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26.10.2014

Bilder einer Welt im Wandel

Foto: Maria Feck

Dort, wo sonst Werbeplakate an den Wänden prangen, hängen großformatige Bilder: Am U-Bahnhof Alexanderplatz kann man noch bis zum 3. November die Ausstellung "Changing Realities - Bilder einer Welt im Wandel" im Rahmen des 6. Europäischen Monats der Fotografie anschauen. 18 Positionen zeitgenössischer Fotografen rund um soziale und gesellschaftskritische Themen der Gegenwart werden mit je einem Bild präsentiert. Mit dabei sind auch zwei Fotostudenten und drei Absolventen. Hannes Jung mit seiner Serie über den Aktivisten "Dietrich Wagner gegen Stuttgart 21", Linda Dreisen mit ihren zwei Serien über  "Bienen und Imker" und das Albert Schweizer Krankenhaus in "Lambaréné", Michael Löwa mit einer Serie über einen obdachlosen Fußballspieler "Global Player - raus aus dem Abseits", Michael Heck über Aussteiger in Estland "Tolstoi - Haus der Träumer" und Maria Feck mit der Reportage über Flüchtlinge in Deutschland "Lampedusa in Hamburg".

Laut den Berliner Verkehrsbetrieben wird die Ausstellung 1,2 Millionen Besucher haben – so viele Menschen passieren den Bahnhof innerhalb einer Woche. Die Ausstellung wird organisiert von der Humanistischen Gesellschaft für Fotografie. (sf/dh)





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16.10.2014

Zwei Gewinner beim Canon Förderpreis

Foto: Sina Niemeyer

Die Fotostudentin Sina Niemeyer und die Absolventin Insa Cathérine Hagemann haben den Canon Förderpreis gewonnen. Sina Niemeyer hatte ihre Semesterarbeit über eine Ü-60-Party in Hamburg eingereicht und realisiert mit der Förderung eine Geschichte über die Lebensrealität armer Kinder und ihrer Familien in Quito, Ecuador und wie das christliche Projekt Centro del Muchacho Trabajador ihnen hilft. Insa Cathérine Hagemann gewann mit ihrer Reportage über den 15jährigen Marvin, der unter der seltenen Krankheit NCL, die umgangssprachlich als Kinderdemenz bezeichnet wird, leidet. Beide erhalten Sachpreise im Wert von 2.000 Euro. (sf/kk)

Foto: Insa Cathérine Hagemann





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10.10.2014

Ausstellung »Jenseits der Kastagnetten-Klänge« in Düsseldorf

Foto: Jelca Kollatsch

Zwischen Mai 2013 und April 2014 untersuchte die Fotostudentin Jelca Kollatsch in Andalusien die Auswirkungen der Finanzkrise Spaniens. Kollatsch studiert an der Hochschule Hannover seit 2010 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie und ist die erste Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung, die in Düsseldorf in der neu gegründeten «Galerie 5» ausstellt. Auf vier Reisen begleitete sie unter anderem Familien, die sich in Sevilla in einem besetzten Haus zusammen schlossen. Als «Nachbarinnen des Wohnblocks Utopie» suchten sie die Öffentlichkeit und Solidarität, um ihr Recht auf soziale Mieten zu erstreiten. Sechs Millionen Wohnungen stehen in Spanien leer – etwa 25 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes.

Foto: Jelca Kollatsch

Zwangsräumungen, eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von bis zu 47 Prozent und brachliegende landwirtschaftliche Flächen prägen ihre Lage. «Zuerst kaufen wir Essen für unsere Kinder, und dann zahlen wir unsere Schulden», lautete das Motto der Familien. Die Angst, dass ihnen ihre Kinder wegen Obdachlosigkeit vom Sozialamt weggenommen werden, setzte vor allem bei den Frauen ungeahnte Kräfte frei. Im April 2014 – nach fast 23 Monaten Hausbesetzung – wurden die Familien zwangsgeräumt. Die Hans-Blöckler-Stiftung zeigt die Ausstellung bis zum 31.08.2015. (kk/dh)

Eröffnung: Donnerstag, 16. Oktober um 16 Uhr
Ort: Hans-Böckler-Stiftung, Abteilung Studienförderung (5. Etage), Hans-Böckler-Straße 39, Düsseldorf
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Zur Internetseite von Jelca Kollatsch





