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16.04.2014

Nora Klein stellt Fotoprojekt über Depression vor


Foto: Nora Klein

Wie fühlt es sich an, wenn man morgens nicht mehr aufstehen kann und sich unbekannte Stimmungsschwankungen breitmachen? Was läuft in einem Menschen ab, wenn er keine Freude oder Trauer mehr spürt und sich die völlige Sinnlosigkeit des Lebens einstellt? Diesen Fragen spürt die Fotostudentin Nora Klein in ihrem Fotoprojekt »Wo sind all die Farben hin?« nach. Die Fotoarbeit stellt depressive Menschen in den Mittelpunkt. Sie gibt ihnen Raum zum Erklären und Beschreiben, was sie denken und fühlen. Die junge Fotojournalistin begleitete dafür sowohl Betroffene, die die Erkrankung in ihren Alltag integrieren müssen, als auch Menschen in stationärer Behandlung.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung »Dämonen und Neuronen – Psychiatrie gestern und heute« der Eckhard Busch Stiftung in Köln, stellt auch Nora Klein ihr aktuelles Projekt vor.(dh/kk)

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 23. April 2014 um 11 Uhr
Öffnungszeiten: 23. April bis 17. Mai 2014, täglich von 10 bis 19 Uhr
Ort: Auditorium der Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln

Zur Internetseite von Nora Klein





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02.04.2014

Fotoausstellung: Nach Neuem Trachten 03.04.2014 bis 23.04.2014


Foto: Norbert Müller

Am Donnerstag, 3. April, wird um 19:00 Uhr die Fotoausstellung „Nach Neuem Trachten“ im Atrium des Design Centers eröffnet. Zu sehen sind Fotografien, die in Zusammenarbeit der Studiengänge Modedesign sowie Fotojournalismus und Dokumentarfotografie entstanden.

Wie andere Trachten auch, geriet die Schaumburger Tracht im 20. Jahrhundert aus der Mode. Als Alltagskleidung ist sie heute aus den Dorf- und Stadtbildern verschwunden, überlebt hat sie vor allem in Trachten- und Tanzvereinen. Studierende der Hochschule Hannover suchten nach Antworten auf die spannende Frage: Wie könnte eine moderne Version der traditionellen Schaumburger Tracht aussehen? Sie setzen sich mit Rolle und Relevanz der Tracht im ländlichen Schaumburg auseinander, recherchieren und dokumentieren Herkunft und Funktion traditioneller Materialien und Handwerkstechniken, um die so entstandenen Modelle dann auch tatsächlich herzustellen. Die Palette der Produkte, die sie auf dieser Basis herstellen, reicht von spektakulären Einzelstücken bis zu Kollektionen, die - in Kleinserien - durchaus vermarktet werden könnten. Zielgruppe sind Frauen und Männer jeden Alters.

Unter der Leitung von Knut Giebel fotografierten zwölf Fotografie-Studierende die modernen Trachten. Die Bilder zeichnen die Arbeit der Studierenden nach und sind ein gutes Beispiel für die Verbindung von Tradition und Innovation durch verschiedene Design-Disziplinen. (mfd)

Öffnungszeiten: Mo - Sa von 9:00-18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Ort: Hochschule Hannover, Expo Plaza 2, 30539 Hannover





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29.03.2014

Neue Ausstellung in der GAF: »Jewgeni Chaldej. Kriegstagebuch«

Foto: Jewgeni Chaldej

»Jewgeni Chaldej. Kriegstagebuch« lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie für Fotografie in Hannover, die am 2. April um 19 Uhr eröffnet wird. Die Eröffnungsrede hält Heinz Krimmer, Mitherausgeber des Kriegstagebuches.

Sein Bild vom Hissen der Sowjetflagge auf dem Reichstag ist eines der meist veröffentlichten Fotos der Welt. Kein anderes Foto aus dem Zweiten Weltkrieg konnte es an Symbolkraft für die Niederlage des Hitlerfaschismus und das Ende des Krieges mit diesem Bild aufnehmen.

1148 Tage lang hatte er als Kriegsberichter den weiten Weg der Roten Armee von Murmansk, über die Krim, durch Rumänien, Bulgarien und Ungarn begleitet und schließlich die Befreiung Wiens und Berlins miterlebt. Zahlreiche beeindruckende Fotos sind auf diesem Weg entstanden. Von 1941 bis 1943 hatte Chaldej heimlich ein Kriegstagebuch geführt, das erst nach seinem Tod gefunden wurde. Sowjetischen Soldaten war es strengstens verboten Tagebuch zu führen, um das Durchsickern unvorteilhafter Geschehnisse in die Heimat zu verhindern und im Falle der Gefangennahme keine Informationen an den Feind zu liefern.

