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26.01.2015

Präsentation der Bachelorarbeiten

Am kommenden Donnerstag und Freitag präsentieren die diesjährigen Bachelor-Absolventen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie ihre Abschlussarbeiten im Planet M an der Expo Plaza.

Donnerstag, 29.01.2015

10:00 Uhr bis 10:30 Uhr - Natalie Becker
10:30 Uhr bis 11:00 Uhr - Marius Maasewerd
11:00 Uhr bis 11:30 Uhr - Lisa Morgenstern
11:30 Uhr bis 12:00 Uhr - Karoline Tiesler
13:30 Uhr bis 14:00 Uhr - Verena Müller
14:00 Uhr bis 14:30 Uhr - Jens Gyarmaty
14:30 Uhr bis 15:00 Uhr - Gabriel Poblete
15:00 Uhr bis 15:30 Uhr - Simon Peters

Freitag, 30.01.2015

10:00 Uhr bis 10:30 Uhr - Florian Müller
10:30 Uhr bis 11:00 Uhr - Nick Neufeld
11:00 Uhr bis 11:30 Uhr - Kiên Hoàng Lé

Weitere Informationen zu den Arbeiten finden Sie in der Meldung: „Bachelorarbeiten 2015|1 werden in der GAF ausgestellt“.  (sf/dh)





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17.01.2015

Bachelorarbeiten 2015|1 werden in der GAF ausgestellt

In diesem Jahr zeigt die Galerie für Fotografie (GAF) zum ersten Mal die Abschlussarbeiten des Studienganges Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover. Zweimal im Jahr präsentieren die Bachelor-Absolventen zukünftig ihre Abschlüsse in der GAF. "Damit sollen die Bachelor-Arbeiten eines Studiengangs, der auf seinem Gebiet zu den besten der Welt zählt, auch der hannoverschen Öffentlichkeit gezeigt werden," erklärt Rolf Nobel.

Die Eröffnung ist kommenden Mittwoch, am 21. Januar 2015 um 19 Uhr



Foto: Florian Müller

Florian Müllers in Schwarzweiß fotografierte Arbeit »The Candy Crush Project« zeigt Fetischisten: Menschen, die sich als Hunde oder Pferde verkleiden, sich gefesselt an die Decke hängen oder komplett in Verpackungsfolie einwickeln lassen.


Foto:Gabriel Poblete Young

Gabriel Poblete Youngs Reportage ist der Wasserproblematik in der peruanischen Hauptstadt Lima gewidmet, in der es niemals regnet.

 

Foto: Verena Müller

Die Studentin Verena Müller stellt in ihrer Arbeit Milena vor, ein 16-jähriges Mädchen mit Down-Sydnrom. In Deutschland werden über 90 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben.

 


Foto: Karoline Tiesler


Die Arbeit »zzZz« ist von Karoline Tiesler und handelt vom Schlafen. In ihrer Arbeit erforscht sie Absurdes, wendet sich an die Wissenschaft, stellt persönliche Fragen und sammelt Zeugnisse des Schlafes.

 

Foto: Marius Maasewerd

»Zeit und Zufall« ist der Titel von Marius Maasewerds Arbeit, die in sequenziellen Kurzgeschichten des Alltags flüchtige Momente festalten möchte. Mit dem Blick auf den eigenen Raum wird der Versuch zu einer neuen Erzählweise gewagt.

 

Foto: Natalie Becker

Natalie Becker zeigt auf einer Website Multimedia-Portraits von Menschen, die in dem Biosphärenreservat Schwäbische Alb leben und arbeiten.



Foto: Kiên Hoàng-Lê

Kiên Hoàng Lê hat ein Fotobuch gemacht, das Einblick in eine heterogene Gruppe aus Künstlern, Musikern, Crossdressern und Transgender gibt, die in der Bar „Suna no shiro“ in Tokio zusammenkommen.


Foto: Nick Neufeld

Nick Neufeld fotografiert Mixed Martial Arts – kurz MMA. Das sind Kämpfe, die oftmals blutig sind und in einem achteckigen Käfig ausgetragen werden. 

Foto: Jens Gyarmaty

Mensch Cyberspace. Für die Arbeit „leaving surface“ bewegt sich Jens Gyarmaty durch die virtuellen Räume von Computerspielen.

 


Foto: Lisa Morgenstern

Lisa Morgenstern hat die schwarzen Immigranten fotografiert, die Tag für Tag und bei jedem Wetter im Görlitzer Park in Berlin herumhängen und auf Kundschaft warten. Sie haben sich dort einen Lebensraum geschaffen, der für sie mehr bedeutet als nur ein guter Platz zum Dealen mit Drogen.

