polizei Hannover in den Räumen des Design Centers. Hundeführer und Drogenfahnder, Beamte der Polizeiinspektionen Mitte und Süd sowie die Beamten, die wegen Gewalt im sozialen Nahraum aktiv sind, besuchten die Fotostudenten der Fakultät III. Was auf den ersten Blick wie ein Großeinsatz wegen einer Reihe unterschiedlicher Straftatbestände wirkte, war tatsächlich der erste Workshop im Rahmen des gemeinsamen Fotoprojektes »Hellfeld«.

Foto: Ole Krünkelfeld

Zwischen Oktober 2010 und Januar 2011 fotografierten 12 Fotostudenten auf Anregung der Polizeidirektion Hannover die Arbeit der Polizei in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Rund um die Uhr dokumentierten die Studierenden im Rahmen ihrer Reportagen unter anderem Einsätze der Reiter- und Hundestaffel, der Brandermittler oder der Autobahnpolizei. Die Fotostudenten beobachteten die Arbeit der Einsatzzentrale ebenso, wie die Polizeieinsätze bei den Fussball-Spielen von Hannover 96.

Foto: Insa Hagemann

In vierzehntägigen Treffen der Fotografinnen und Fotografen sowie ihrer Betreuer auf Polizeiseite wurden die entstandenen Arbeiten mit Professor Lars Bauernschmitt und der Polizei-Oberrätin Claudia Puglisi diskutiert und korrigiert. Diese in vier Monaten entstandene Reportageserie ist vermutlich die erste derartig umfassende Beobachtung deutscher Polizeiarbeit in den letzten Jahrzehnten.

Foto: Felix Schmitt

Die Ausstellungseröffnung findet am 31.03.2011 um 16:30 Uhr in der Polizeidirektion Hannover (Waterloostraße 9) für geladene Gäste statt. Führungen durch die Ausstellung »Hellfeld« werden am 5., 7., 12., 14., 21. und 28. April 2011 um 16:00 Uhr und danach jeweils Donneratags um 16:00 Uhr angeboten.
Neben einer Ausstellung erscheint ein Katalog mit einer Auflage von 1250 Exemplaren. Diesen kann man für sechs Euro in der Polizeidirektion Hannover erwerben. 

Der Norddeutsche Rundfunk hat über das Projekt eine Fernsehreportage gedreht, die bereits in der Sendung „Hallo Niedersachsen“ ausgestrahlt worden ist.

Hier können sie sich die Fernsehreportage des NDR ansehen.

Hier können Sie sich für einen Ausstellungsbesuch anmelden.





Nach oben

14.03.2011

Bewerbungsschluss für das WS 2011/12

Am Dienstag den 15.03.2011 ist Bewerbungsschluss für das kommende Wintersemester 2011/12. Bewerbungsmappen können bis 21 Uhr am Pförtnerbüro des Design Centers (Expo Plaza 2) abgegeben werden. Postsendungen mit einem Poststempel vom 15.03.2011 können leider nicht entgegen genommen werden. Bei Bewerbungen ist darauf zu achten, dass Bewerbungsbogen und Lebenslauf der Mappe beiliegen.

Wir wünschen allen Bewerbern viel Erfolg!





Nach oben

10.03.2011

FHH feiert 10 Jahre Fotojournalismus und Dokumentarfotografie


Foto: Joanna Nottebrock

Der Lichthof des Design Centers war bereits dicht gefüllt mit Gästen, Studierenden und Absolventen, als Fakultätsdekan Prof. Dr. Rolf Hüper und Fotografie-Professor Rolf Nobel die Ausstellung »Den Menschen den Menschen erklären – 10 Jahre Fotojournalismus und Dokumentarfotografie aus Hannover« eröffneten.

Prof. Hüper bezeichnete den Studiengang »Fotojournalismus und Dokumentarfotografie« als einen Brillianten unter den angebotenen Fächern. Er hob den Wert der Fotografie in einer Medienwelt hervor, in der Film und Fernsehen oft nur noch der Unterhaltung dienen, und lobte Prof. Rolf Nobel als einen Teamplayer, der den Studiengang geformt, ihm Zukunft und Profil gegeben hat.


