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IN-BETWEEN / 11 Simulationen

Die Arbeit untersucht anhand von Simulationen von Extremsituationen
das Medium Fotografie als Träger von Information bzw. seine traditionelle Rolle als Repräsentationsform von Realität. Sie beschreibt eine Paradoxie, ein Zusammensein von Gegensätzen, von denen beide die gleiche Gültigkeit besitzen. So wie es der Titel der Arbeit schon beschreibt, befindet sie sich IN-BETWEEN, irgendwo im Dazwischen, auf einer Graustufe, also zwischen Schwarz und Weiß. Die Bilder sind weder 100% inszeniert noch 100% dokumentarisch. Sie sind sowohl-als-auch. Sie sollen Fragen aufwerfen und teilweise auch eine eindeutige Lesbarkeit verweigern. Sie sollen den Zweifel am Bild mitformulieren.

Die Fotoarbeit  stellt die Differenz zwischen „Wahrem“ und „Falschem“, „Realität“ und “Fiktion“ in Frage. Es geht darum aufzuzeigen, dass das Medium Fotografie die Unterscheidung zwischen real und fiktiv unterläuft. In diesem Fall ist die Frage nicht, was Realität ist, sondern welche Arten von Repräsentation von ihr möglich sind.

Tatjana Hallbaum, September 2006



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