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15.12.2014

Fotostudent und zwei Absolventen beim UNICEF Foto des Jahres ausgezeichnet


Das Siegerfoto von Stefan Finger und Insa Hagemann

Der Fotostudent Stefan Finger und Insa Hagemann, Absolventin des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover, sind Sieger des Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Tatort-Kommissar Dietmar Bär überreichte heute in Berlin den Preis, der mit einem Reportage-Auftrag der Zeitschrift GEO dotiert ist.
Stefan Finger, Fotostudent im 7. Semester, und Insa Hagemann, die 2013 ihren Abschluss an der HS Hannover machte, sind nach Fotostudent Kai Löffelbein die zweiten deutschen Preisträger in der Geschichte des weltweit renommierten UNICEF-Awards. „Wir waren baff, begeistert und sprachlos, als wir es erfuhren“, erzählt Stefan Finger, „und auch überrascht, weil es dieses Jahr, aufgrund der weltweiten Konflikte, noch so viele andere Themen zu Rechten von Kindern gab”.

Die Reportage von Insa Hagemann und Stefan Finger thematisiert die Folgen des Sextourismus auf den Philippinen und gibt einen Einblick in die Situation von Kindern ausländischer Väter. Das Siegerfoto zeigt ein einjähriges Mädchen, dessen Vater Australier ist. Ihre Mutter hat ihn im Internet kennengelernt. Kinder wie dieses Mädchen sind Exoten auf den Straßen der Philippinen – durch ihr anderes Aussehen, ihre hellere oder seltener auch dunklere Hautfarbe, ihre manchmal blonden Haare und blauen Augen. Sie leben vielerorts mit dem Stigma, die Kinder von Prostituierten zu sein, egal, welcher Arbeit ihre Mütter tatsächlich nachgehen.


Die beiden Gewinner des diesjährigen UNICEF-Foto des Jahres

Insa Hagemann und Stefan Finger, beide Jahrgang 1983, haben behutsame Portraits dieser philippinischen Kinder erstellt. Sie sind den Müttern begegnet, sie haben nach den Vätern gefragt. Sie haben die kindliche Hoffnung erkundet, dass diese Väter eines Tages doch auftauchen und sich zu ihnen bekennen würden. Und sie waren im Haus der Hilfsorganisation PREDA, die den Opfern von sexueller Gewalt und Sextourismus eine Herberge gibt. UNICEF schätzt, dass circa 100.000 Minderjährige in der Sexindustrie auf den Philippinen ausgebeutet werden. „Das UNICEF-Foto des Jahres fordert uns auf, innezuhalten und hinzuschauen“, sagte UNICEF-Vorstand Peter-Matthias Gaede. Der Jury, unter anderem bestehend aus den Bildchefs von GEO, FAZ und dpa und unter dem Vorsitz von Prof. Klaus Honnef, fiehl die Entscheidung in diesem Jahr besonders schwer. “Die Aufnahmen auf Platz eins bis drei zeichnen sich jeweils durch außerordentliche Prägnanz und fast beängstigende Dichte aus”, so Honnef. “Die ausgezeichneten Reportagen bringen uns nahe, was Kindern in aller Welt widerfährt - den vielfachen Schrecken, aber auch die Hilfe, die unüberwindbar Scheinendes zum Guten, ja zum großen Glück wenden kann” sagte Ruth Eichhorn, Bildchefin von GEO.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der diesjährige Foto-Absolvent Christian Werner. Mit seiner Reportage über das Schicksal der Jesiden im Irak gewann er den zweiten Preis beim UNICEF-Foto des Jahres.

„Mich macht es stolz, das sich unsere Studierenden seit Jahren immer wieder erfolgreich in Wettbewerben durchsetzen können, an denen professionelle Fotojournalisten aus aller Welt teilnehmen", sagt Professor Lars Bauernschmitt, Leiter des Studienganges Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover.(jk/dh)
 
Zur Internetseite des prämierten Projekts
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26.11.2014

Das häufig Übersehene sichtbar machen – VGH-Preis 2014

Foto: Patrice Kunte

Es ist alles neu für ihn. Die erste eigene Ausstellung. Eine eigene Hängung. Bilder nur von ihm. Gäste nur für ihn. Reden über seine Arbeit, „seine visuelle Reife“ und über seinen „überaus faszinierenden Essay“. Und es ist sein erster Preis: Als Jakob Schnetz den mit 10.000 Euro dotierten VGH-Preis entgegen nimmt, ist es immer noch etwas unwirklich für ihn. „Ich habe mit dem Preis überhaupt nicht gerechnet“, sagt der Fotostudent später und erzählt von dem „tollen Gefühl“, das er hatte, als er zum ersten Mal in seiner eigenen Ausstellung gestanden hat. Jakob hat seit dem ersten Semester Messen fotografiert. Zwei Jahre ist das her. Es war eines seiner ersten Projekte für den Kurs „Kurzzeitreportage“. Danach fotografierte der 23-jährige an dem Projekt weiter, immer dann, wenn eine für ihn spannende Messe auf dem Programm stand.