Links: Im Lichthof des Design Centers warten die Besucher auf die feierliche Eröffnung der Jubiläumsausstellung. Foto Joanna Nottebrock.
Rechts: Rolf Nobel signiert einen Bildband für Bildredakteur Christian Pohlert (F.A.Z.).
Foto: Stefanie Preuin

Nach der Katalogvorstellung gab Prof. Rolf Nobel einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung der fotografischen Ausbildung an deutschen Hochschulen im Allgemeinen und erläuterte die Motivation und das Kernprofil des Fotografiestudiums in Hannover im Besonderen. Dazu gehören sowohl die praxisnahe Ausbildung, als auch die Notwendigkeit sich mit seiner Arbeit von der Masse der Kollegen abzusetzen. »Junge Fotografinnen und Fotografen müssen daher auch gestalterisch stimmige und nach Möglichkeit auch auffällige Bilder machen, wenn sie sich ins visuelle Gedächtnis von Auftraggebern einbrennen wollen«, erklärte Nobel. Neben den zahlreichen Preisen, die Fotostudenten bereits gewonnen haben, hob der FH Professor die Zusammenarbeit mit Zeitungen und Unternehmen hervor und dankte den zahlreichen Wegbereitern, Sponsoren und Unterstützern des Studiengangs, von denen viele auch als Gäste anwesend waren.

Abschließend kündigte Nobel nicht nur das 3. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus 2012 an, sondern auch die Gründung einer englischsprachigen Klasse für Austauschstudenten. Mit Blick in die Zukunft fügte er hinzu: »Und wir träumen von einer eigenen Fotogalerie im Stadtzentrum von Hannover. Damit wollen wir das Spektrum der Ausstellungen des Sprengel-Museums um den Fotojournalismus erweitern und unseren Beitrag erhöhen, Hannover zu einer bedeutenden Stadt der Fotografie zu machen«.



Foto: Stefanie Preuin

Beim Rundgang durch die Ausstellung konnte sich jeder Besucher selbst einen Eindruck von der Qualität und Vielfalt der ausgestellten Arbeiten machen. Der weitere Abend bot den zahlreichen Gästen, Absolventen, Fotostudenten, Dozenten und Mitarbeitern der Fachhochschule auch Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen und zum Kauf des Bildbands zur Ausstellung.

Ort: Design-Center, Expo Plaza 2 Hannover
Öffnungszeiten: 11.03.2011 bis 08.04.2011, Montags bis Freitags von 09Uhr bis 19Uhr und Samstags von 09 bis 14Uhr
Eintritt: frei





Nach oben

02.03.2011

10 Jahre Fotojournalismus und Dokumentarfotografie aus Hannover

Es ist eine Anthologie, eine Blütenlese aus zehn Jahren Lehre an der FH Hannover, die Lesern und Ausstellungsbesuchern von dem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie ab dem 11. März geboten wird. Zehn Jahre, das ist eine lange Zeit, etwa sechs Studentengenerationen lang. Und zehn Jahre hat es auch gedauert, bis die Ausbildung an der FH Hannover vor kurzem das richtige Etikett erhielt. Bis dato firmierte man wie so viele deutsche Hochschulen auch in Hannover unter der ungenauen Bezeichnung Fotografie.


Im Morgengrauen sitzen die Stelzenfischer Sunil Nishanti und Anil Madushanka aus Sri Lanka auf ihren Stelzen und warten auf die Fischschwärme. Fotografiert von Florian Müller für die Zeitschrift »mare«.

Mittlerweile ist der Studiengang Erfolgsmodell und Vorzeigefach. Unsere Studenten gewinnen Preise und Auszeichnungen fast im Zweiwochentakt. Zahlreiche Unternehmen, Stiftungen und Redaktionen lassen Bücher, Broschüren und Geschichten von hannoverschen Studenten fotografieren. Und mit dem Lumix Festival für jungen Fotojournalismus, das 2012 zum dritten Male stattfinden wird, hat der Studiengang in Zusammenarbeit mit der Fotojournalisten-Vereinigung FreeLens einen Sensationserfolg errungen, das für viele in der Bilderbranche schon zu den Pflichtbesuchen unter den internationalen Fotofestivals gehört.


Aus der Reportage Jugend in Deutschland. Foto: Anna Jokisch

Ausstellung und Buch mit dem Titel »Den Menschen den Menschen erklären«, der sich an ein Zitat des Fotografen und MoMa-Kurators Edward Steichen anlehnt, geben den ersten 10 Jahren Fotojournalismus-Studium in Hannover ein fotografisches Gesicht. Ergänzt wird es neben der Einleitung Prof. Rolf Nobels von Texten des hannoverschen Kulturjournalisten Michel Stoeber, des Geo-Cefredakteurs Peter-Matthias Gaede und des Leiters der F.A.Z.-Bildredaktion, Christian Pohlert. 

