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06.11.2014

Geschichten aus dem Schrebergarten – Neues GO-Magazin erschienen


Foto: Timo Jaworr

Laube, Liebe, Hoffnung – so lautet der Titel des neuesten GO-Magazins. Das monothematische Heft erschien nun zum sechsten Mal in Kooperation mit den Fotostudenten der Hochschule Hannover. Gemeinsam mit den Absolventen der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl führten sie die Reportagen nicht nur quer durch ganz Deutschland, sondern auch nach Italien, Russland und den Kosovo. So bauen ehemalige Mafiosi in Neapel in einem Gefängnisgarten Tomaten und Zucchini an. Im Kosovo produzieren Kriegswitwen erfolgreich eine Paprikapaste und  in Moskau sträubt sich ein kleines Dorf gegen die Gentrifizierung. Auch wenn Schrebergärten selten auf den ersten Blick Überraschungen bieten, fanden alle Reportagen-Teams dort Geschichten die es wert sind erzählt zu werden. Das 136-seitige GO-Heft wird an alle Magazinredaktionen im deutschsprachigen Raum verschickt. (cg/mfd)

Zur Internetseite der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl:
http://www.reportageschule.de/

Zu der neuen Ausgabe des GO-Magazins (pdf):
http://www.reportageschule.de/workspace/media/documents/go_2014_low-542a75d6ccfb1.pdf





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26.10.2014

Bilder einer Welt im Wandel

Foto: Maria Feck

Dort, wo sonst Werbeplakate an den Wänden prangen, hängen großformatige Bilder: Am U-Bahnhof Alexanderplatz kann man noch bis zum 3. November die Ausstellung "Changing Realities - Bilder einer Welt im Wandel" im Rahmen des 6. Europäischen Monats der Fotografie anschauen. 18 Positionen zeitgenössischer Fotografen rund um soziale und gesellschaftskritische Themen der Gegenwart werden mit je einem Bild präsentiert. Mit dabei sind auch zwei Fotostudenten und drei Absolventen. Hannes Jung mit seiner Serie über den Aktivisten "Dietrich Wagner gegen Stuttgart 21", Linda Dreisen mit ihren zwei Serien über  "Bienen und Imker" und das Albert Schweizer Krankenhaus in "Lambaréné", Michael Löwa mit einer Serie über einen obdachlosen Fußballspieler "Global Player - raus aus dem Abseits", Michael Heck über Aussteiger in Estland "Tolstoi - Haus der Träumer" und Maria Feck mit der Reportage über Flüchtlinge in Deutschland "Lampedusa in Hamburg".

Laut den Berliner Verkehrsbetrieben wird die Ausstellung 1,2 Millionen Besucher haben – so viele Menschen passieren den Bahnhof innerhalb einer Woche. Die Ausstellung wird organisiert von der Humanistischen Gesellschaft für Fotografie. (sf/dh)





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16.10.2014

Zwei Gewinner beim Canon Förderpreis

Foto: Sina Niemeyer

Die Fotostudentin Sina Niemeyer und die Absolventin Insa Cathérine Hagemann haben den Canon Förderpreis gewonnen. Sina Niemeyer hatte ihre Semesterarbeit über eine Ü-60-Party in Hamburg eingereicht und realisiert mit der Förderung eine Geschichte über die Lebensrealität armer Kinder und ihrer Familien in Quito, Ecuador und wie das christliche Projekt Centro del Muchacho Trabajador ihnen hilft. Insa Cathérine Hagemann gewann mit ihrer Reportage über den 15jährigen Marvin, der unter der seltenen Krankheit NCL, die umgangssprachlich als Kinderdemenz bezeichnet wird, leidet. Beide erhalten Sachpreise im Wert von 2.000 Euro. (sf/kk)

Foto: Insa Cathérine Hagemann





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10.10.2014

Ausstellung »Jenseits der Kastagnetten-Klänge« in Düsseldorf

Foto: Jelca Kollatsch

Zwischen Mai 2013 und April 2014 untersuchte die Fotostudentin Jelca Kollatsch in Andalusien die Auswirkungen der Finanzkrise Spaniens. Kollatsch studiert an der Hochschule Hannover seit 2010 Fotojournalismus und Dokumentarfotografie und ist die erste Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung, die in Düsseldorf in der neu gegründeten «Galerie 5» ausstellt. Auf vier Reisen begleitete sie unter anderem Familien, die sich in Sevilla in einem besetzten Haus zusammen schlossen. Als «Nachbarinnen des Wohnblocks Utopie» suchten sie die Öffentlichkeit und Solidarität, um ihr Recht auf soziale Mieten zu erstreiten. Sechs Millionen Wohnungen stehen in Spanien leer – etwa 25 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes.

Foto: Jelca Kollatsch

Zwangsräumungen, eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von bis zu 47 Prozent und brachliegende landwirtschaftliche Flächen prägen ihre Lage. «Zuerst kaufen wir Essen für unsere Kinder, und dann zahlen wir unsere Schulden», lautete das Motto der Familien. Die Angst, dass ihnen ihre Kinder wegen Obdachlosigkeit vom Sozialamt weggenommen werden, setzte vor allem bei den Frauen ungeahnte Kräfte frei. Im April 2014 – nach fast 23 Monaten Hausbesetzung – wurden die Familien zwangsgeräumt. Die Hans-Blöckler-Stiftung zeigt die Ausstellung bis zum 31.08.2015. (kk/dh)

Eröffnung: Donnerstag, 16. Oktober um 16 Uhr
Ort: Hans-Böckler-Stiftung, Abteilung Studienförderung (5. Etage), Hans-Böckler-Straße 39, Düsseldorf
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Zur Internetseite von Jelca Kollatsch





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