Simon Peters Arbeit »Three – Berlin« ist ein Stadtportrait Berlins, mit Fokus auf die dort lebenden Menschen. Der Kern des Projekts ist die Serie »Contact«. In der Berliner U-Bahn hat er Menschen beim ersten Augenkontakt fotografiert. (rn/jk/cg)

Öffnungszeiten: 22. Januar bis 4. Februar 2015, täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei
Ort: Galerie GAF, Eisfabrik, Seilerstraße 15d, 30159 Hannover

Zur Internetseite der Galerie GAF





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13.01.2015

Kulturstiftung des Freistaats Thüringen fördert Nora Klein


Foto:Nora Klein

Für das Jahr 2015 erhält die Fotografin Nora Klein von der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen ein Arbeitsstipendium. Nach ihrem Abschluss im Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover lebt Klein nun wieder in ihrer Heimatstadt Erfurt. Zuvor war sie – wie viele Studierende ihrer Generation – oft unterwegs: Neuseeland, Südostasien, Dänemark, Heilbronn, Stuttgart, Hannover und Frankfurt am Main zählten zu ihren Stationen. Trotz der vielen Wahlmöglichkeiten hat Klein sich zur „Heimkehr“ entschieden. „Nach all den zahlreichen Lebenseindrücken an so unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Kulturen möchte ich nun mein ursprüngliches Lebensumfeld fotografisch betrachten. Das Zurückkehren macht es besonders spannend, mich mit dem Heimatbegriff auseinanderzusetzen.“ Die Förderung umfasst 6.000 Euro. (kk/dh)





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12.01.2015

Fotostudenten gegen Ausländerfeindlichkeit

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2014/StefanieSilber-02.jpgFoto: Stefanie Silber

Rund 17.000 Menschen demonstrierten heute in Hannovers Innenstadt gegen einen Aufmarsch der Islamfeindlichen Hagida (Hannover gegen Islamisierung des Abendlandes). Mit dabei waren etwa 50 Studierende des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie, die auf einer Reihe von Transparenten ihre Ablehnung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus deutlich machten. Fotografen, deren Berufsfeld bereits während des Studiums die ganze Welt sei, hätten weder für religiöse noch kulturelle Vorurteile Verständnis,  so die Meinung der Studierenden. Der Studiengang der angehenden Fotojournalisten an der Hochschule Hannover ist selbst Multikulti und hat Studierende aus 13 Ländern. (rn/mfd/sf)

Beitrag der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zur Demonstration

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2014/StefanieSilber-08.jpg
Foto: Stefanie Silber





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15.12.2014

Fotostudent und zwei Absolventen beim UNICEF Foto des Jahres ausgezeichnet


Das Siegerfoto von Stefan Finger und Insa Hagemann

Der Fotostudent Stefan Finger und Insa Hagemann, Absolventin des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover, sind Sieger des Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Tatort-Kommissar Dietmar Bär überreichte heute in Berlin den Preis, der mit einem Reportage-Auftrag der Zeitschrift GEO dotiert ist.
Stefan Finger, Fotostudent im 7. Semester, und Insa Hagemann, die 2013 ihren Abschluss an der HS Hannover machte, sind nach Fotostudent Kai Löffelbein die zweiten deutschen Preisträger in der Geschichte des weltweit renommierten UNICEF-Awards. „Wir waren baff, begeistert und sprachlos, als wir es erfuhren“, erzählt Stefan Finger, „und auch überrascht, weil es dieses Jahr, aufgrund der weltweiten Konflikte, noch so viele andere Themen zu Rechten von Kindern gab”.

Die Reportage von Insa Hagemann und Stefan Finger thematisiert die Folgen des Sextourismus auf den Philippinen und gibt einen Einblick in die Situation von Kindern ausländischer Väter. Das Siegerfoto zeigt ein einjähriges Mädchen, dessen Vater Australier ist. Ihre Mutter hat ihn im Internet kennengelernt. Kinder wie dieses Mädchen sind Exoten auf den Straßen der Philippinen – durch ihr anderes Aussehen, ihre hellere oder seltener auch dunklere Hautfarbe, ihre manchmal blonden Haare und blauen Augen. Sie leben vielerorts mit dem Stigma, die Kinder von Prostituierten zu sein, egal, welcher Arbeit ihre Mütter tatsächlich nachgehen.


Die beiden Gewinner des diesjährigen UNICEF-Foto des Jahres

Insa Hagemann und Stefan Finger, beide Jahrgang 1983, haben behutsame Portraits dieser philippinischen Kinder erstellt. Sie sind den Müttern begegnet, sie haben nach den Vätern gefragt. Sie haben die kindliche Hoffnung erkundet, dass diese Väter eines Tages doch auftauchen und sich zu ihnen bekennen würden. Und sie waren im Haus der Hilfsorganisation PREDA, die den Opfern von sexueller Gewalt und Sextourismus eine Herberge gibt. UNICEF schätzt, dass circa 100.000 Minderjährige in der Sexindustrie auf den Philippinen ausgebeutet werden. „Das UNICEF-Foto des Jahres fordert uns auf, innezuhalten und hinzuschauen“, sagte UNICEF-Vorstand Peter-Matthias Gaede. Der Jury, unter anderem bestehend aus den Bildchefs von GEO, FAZ und dpa und unter dem Vorsitz von Prof. Klaus Honnef, fiehl die Entscheidung in diesem Jahr besonders schwer. “Die Aufnahmen auf Platz eins bis drei zeichnen sich jeweils durch außerordentliche Prägnanz und fast beängstigende Dichte aus”, so Honnef. “Die ausgezeichneten Reportagen bringen uns nahe, was Kindern in aller Welt widerfährt - den vielfachen Schrecken, aber auch die Hilfe, die unüberwindbar Scheinendes zum Guten, ja zum großen Glück wenden kann” sagte Ruth Eichhorn, Bildchefin von GEO.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der diesjährige Foto-Absolvent Christian Werner. Mit seiner Reportage über das Schicksal der Jesiden im Irak gewann er den zweiten Preis beim UNICEF-Foto des Jahres.