Insgesamt 46 Fotografinnen und Fotografen sind vertreten. Ihre Fotos zeigen Ausschnitte aus 63 Serien und Reportagen. Sie führen uns von Orten vor der eigenen Haustür bis in die entlegendsten Flecken der Welt, etwa in Daniel Pilars Buch-Reportage über New Hanover Island im Bismarck Archipel von Neu-Guinea oder in Eileen Rahns Diplomarbeit über die Südsee-Insel Nauru.


Eileen Rahns Diplomarbeit erzählt über das Leben auf dem kleinsten und ehemals reichsten Inselstaat der Welt im Südpazifik.

Das 288 Seiten starke Buch zeigt in seinen Fotos die wundersame Kraft, die dem Fotojournalismus auch nach etwa hundert Jahren Geschichte in Ausstrahlung und Wirkung nicht verloren gegangen ist. Die Bandbreite an formalen Lösungen und Themen ist groß. Mal technisch präzise und fast sezierend wie in Stefan Krögers Diplomarbeit »Hanover, New Hampshire«, dann wieder umwerfend komisch wie in Julia Zimmermanns Oktoberfest-Bild, in dem zwei Besucher knutschen, einer sich übergibt und ein anderer auf die Wiese pinkelt. Es gibt weder Drama, Skurrilität, Schönheit, Ritual, Poesie oder Komik, die in den Fotos der Fotostudenten nicht eine Entsprechung finden würde. Dabei haben die Studenten auch formal alle Möglichkeiten ausgenutzt, die das Credo des Fotojournalismus, den Inhalt über die Form zu stellen, zulässt.


Für das Buchprojekt »fernanderswo - Hannover auf vier Kontinenten« fotografierte Daniel Pilar auf New Hanover Island im Bismarckarchipel von Papua Neuguinea.

Ort: Design-Center, Expo Plaza 2 Hannover
Öffnungszeiten: 11.03.2011 bis 08.04.2011, Montags bis Freitags von 09Uhr bis 19Uhr und Samstags von 09 bis 14Uhr
Ausstellungseröffnung und Buchvorstellung: 10. März 2011 um 17 Uhr
Eintritt: frei.





Nach oben

24.02.2011

Fotoausstellung »Waisen der Medizin«

Die Auftaktveranstaltung der Wanderausstellung »Waisen der Medizin - Leben mit einer Seltenen Erkrankung« der Fotostudentinnen Verena Müller und Maria Irl sowie der Berliner Fotografin Kathrin Harms findet am 28.02 um 19:30 Uhr in der Galerie im Café Einstein in Berlin statt. 


Die kleine Josi hat das Williams-Beuren-Syndrom. Foto: Verena Müller

In Deutschland leben vier Millionen Menschen mit seltenen Erkrankungen. Doch da von den einzelnen Erkrankungen nur jeweils sehr wenige Menschen betroffen sind, ist die Aufmerksamkeit gering und der Forschungsbedarf hoch.

Die Reportagen über das Leben betroffener Familien zeigen die Hürden und Grenzen aber auch den Lebensmut, die Kraft und die Fröhlichkeit dieser Menschen. Die Fotografinnen haben die erkrankten Kinder und ihre Eltern über eine lange Zeit und mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen begleitet.

Diese Veranstaltung von ACHSE (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen) und der Care-for-Rare Stiftung ist der Auftakt zu einer Wanderausstellung mit begleitender Vortragsreihe und findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres Gesundheitsforschung statt. Die Ausstellung ist vom 28.2. bis zum 14.3. täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet.

Ort: Galerie im Café Einstein, Unter den Linden 42, Berlin
Eröffnung: 28.02.2010 um 19:30 Uhr
Öffnungszeiten:
28.2. bis zum 14.3. täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet
Eintritt: frei

 

Zum Portfolio von Maria Irl
Zur Webseite von Maria Irl
Zu einer 2470media Produktion von Verena Müller
Zur Webseite der Care-for-Rare Foundation





Nach oben

14.02.2011

Fotostudenten beim »Canon ProfiFoto Förderpreis« ausgezeichnet

Beim »Canon ProfiFoto Förderpreis 11/1« haben der Fotostudent Hannes Jung und die Absolventin Sabine Spengler jeweils einen der fünf begehrten Förderpreise gewonnen.


Aus der Siegerarbeit von Hannes Jung »Freunde,
Prost! Unser Hafenverein.«
 

Insgesamt bewarben sich beim aktuellen »Canon Profifoto Förderpreis« 171 Nachwuchsfotografen und –fotografinnen. Ausgezeichnet werden bei dem Wettbewerb keine fertigen Arbeiten, sondern Konzepte für fotografische Projekte, die erst noch entstehen oder fertig gestellt werden sollen.