Wegen seiner jüdischen Herkunft hatte der 1917 in der Ukraine geborene Chaldej unter Stalin große Probleme. Er wurde 1948 als Fotograf der Nachrichtenagentur Tass entlassen, für die er zwölf Jahre lang gearbeitet hatte und durfte auch nicht mehr für die Parteizeitung Prawda fotografieren. Bis zu Stalins Tod im Jahre 1953 lebte Chaldej in großer Armut. Danach begann er wieder für die Prawda zu fotografieren, wurde aber 1972 erneut entlassen. Auch in dieser Zeit entstanden zahlreiche hervorragende Bilder.

Trotz seines berühmten Fotos blieb Chaldej bis 1995 in Russland weitgehend unbekannt. Im selben Jahr kam es im südfranzösischen Perpignan anlässlich des bedeutenden Fotojournalismus-Festivals Visa Pour l'Image zu einer denkwürdigen Begegnung: Jewgeni Chaldej traf zum ersten Mal in seinem Leben mit Joe Rosenthal zusammen. Der amerikanische Kriegsberichter hatte das Pendant zum Bild Chaldej´s gemacht, das Hissen der US-Flagge auf der Pazifik-Insel Iwo Jima. Ironie des Schicksals: beide Fotografen hatten die Szene nach dem eigentlichen Geschehen mit größeren Flaggen fürs Foto nachgestellt. Jewgeni Chaldej hatte dafür aus roten Tischdecken eine Sowjetflagge nähen lassen. 1997 starb Jewgeni Chaldej in Moskau an einem Schlaganfall.(rn/dh)

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 2. April um 19 Uhr
Ort: Eisfabrik Hannover, Seilerstraße 15d, 30171 Hannover

Zur Internetseite der GAF Galerie





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18.03.2014

Lumix Festival: Das Ausstellungsprogramm steht!


Das Kuratorenteam bei der Arbeit. Foto: Mathias Schumacher

Ein fünfköpfiges Kuratorenteam aus Mitgliedern der Hochschule Hannover und des Fotografinnen- und Fotografen-Verbandes Freelens hat während einer elfstündigen Sitzung die 60 ausstellenden Fotografen des 4. Lumix Festivals (18. bis 22. Juni) ausgewählt. Unter ihnen wird auf der Festivalparty auch der Sieger des mit 10.000 Euro dotierten Freelens Awards vergeben. Knapp 1.200 Fotojournalistinnen und -journalisten aus 71 Ländern hatten sich um einen der 60 Ausstellungsplätze beworben. Damit lag die Zahl der Bewerber noch über dem des Festivals 2012. »Die Qualität der Arbeiten ist hervorragend«, sagt Hochschul-Professor Rolf Nobel, Festival-Leiter und einer der Kuratoren, »und auch die Breite der fotografierten Themen ist so groß wie nie zuvor.« Dazu haben nicht unwesentlich auch die ausgewählten Arbeiten von 8 Studierenden der Hochschule Hannover beigetragen. Deutschland stellt mit 18 Ausstellern vor Italien (7), Dänemark (5), den USA (4) und Spanien (4) die meisten Teilnehmer. Einige von ihnen haben in ihrer noch jungen Karriere bereits den World Press Photo Award gewonnen, der so etwas wie der Oscar für Fotojournalisten ist, viele den Press Photographer of the Year ihres Heimatlandes.

Auch die Liste der Kandidaten für den Lumix Award steht fest. Insgesamt 21 Multimedia-Reportagen wurden dafür ausgewählt. Der Sieger erhält am 21. Juni ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.(rn/dh)

Zur Internetseite des Lumix Festival





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17.03.2014

Anna-Kristina Bauer gewinnt Südtirol Medienpreis


Foto: Anna-Kristina Bauer

Mit ihrer Fotoreportage „Im Land der Schneeköniginnen“ gewinnt die Fotostudentin Anna-Kristina Bauer den diesjährigen Südtirol Medienpreis in der Kategorie Fotografie.
Drei Tage war sie in Südtirol unterwegs und fotografierte dort ihre Reportage über die künstliche Beschneiung im Skigebiet Carezza. Dort wurden in den vergangenen vier Jahren über 20 Millionen Euro in neue Skilifte und den Ausbau der Pisten investiert. Sollte kein Schnee fallen, sorgen 170 Schneeköniginnen, so werden die Schneekanonen von Carezza genannt, für Schneesicherheit in dem Tourismusgebiet.

Dieses Jahr befanden sich unter den sechs Finalisten insgesamt fünf Fotostudenten aus Hannover. Der Südtirol Medienpreis ist mit 3000 Euro dotiert und wird jedes Jahr an junge Talente in den Bereichen Journalismus und Fotografie vergeben. Im letzten Jahr gewann diesen Preis der Hannoveraner Fotostudent Hannes Jung.(dh/kk)

Zur Internetseite von Anna-Kristina Bauer





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12.03.2014

Vier Fotostudenten in der Vorauswahl für den Henri-Nannen-Preis

Veröffentlichung im TONIC Magazin von Kaveh Rostamkhani

In diesem Jahr sind gleich drei Studierende und eine Absolventin des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in der Vorauswahl für den renommierten Henri-Nannen-Preis vertreten.