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10.10.2014

Fotostudenten besuchen Fotobuchmuseum und SK Stiftung in Köln

Foto: Maximilian von Lachner

Rund 30 Fotostudenten haben am Donnerstag gemeinsam mit Professorin Karen Fromm das Fotobuchmuseum »The PhotoBookMuseum« und die Photographische Sammlung der SK Stiftung in Köln besucht. Markus Schaden, Leiter des Fotobuchmuseums und seit über zehn Jahren Fotobuchhändler, führte die Studierenden durch die Ausstellung und gab einige Tipps weiter, um sein eigenes Fotobuch zu produzieren. „Man braucht eine Idee, gute Bilder und eine Aussage. Erst dann geht es an die Detailfragen der Gestaltung. Viele machen es genau umgekehrt“, so Markus Schaden. Jedoch sei es noch nie so einfach gewesen wie heute, ein eigenes Buch herauszubringen. „Als noch unbekannter Künstler kann man die digitalen Medien nutzen, um sich einen Namen zu machen und Kontakte aufzubauen“. Geld würden allerdings nur die wenigstens damit verdienen, so Schaden. »The PhotoBookMuseum« ist nur temporär im Kölner Carlswerk eingerichtet. Am Sonntag schließt es wieder seine Türen und soll anschließend als Wanderausstellung in verschiedenen Ländern gezeigt werden.(dh/kk)





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06.10.2014

"Trade Show" gewinnt VGH Preis

Foto: Jakob Schnetz

Den VGH-Fotopreis 2014 hat der Fotostudent Jakob Schnetz für seine Bildserie »Trade Show« über die Messekultur bekommen. Die Jury beeindruckte die ungewöhnliche Sicht auf ein Alltagsthema, dem der Fotograf ungewöhnlich humorige, ironische und skurille Aspekte abgewinnen konnte.

Foto: Jakob Schnetz

Der VGH-Fotopreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird nur unter Fotostudenten der Hochschule Hannover ausgelobt. Insgesamt waren 28 Reportagen und Serien zum diesjährigen Wettbewerb eingereicht worden und zeigten eine große Breite an Themen. Diese reichte vom allmählichen Abzug der US-Armee aus Deutschland über fetischistische Praktiken, den Motorellos, einer Schaustellertruppe, die in einer Steilwand fährt bis hin zu Hobos, den amerikanischen Eisenbahn-Tramps. Fast alle Bewerbungen, so die einhellige Meinung der Jury, waren auf einem sehr hohen fotografischen Niveau fotografiert worden.

Foto: Maximilian von Lachner

Zur Jury des Wettbewerbs gehören Ruth Eichhorn (director of photography, Geo), Ellen Dietrich (Leiterin der Bildredaktion, DIE ZEIT), Christian Pohlert (Leiter der Bildredaktion, F.A.Z.), Matthias Krug (Bildredaktion Ausland, Der Spiegel), Andreas Trampe (Leiter der Bildredaktion, stern), Michael Thomas (Cheffotograf der Hannoverschen Zeitung) und Professor Rolf Nobel (Hochschule Hannover). (rn/sf)

Zur Internetseite von Jakob Schnetz





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02.10.2014

Fotostudent gewinnt dpa news talent 2014

Multimediareportage »Im Tal der Puppen« von Fritz Schumann

Fritz Schumann hat für sein Multimediaprojekt »Im Tal der Puppen« einen ersten Preis beim dpa news talent 2014 gewonnen. In dem Beitrag des Fotostudenten geht es um die 64-Jährige Ayano Tsukimi, die rund um ein Dorf in Japan selbstgefertigte lebensgroße Puppen ausstellt, die an frühere Bewohner der Gegend erinnern. Die Multimediaarbeit wurde im April im Schweizer Onlinemagazin »Asienspiegel« veröffentlicht.

Foto: Fritz Schumann

Um die Auszeichnung dpa news talent 2014 konnten sich Journalistinnen und Journalisten im Alter zwischen 18 und 28 Jahren bewerben, die noch nicht fest angestellt sind. Die ersten Preisträger erhalten jeweils ein Auslandsstipendium mit einem Preisgeld von 1.000 Euro und einer Hospitanz in einem dpa-Korrespondentenbüro inklusive Unterkunft und Reisekosten. (sf/dh)





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01.10.2014

3. Preis beim Fotowettbewerb des Nürnberger Menschenrechtszentrums


Foto: Maximilian von Lachner

Der Fotostudent Maximilian von Lachner hat den dritten Preis beim Fotowettbewerb des Nürnberger Menschenrechtszentrums gewonnen. Aufgabe war es, drei Menschenrechte mit jeweils drei Fotos zu illustrieren. Von Lachner setzte sich mit der Religionsfreiheit, der Freizügigkeit und dem Wahlrecht auseinander. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. (sf/dh)

Zur Internetseite von Maximilian von Lachner





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