„Mich macht es stolz, das sich unsere Studierenden seit Jahren immer wieder erfolgreich in Wettbewerben durchsetzen können, an denen professionelle Fotojournalisten aus aller Welt teilnehmen", sagt Professor Lars Bauernschmitt, Leiter des Studienganges Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover.(jk/dh)
 
Zur Internetseite des prämierten Projekts
Zur Internetseite von Stefan Finger
Zur Internetseite von Insa Hagemann
Zur Internetseite von Christian Werner
Zur Internetseite des UNICEF Foto des Jahres





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26.11.2014

Das häufig Übersehene sichtbar machen – VGH-Preis 2014

Foto: Patrice Kunte

Es ist alles neu für ihn. Die erste eigene Ausstellung. Eine eigene Hängung. Bilder nur von ihm. Gäste nur für ihn. Reden über seine Arbeit, „seine visuelle Reife“ und über seinen „überaus faszinierenden Essay“. Und es ist sein erster Preis: Als Jakob Schnetz den mit 10.000 Euro dotierten VGH-Preis entgegen nimmt, ist es immer noch etwas unwirklich für ihn. „Ich habe mit dem Preis überhaupt nicht gerechnet“, sagt der Fotostudent später und erzählt von dem „tollen Gefühl“, das er hatte, als er zum ersten Mal in seiner eigenen Ausstellung gestanden hat. Jakob hat seit dem ersten Semester Messen fotografiert. Zwei Jahre ist das her. Es war eines seiner ersten Projekte für den Kurs „Kurzzeitreportage“. Danach fotografierte der 23-jährige an dem Projekt weiter, immer dann, wenn eine für ihn spannende Messe auf dem Programm stand.

Foto: Patrice Kunte

„Es war der sezierende Blick des Fotografen, der die Jury begeisterte“, lobte Professor Rolf Nobel, Mitglied der Jury, der unter anderem auch die Fotochefs von GEO, stern und FAZ angehörten, die Arbeit. Jakob habe fotografiert, was erst der zweite Blick offenbart: „Er hat aus der bunten Welt der Messestände, den schreienden Werbebotschaften und Versprechungen und der chaotischen Menschenmasse häufig winzige Ausschnitte herausgefiltert, die aber immer auf den Charakter dieser Kunstwelten verweisen und das häufig Übersehene sichtbar machen.“ Die Arbeit von Jakob Schnetz ist nun bis zum 31.01.2015 in der VGH galerie zu sehen. (sf/dh)

Film: Patrice Kunte und Michael Heck

Öffnungszeiten: täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei
Ort: VGH galerie, Schiffgraben 4, 30159 Hannover

Zur Internetseite von Jakob Schnetz





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19.11.2014

Augen auf! – 100 Jahre Leica Fotografie in Hamburg

Michael Ebert in den Deichtorhallen Hamburg, Foto: Corinna Guthknecht

Rund 60 Fotostudenten, Lehrbeauftragte und Professoren der Hochschule Hannover besuchten am 19. November die Ausstellung „100 Jahre Leica“ in den Deichtorhallen in Hamburg. Michael Ebert, Lehrbeauftragter für Geschichte des Fotojournalismus und Leihgeber einiger Ausstellungsfotos , führte die Studenten durch die 570 Bilder starke Galerie. Er machte dabei deutlich: „Die Leica hat wie keine zweite Kamera den Fotojournalismus revolutioniert. Sie war es die den Kleinbildkameras zum weltweiten Durchbruch verhalf. Damit ermöglichte sie eine völlig neue Fotografie, eine völlig neue Sicht auf unser Leben.“ Die Studierenden haben während des Rundgangs viele „Momentaufnahmen für die Ewigkeit“ für sich neu entdecken und betrachten können. Bildikonen wie Robert Capas „fallen soldier“ oder Alfred Eisenstaedts „VJ Day, the Kiss“ boten, trotz ihres historischen Alters, noch immer regen Diskussionsstoff. Die Ausstellung kann noch bis zum 11. Januar 2015 in Hamburg besucht werden. (cg/sif/mfd)

Zur Ausstellungsseite Deichtorhallen Hamburg

 

 





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