Foto: Patrice Kunte

„Es war der sezierende Blick des Fotografen, der die Jury begeisterte“, lobte Professor Rolf Nobel, Mitglied der Jury, der unter anderem auch die Fotochefs von GEO, stern und FAZ angehörten, die Arbeit. Jakob habe fotografiert, was erst der zweite Blick offenbart: „Er hat aus der bunten Welt der Messestände, den schreienden Werbebotschaften und Versprechungen und der chaotischen Menschenmasse häufig winzige Ausschnitte herausgefiltert, die aber immer auf den Charakter dieser Kunstwelten verweisen und das häufig Übersehene sichtbar machen.“ Die Arbeit von Jakob Schnetz ist nun bis zum 31.01.2015 in der VGH galerie zu sehen. (sf/dh)

Film: Patrice Kunte und Michael Heck

Öffnungszeiten: täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei
Ort: VGH galerie, Schiffgraben 4, 30159 Hannover

Zur Internetseite von Jakob Schnetz





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19.11.2014

Augen auf! – 100 Jahre Leica Fotografie in Hamburg

Michael Ebert in den Deichtorhallen Hamburg, Foto: Corinna Guthknecht

Rund 60 Fotostudenten, Lehrbeauftragte und Professoren der Hochschule Hannover besuchten am 19. November die Ausstellung „100 Jahre Leica“ in den Deichtorhallen in Hamburg. Michael Ebert, Lehrbeauftragter für Geschichte des Fotojournalismus und Leihgeber einiger Ausstellungsfotos , führte die Studenten durch die 570 Bilder starke Galerie. Er machte dabei deutlich: „Die Leica hat wie keine zweite Kamera den Fotojournalismus revolutioniert. Sie war es die den Kleinbildkameras zum weltweiten Durchbruch verhalf. Damit ermöglichte sie eine völlig neue Fotografie, eine völlig neue Sicht auf unser Leben.“ Die Studierenden haben während des Rundgangs viele „Momentaufnahmen für die Ewigkeit“ für sich neu entdecken und betrachten können. Bildikonen wie Robert Capas „fallen soldier“ oder Alfred Eisenstaedts „VJ Day, the Kiss“ boten, trotz ihres historischen Alters, noch immer regen Diskussionsstoff. Die Ausstellung kann noch bis zum 11. Januar 2015 in Hamburg besucht werden. (cg/sif/mfd)

Zur Ausstellungsseite Deichtorhallen Hamburg

 

 





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16.11.2014

"College Photographer of the Year" studiert in Hannover

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2014/CPOY_Emmy_011Kl.jpgFoto: Mario Wezel

Der hannoversche Fotostudent Mario Wezel wurde beim weltgrößten Hochschulwettbewerb CPOY (College Photographer of the Year) mit der Goldmedaille in der Kategorie »Portfolio« ausgezeichnet und damit zum besten Fotostudenten der Welt gewählt. Als Preis winkt ihm ein Praktikum beim einem der bekanntesten Magazine für Reportagefotografie, National Geographic. Die Goldmedaille in der Kategorie Multimedia ging ebenfalls nach Hannover. Hochschul-Absolventin Ann-Sophie Lindström wurde für ihre Reportage »Don´t fence me in« über die schwarzen Cowboys von Philadelphia mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 

An dem Wettbewerb, der von der renommierten Missouri School of Journalism ausgerichtet wird, beteiligen sich die besten Hochschulstudenten und aktuellen Absolventen der führenden Ausbildungsstätten der Welt. Die Bewerber kommen von 130 Colleges und Universitäten. Der internationale Wettbewerb wurde in diesem Jahr zum 69. Mal ausgeschrieben.

