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Am westlichen Ufer des goldenen Horns | Nanna Heitmann

Nur drei Kilometer entlang des Goldenen Horns von Eminönü, bekannt für die Hagia- Sophia und seine Touristengruppen, trifft man auf ein ganz anderes Istanbul. Im Stadtviertel Fener- Balat erstrecken sich Leinen mit trocknender Wäsche über steile und verwinkelte Gassen. Jahrhunderte alte osmanische Häuser lehnen aneinander, welche heute hauptsächlich von Kurden, Türken aus Anatolien und Romas bewohnt werden. Durchbrochen werden die engen Gassen von alten Moscheen, griechischen und armenischen Kirchen und der ältesten Synagoge Istanbuls. Wie ganz Istanbul verändert sich aber auch Balat. Jedoch konnte das bunte Viertel bislang vor Eigentumswohnungen und Einkaufszentren bewahrt werden und entwickelt sich so immer mehr zum hippen Zentrum für Künstler und Designer.

 

Über die Autorin

Nanna Heitmann
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