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03.03.2014

Neue Galerie für Fotografie eröffnet Donnerstag in Hannover

Die von Fotografieprofessor Rolf Nobel ins Leben gerufene Galerie für Fotografie - kurz GAF - öffnet am Donnerstag, dem 6. März, um 19 Uhr in der Eisfabrik ihre Tore.

In der Debutausstellung wird die Arbeit »Archideologie« des Stipendiaten Tomek Mzyk zu sehen sein. Der hannoversche Fotograf ist Gewinner des ersten bundesweit ausgeschriebenen Stipendiums »Hannover Shots« der HannoverStiftung. Seine Ausstellung stellt zwei in den letzten Monaten entstandene Fotoserien über Aspekte der ideologisch geprägten Architektur der 60er und 70er Jahre vor.

Träger der GAF ist der Verein zur Förderung der Fotografie in Hannover e.V., der gemeinsam mit der Hochschule Hannover und dem Fotografenverband FREELENS ab diesem Jahr auch das Lumix Festival für jungen Fotojournalismus organisieren wird.

In Zukunft wird in der GAF ein breites Spektrum der Fotografie gezeigt, das von journalistischen bis hin zu dokumentarischen Arbeiten reicht. Es werden Klassiker der Fotografie ebenso zu sehen sein wie bedeutende zeitgenössische Fotografen und junge Talente. Dabei liegt das Augenmerk auf der Förderung des fotografischen Nachwuchses. Im Jahr 2014 werden noch Einzelausstellungen von Jewgeni Chaldej, Andreas Meichsner und Henning Bode zu sehen sein, sowie eine Themenausstellung mit dem Schwerpunkt Polen. Neben den Ausstellungen veranstaltet die GAF auch Werkstattgespräche mit Fotografen, Book-Signings, Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen zu Fragen der Fotografie.(mfd/dh)

 

Eröffnung: Donnerstag, 6. März, um 19 Uhr

Ort: Eisfabrik Hannover, Seilerstraße 15d, 30171 Hannover





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28.02.2014

Mario Wezel gewinnt Canon-Profifoto-Förderpreis

Foto: Mario Wezel

Der Hannoveraner Fotostudent Mario Wezel gehört zu den fünf Gewinner des Canon-Profifoto-Förderpreises 14/1.
Ausgezeichnet wird er für seine Arbeit „One in eight hundred“. Darin zeigt der Fotojournalist den Alltag der fünfjährigen Emmy und ihrer Familie in Dänemark. Das Mädchen wurde mit dem Downsyndrom geboren. Ihre Eltern mussten lange und intensiv für die Integration ihrer Tochter in einen normalen Kindergarten kämpfen. Trotz ihrer Behinderung hat sie dort schnell Anschluss gefunden und entwickelt sich seitdem besser und schneller als zuvor. Mario Wezel besucht die Familie weiter in regelmäßigen Abständen. Mit dem Gewinn erhält der Fotostudent Sachpreise im Wert von 2000 Euro.

Mit „One in eight hundred“ ist Mario Wezel auch beim diesjährigen Sony World Photography Award unter den Finalisten in der Profi-Kategorie „people“. Mit Moritz Küstner und Christian Werner sind zwei weitere Fotostudenten bei dem Wettbewerb vertreten. Die Gewinner werden Ende April in London bekannt gegeben.(dh/sf)

Zur Internetseite von Mario Wezel





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27.02.2014

Drei Fotostudenten für CNN Journalist of the Year nominiert

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2013/Bildschirmfoto_2014-02-27_um_16.23.39.png
Veröffentlichung in geo von Kai Löffelbein

Eine Fachjury aus renommierten Journalisten hat für die Wahl des »CNN Journalist of the Year 2014« gleich drei Fotostudenten der Hochschule Hannover nominiert. In der Kategorie Online ist es Christian Werner mit seiner Multimedia-Reportage über die Folgen des Einsatzes radioaktiv verseuchter Munition im Irak.