Zu der Jury gehören bekannte Fotografen und Bildredakteure. Zum ersten Mal war mit Uwe H. Martin auch ein Absolvent aus Hannover Mitglied der Jury. (rn/sf)

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2014/MarioWezel_001_kl_3.jpg
Mario Wezel ist "College Photographer of the Year"

Zur Internetseite des CPOY
Zur Internetseite von Mario Wezel
Zur Internetseite von Ann-Sophie Lindström





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13.11.2014

"Tradeshow" eröffnet in der VGH galerie

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2014/trade_show_vgh_schnetz_1.jpgFoto: Jakob Schnetz

In der VGH galerie wird am kommenden Donnerstag die Ausstellung „Tradeshow“ von Jakob Schnetz eröffnet, dem Gewinner des VGH-Fotopreis 2014.
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird auch der mit 10.000 Euro dotierte VGH-Fotopreis an den Fotostudenten verliehen.

Jakob Schnetz portraitierte humorvoll Messen verschiedenster Branchen und greift damit auch ein Hannoversches Thema auf. Denn Hannover ist einer der wichtigsten Messestandorte in Deutschland und dadurch international bekannt. (jk/sf)

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 20. November um 18 Uhr
Öffnungszeiten: Ab 21. November täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei
Ort: VGH galerie, Schiffgraben 4, 30159 Hannover

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11.11.2014

Vernissage: »JugendkultUhr. Ein Querschnitt der Jugend 2.0«


Foto: Maria Klenner und Marius Brüggen

Im vergangenen Sommersemester haben sich Studierende des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie, in einem gemeinsamen Projekt mit Journalistik-Studenten der Hochschule Hannover, mit Jugendkulturen in Deutschland auseinander gesetzt. Gemeinsam untersuchten sie die heutige Jugend, ihre Bewegungen und Ziele. Die Themen reichen vom Nachwuchsfußballer in einem Fußballinternat in Wolfsburg, über Pfadfindergruppen als Rückbesinnung zur Natur, bis zu modernen muslimischen Jugendlichen im Zwiespalt zwischen traditioneller Religion und modernem Lebensstil.

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung am 19. November, wird auch der zur Ausstellung entstandene Katalog im Atrium der Hochschule Hannover präsentiert.(ph/dh)

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 19. November um 20 Uhr
Ort: Atrium, Hochschule Hannover, Expo Plaza 2
Ausstellungsdauer: 19. – 27. November 2014

 





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09.11.2014

Ausstellung »Polen – zwischen Traum und Wirklichkeit« in der GAF

Foto: Witold Krassowski

In der Ausstellung "Polen – zwischen Traum und Wirklichkeit", die am kommenden Mittwoch um 19 Uhr in der Fotogalerie GAF eröffnet wird, zeigen zehn Fotografen ihre Sicht auf den polnischen Traum. Die zehn polnischen Fotografen gehen der Frage nach, wie sich ihr Heimatland nach der politischen Wende 1989 verändert hat. Was hat sich die polnische Bevölkerung erhofft und was ist aus diesen Hoffnungen geworden?

Witold Krassowski hat die Wende 1989 dokumentiert. Seine Arbeit zeigt flüchtige Momente der beginnenden Auf- und Umbruchstimmung. Es wird ein Bild Polens gezeigt, von dem heute, 25 Jahren danach, fast keine Spur geblieben ist.
Mitgerissen von der Umbruchstimmung, welche in den Jahren nach 1989 aufkaum, hatten viele Polen große Träume und Erwartungen von der Zukunft  – der westliche Wohlstand schien zum Greifen nahe. Mit nicht wahr gewordenen Träumen, Armut sowie der neuen Rolle der Arbeit beschäftigt sich ein weiterer Teil der Ausstellung.

Gezeigt werden Arbeiten von Agnieszka Rayss, Grzegorz Dembiński, Bartosz Dziamski, Mariusz Forecki, Arek Gola, Witold Krassowski, Maciej Pisuk, Filip Springer, Paweł Supernak und Michał Szlaga.

Das Grußwort hält die Kulturdezernentin der Stadt Hannover, Marlis Drevermann, die Eröffnungsrede die Kuratorin der Ausstellung, Monika Piotrowska.

Die Fotogalerie GAF in der Eisfabrik wurde auf Initiative des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie gegründet.(sw/dh)

Ausstellungseröffnung:
 Mittwoch, 12. November um 19 Uhr
Ort: Galerie für Fotografie in Hannover, Seilerstraße 15d, 30171 Hannover
Öffnungszeiten: 13. November - 11. Januar 2015, donnerstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei

Zur Internetseite der GAF





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