Ausgewählt wurde der Fotostudent Kaveh Rostamkhani mit seiner Arbeit „Iran: Generation Post-Revolution“. Darin richtet er seinen Blick auf die Mittel- und Oberschicht des Irans, die trotz Handelsembargos und hoher Inflation, ein Leben zwischen Privatpartys und Luxusmarken führt. Florian Manz hat es mit seiner Arbeit „Watt für ein Vergnügen“, über ein seit 100 Jahren stattfindendes Trabrennen im Wattenmeer vor Cuxhaven in die Vorauswahl geschafft.

Foto: Kiên Hoàng Lê

Für seine Arbeit „Einfach göttlich“ lebte der Fotostudent Kiên Hoàng Lê einen Monat im Kloster Stühlingen an der Grenze zur Schweiz. Dort leben sowohl Kapuziner als auch Franziskanerinnen gleichberechtigt zusammen. Nicole Strasser ist mit ihrer Arbeit „Friede den Archen“ nominiert. Eine Geschichte über die Bewohner einer Hausboot-Siedlung in einem alten Fischerdorf im Norden der San Francisco Bay. In 245 Hausbooten leben dort Piloten, Ärzte, Künstler und Hippies Tür an Tür.

Foto: Nicole Strasser

Mit Kai Löffelbein erhielt im Jahr 2012 bereits ein Fotostudent aus Hannover diesen hoch dotierten Journalistenpreis. Die Gewinner werden am 16. Mai in Hamburg bekannt gegeben.(dh/kk)





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09.03.2014

Hannovers Weg zur Stadt der Fotografie


Foto: Emile Ducke

Etwa 400 Besucher kamen am Abend des 6. März zur Eröffnung der Galerie für Fotografie (GAF) und der Ausstellung »Archideologie« des Fotografen Tomek Mzyk.

In seinem Grußwort lobte Oberbürgermeister Stefan Schostok das Engagement und die Kooperation der Hannover Stiftung, der Stiftung Niedersachsen, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Nord/LB Kulturstiftung. Diese haben mit ihrer konzertierten Förderung den Umbau der Blauen Halle der Eisfabrik in eine Fotogalerie erst möglich gemacht. Schostok betonte, dass die Galerie für Hannover ein weiterer Schritt in Richtung einer Fotostadt sei. Hannover befinde sich mit den Ausstellungen des Sprengel Museums, dem VGH Fotopreis, dem Lumix Festival, dem Stipendien-Wettbewerb »Hannover Shots« und der neuen Galerie für Fotografie dazu auf einem guten Weg.

»Etwa 3 Jahre sind von der ersten Idee einer Fotogalerie bis zu ihrer Eröffnung vergangen«, erläuterte Prof. Rolf Nobel, Vorsitzender des Trägervereins. Denn es sei eine Sache, von einem Traum zu erzählen, ihn auszumalen, von ihm zu schwärmen. »Eine andere«, so Nobel, »ist es, ihn zu verwirklichen. Dazu braucht man begeisterungsfähige Unterstützer und Helfer.« Er bedankte sich bei den »Müttern und Vätern« des erfolgreichen Projektes, den geldgebenden Stiftungen, der Kulturdezernentin Marlis Drevermann, seinem Kollegen, Architekturprofessor Bernd Rokahr, der die architektonische Konzeption und den Umbau der Galerie ehrenamtlich betreut hat und bei seiner Professoren-Kollegin Andrea Nikol, die das Corporate Design und die Homepage der GAF gestaltet hat.

Als Mitglied der Jury des Stipendien-Wettbewerbs »Hannover Shots« hielt Ulrike Schneider die Laudatio auf den ausstellenden Fotografen Tomek Mzyk. Als Gewinner von »Hannover Shots« hat Tomek Mzyk für die Ausstellung »Archideologie« Motive der Architektur der 60er und 70er Jahre fotografiert. Diese Architektur, so die Laudatorin, sei beeinflusst von einer ideologischen Utopie von Städtebau, die Hannover präge, nun aber vom Verschwinden bedroht sei. Die Ausstellung ist noch bis zum 25. März in der GAF zu sehen.

Am Dienstag, den 18. März 2014, findet um 19 Uhr in der GAF im Rahmen des Begleitprogramms eine Diskussionsrunde mit Fotografie-Professorin Dr. Bettina Lockemann, Tomek Mzyk und Bernd Rodrian vom Institut Heidersberger statt. Die Moderation übernimmt der Autor und Kurator Maik Schlüter. (rn/mfd/dh)

 

Zur Internetseite der GAF Galerie für Fotografie





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