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2013/Christian_Werner_Jardin_Depleded_Uranium-13.jpg
Foto: Christian Werner

Für die Kategorie Foto wurde Kristoffer Finns im stern veröffentlichte Bachelorabeit »Lockruf des Öls« über den Ölboom im amerikanischen North Dakota nominiert, sowie Kai Löffelbeins Geo-Reportage »Der Giftschatz im Innern des Müllbergs« über die Entsorgung von Elektroschrott. Bereits 2013 war mit Stefan Finger ein Fotostudent für den CNN-Preis nominiert worden und 2012 hatte ihn Alumni Martin Schlüter in der Kategorie Foto gewonnen. (rn/sf)

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2013/11_WelcomeToWilliston_Finn_070613.jpg
Foto: Kristoffer Finn





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15.02.2014

Julius Schrank gewinnt beim World Press Photo Award

http://www.fotostudenten.de/fileadmin/user_upload/meldungen/2013/Julius_World_Press.png
Foto: Julius Schrank

Der Fotostudent Julius Schrank hat den ersten Preis in der Kategorie „Daily Life“ beim World Press Photo Award gewonnen. Sein Gewinnerbild zeigt burmesische Rebellen in Laiza (Burma) bei der Trauerfeier für einen gefallenen Kommandanten. Das Foto entstand im Auftrag der niederländischen Zeitung „De Volkskrant“. (sf/lb)

Zur Internetseite von Julius Schrank

Zur Internetseite des World Press Award





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20.01.2014

Nora Klein erhält Stipendium der Sparkassenstiftung Erfurt


Foto: Nora Klein

Für ihre Arbeit „Wo sind all die Farben hin?“ erhält die Hannoveraner Fotostudentin Nora Klein das Stipendium 2014 der Sparkassenstiftung Erfurt. In ihrem Fotoprojekt geht Nora Klein der Frage nach, was in einem Menschen abläuft, wenn er keine Freude oder Trauer mehr spürt und sich die völlige Sinnlosigkeit des Lebens einstellt. Wie fühlt es sich an, wenn man morgens nicht mehr aufstehen kann und sich ungekannte Stimmungsschwankungen breitmachen? Die Fotoarbeit stellt depressive Menschen in den Mittelpunkt. Sie gibt ihnen Raum zum Erklären und Beschreiben, was sie denken und fühlen.

Das Stipendium der Sparkassenstiftung Erfurt umfasst eine Fördersumme von 3000 Euro und dient der Weiterführung des Projektes. (dh/kk)

Zur Internetseite von Nora Klein





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20.01.2014

Abschlusspräsentationen Winter 2014

Am 27. und 28. Januar präsentieren zehn Fotostudenten ihre Bachelorarbeiten und freuen sich auf viel Publikum im Hörsaal des Design Centers. 
Ihre Ausstellungen sind anschließend noch bis einschließlich 30. Januar auf den Emporen sowie im kleinen Lichthof des Design Centers zu sehen. Das Design Center liegt an der Expo Plaza 2 und ist werktags von 7 bis 21 Uhr geöffnet, am Samstag bis 19 Uhr. (kk/dh)

 

Foto: Fara Phoebe Zetzsche

27. Januar 2014 | 10:30 Uhr | Fara Phoebe Zetzsche | „Stray Kids“

Probleme mit ihren Eltern treiben immer mehr junge Menschen zur Flucht von zu Hause und zu einem Leben auf der Straße. Sie kommen aus allen Teilen Deutschlands nach Berlin um ihr vermeintliches Glück in der Anonymität der Großstadt zu suchen. Schätzungen zu Folge haben 2 000 Jugendliche und junge Erwachsene ihren Lebensmittelpunkt auf den Straßen Berlins. Für Paula, Kevin, Nico und Ole ist das Leben hier ein ständiger Überlebenskampf aber auch Freiheit. Die bezahlen sie teuer mit Einsamkeit, dem Ausschluss aus der Gesellschaft und der ständigen Sorge um Geld, Essen, Tabak oder einem sicheren Schlafplatz.