Aus der Diplomarbeit von Sabine Spengler über Mexiko City.

Zur Jury, unter der Moderation von ProfiFoto-Chefredakteur Thomas Gerwers, gehörten Julia Ossko (Blurb), Guido Krebs (Canon), Peter Bitzer (laif), Christoph Bamberg (WhiteWall/Lumas) und der Fotograf Thomas Kellner. »Es macht großen Spaß tolle Bilder zu sehen und interessante Konzepte dazu kennenzulernen.«, so der Initiator des »Photographers Network« weltweit tätiger Fotografen. Das Preisgeld ermöglicht es den Gewinnern, Equipment der Marke Canon in Höhe von jeweils 2000€ anzuschaffen.

Zum Portfolio von Hannes Jung
Zur Webseite von Hannes Jung
Zur Galerie des »Canon ProfiFoto Förderpreises«





Nach oben

08.02.2011

Zweite Professur bestätigt

Im Januar 2011 wurde Lars Bauernschmitt zum Professor im Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Fachhochschule Hannover ernannt.

Der 1963 in Hamburg geborene Diplom-Designer studierte an der Universität Gesamthochschule Essen (vormals Folkwang Schule) Kommunikationsdesign. War 15 Jahre lang Geschäftsführer der Fotoagentur »VISUM« in Hamburg und ist seit 2008 Director of Photography der Agentur »imagetrust«. Nachdem Lars Bauernschmitt 1996 und 1997 an der Fachhochschule Hamburg und von 2004 bis 2008 an der Fachhochschule Hannover verschiedene Lehraufträge für Fotografie wahrgenommen hatte, war er als Verwaltungsprofessor für die Position verantwortlich, auf die er nun berufen wurde.


Prof. Lars Bauernschmitt im Gespräch mit Studenten während einer Lehrveranstaltung zum redaktionellen Einzelbild. Foto: Mario Wezel

Lars Bauernschmitt ist seit 1997 berufenes Mitglied der DGPh und war von
2001 bis 2010 Mitglied im Vorstand des BVPA (Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive), seit 2003 als Vorstands-Vorsitzender. Als Autor veröffentlicht er regelmäßig Artikel zum Fotojournalismus und zu aktuellen Entwicklungen des Bildermarktes.





Nach oben

01.02.2011

Interview mit Prof. Rolf Nobel in Photonews

In der aktuellen Februar-Ausgabe der Zeitschrift »PHOTONEWS« wird FH-Professor Rolf Nobel von Anna Gripp auf zwei Seiten zum neuen Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie befragt. Themen wie Probleme im Fotojournalismus werden angesprochen und Fragen zum Lumix Festival für jungen Fotojournalismus beantwortet. Im Interview äußert sich der Fotoprofessor ausführlich zu der Lehrphilosophie und den Inhalten an der Fachhochschule Hannover.

Die aktuelle »PHOTONEWS« erschien am 27.01.2011 und ist im Zeitschriften-Handel erhältlich.




Zur Webseite von »PHOTONEWS«
Informationen über das Studium an der FHH
Wie bewerbe ich mich?





Nach oben

08.01.2011

Ausstellungseröffnung in Suhl


Katharina K. schiebt ihren Kumpel einen Bergpass im Thüringer Wald hoch, weil dieser mit der schwächer motorisierten Schwalbe es allein nicht schafft. Foto: Patrice Kunte

Unter dem Titel »Simson - mehr als ein Moped« stellt die CCS Galerie Suhl/Thüringen die Simson-Reportage von Patrice Kunte aus. Am 27. Januar eröffnet die Ausstellung um 19 Uhr und ist bis zum 13. März 2011 zu sehen. 

Mit seiner Simson-Reportage beschreibt Patrice Kunte den Kult um das Ost-Moped. Ein halbes Jahr lang ist er durch Deutschland gereist und hat Geschichten und Menschen rund um das Zweirad gesucht und erhielt 2008 den VGH-Fotopreis für seine Arbeit. Die Bilder sind nun in der Heimatstadt von Schwalbe und Co. zu sehen. 

Ort: CCS-Galerie, Fr.-König-Str. 7, 98527 Suhl
Zeitraum: 27.01.2011 bis 13.03.2011
Öffnungszeiten: tägl. 10 bis 18 Uhr
Eintritt: frei
Ausstellungseröffnung: 27.1.2011 um 19 Uhr


Zur Webseite von Patrice Kunte
Zum Portfolio von Patrice Kunte





Nach oben