 

Foto: Nico Herzog

27. Januar 2014 | 11:00 Uhr | Nico Herzog | Endhaltestelle Sachsendorf

Der Cottbusser Stadtteil Sachsendorf-Madlow war einst der Menschenspeicher des Lausitzer Braunkohletagebaus. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands ziehen die Menschen weg. Heute werden Heimat und Identität weggebaggert, der Ort verschwindet. Wo der Fotograf Nico Herzog aufwuchs, blüht nun die Landschaft. Straßenlaternen stehen Spalier, während die Natur den Straßenzug zurückerobert. Nico Herzog hat seine Heimat besucht. Entstanden ist eine Serie von dokumentarischen Aufnahmen, die das größte Plattenbaugebiet im Land Brandenburg zwischen Wandel und Niedergang abbilden. Die Bilder zeigen den Rückbau. Und sie zeigen die Menschen, die blieben.

 

Foto: Michael Heck

27. Januar 2014 | 12:00 Uhr | Michael Heck | Iraklis Weihnachtsbaum

Die meisten Weihnachtsbaum-Käufer halten ihre Nordmann-Tanne für ein Gewächs aus Skandinavien. Doch nur die Plantagen stehen größtenteils in Dänemark, der natürliche Lebensraum der Nordmann-Tanne ist der Kaukasus. Die Samen der Plantagen-Bäume werden dort geerntet – aus gutem Grund, aber unter zweifelhaften Bedingungen. Michael Heck hat die Zapfenpflücker in einer der unberührtesten aber auch ärmsten Regionen Georgiens bei der Arbeit begleitet.

 

Foto: Stefanie Preuin

27. Januar 2014 | 12:30 Uhr | Stefanie Preuin | Sylt auf Eis

Sylt, die Königin der Nordsee, stieg in den 60er Jahren zur Prominenteninsel auf. Doch was ist vom glänzenden Ruf der Vergangenheit übriggeblieben? Was will sie sein und wer ist sie wirklich? Über eine Königin, deren Glanz ermattet.

 

 
Foto: Lukas Kawa

27. Januar 2014 | 14:00 Uhr | Lukas Kawa | Beten und Kaufen. Polnische Wallfahrtsorte

In allen Religionen der Welt finden sich Wallfahrtsorte, an denen der Mensch das Göttliche in einer besonderen Weise zu spüren glaubt.  Besonders in Polen spielen die über 430 Marienwallfahrtsorte eine große Rolle. Die Motivation der Polen zu pilgern und Wallfahrtsorte zu besuchen liegt aber nicht nur darin, ihren Glauben zu bestärken oder politisch und historisch wichtige Orte aufzusuchen. Oft geht es auch um familiären Zusammenhalt, das Pflegen von Bräuchen, eine Reflexion und Erholung vom modernen schnelllebigen Alltag und die soziale Gemeinschaft. Aber mit welcher Motivation die Polen auch immer Wallfahrtsorte besuchen – die Grenze zwischen Religion, nationaler Identitätsfindung und Erlebnistourismus verschwimmt.

 

Foto: Janina Rahn

27. Januar 2014 | 14:30 Uhr | Janina Rahn | Code CLP - Von Gemeinschaft und ländlicher Tradition

Plattes Land, Bauern, Vieh und doch zählt der Landkreis Cloppenburg zu den wirtschaftlich innovativsten Regionen in Deutschland. Im Gegensatz zu anderen ländlichen Gegenden gibt es hier nicht das Problem der Landflucht. Die Geburtenzahlen sind deutschlandweit sogar am Höchsten. Was macht diese Region anders? Was gibt es dort, was es woanders nicht gibt? Mit ihrem Essay begibt sich Janina Rahn auf eine Spurensuche über das Leben vor Ort. Ein Besuch in der katholischen Enklave Niedersachsens. 

 

Foto: Astis Krause

28. Januar 2014 | 10:00 Uhr | Astis Krause | Zwei rechts, fünf links - Ein Strickstück

Sieben Millionen Frauen und einige Männer stricken in Deutschland. Wolleläden und Strickcafés schießen aus dem Boden, Strickzirkel werden gegründet. Handarbeit ist Trend. Kleidung und Textilien anzufertigen ist für uns schon lange keine ökonomische Notwendigkeit mehr. Was treibt Menschen an, mit ihren Händen zu arbeiten? Astis Krause hat Strickbegeisterte in Deutschland besucht. Ihr Fotofilm aus Fotografien und filmischen Interviews erzählt von ihnen.

 

Foto: Michael Joos

28. Januar 2014 | 10:30 Uhr | Michael Joos | Status Quo - Haitis Teufelskreis der Kohle

Nach Revolution und Ende der Kolonialherrschaft war die junge Republik Haiti zu Beginn des 19. Jahrhunderts vor die Wahl gestellt: Gewaltige Reparationszahlungen an die einstigen Kolonialherren - oder Rückkehr in die Gefangenschaft. Ohne Bodenschätze war man gezwungen, die üppigen Bergwälder zu plündern und das wertvolle Tropenholz zu exportieren oder zu Kohle zu verarbeiten. Nach Jahrhunderten des Raubbaus ist die Bevölkerung immer noch arm und die Natur am Ende. Eine Geschichte über die Köhler Haitis und ihren aussichtslosen Teufelskreis aus Armut und Kohle.

 

Foto: Jan Kuchenbecker

28. Januar 2014 | 11:30 Uhr | Jan Kuchenbecker | Klaus will nicht mehr

Klaus hat nichts mehr: Keine Freude, kaum Kontakte und nichts mehr das ihn interessiert. Alles wird entweder vom Morphium erstickt oder von den Schmerzen, die sich nicht mehr betäuben lassen. Über zwei Jahre hat Jan Kuchenbecker seinen Protagonisten begleitet und gibt Einblicke in die letzten Lebensmonate eines Schwerkranken, der sein Leben mit dem schweizer Sterbehilfeverein Dignitas beenden möchte. Dabei zeigt er, wie Klaus mit seinem Leben abschließt und die materiellen und organisatorischen Dinge seines Lebens abwickelt.

 

Foto: Daniel Kunzfeld

28. Januar 2014 | 12.00 Uhr | Daniel Kunzfeld | Die Geschichte der Menschen kennst du nicht

Eine dokumentarische Fotoserie auf der Suche nach Heimat. Mit der Frage: „Was ist Heimat?”, nähert sich Daniel Kunzfeld seiner Geburtsstadt im fränkischen Fürth. Eine persönliche Beobachtungsreise durch die ehemalige Heimat des Fotografen. In der Ausstellung zu sehen sind städische Landschaften und Portraits. 





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09.12.2013

Ausstellungseröffnung "Literaturfotografie"


Foto: Diego León-Müller

Ein Semester lang setzten sich elf Fotostudenten aus dem fünften bis neunten Semester, in einem Seminar bei Prof. Rolf Nobel, mit dem Thema Literaturfotografie auseinander. Anhand von selbst gewählten literarischen Vorlagen entwickelten die Studierenden vor allem atmosphärische Bilder. So fotografierte Diego Leòn-Müller zu Josè Saramagos „Stadt der Blinden“ oder Katharina Bauer zu „Der Folterknecht“ von Dürrenmatt. Patrick Slesionas Serie zum Kriminalroman „Nordermoor“ von Arnaldur Indridaison ist in Island entstanden. „Das ganze ist ein einziger verdammter Sumpf“, beschreibt der Autor die Landschaften. „Vierzehn Dollar und zweiunddreißig Cent“ von Charles Bukowski lieferte Philipp Jeske die Vorlage. Und Karsten Klama fotografierte zu Wilhelm Hauffs „Phantasien im Bremer Ratskeller“. Die entstandenen Arbeiten sind ab kommenden Dienstag, den 10. Dezember in einer Ausstellung im Atrium der Hochschule Hannover zu sehen.(kk/dh)

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 10. Dezember um 17.00 Uhr
Öffnungszeiten: 10. Dezember bis 6. Januar täglich von 10.00 - 20.00 Uhr.
Über die Weihnachtsfeiertage bleibt die Hochschule Hannover geschlossen.
Ort: Atrium des Design Center, Expo Plaza 2, 30539 Hannover





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