Foto: Emile Ducke

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Emile Ducke gewinnt n-ost-Reportagepreis

Der Fotostudent Emile Ducke hat den n-ost-Reportagepreis 2018 in der Kategorie Fotoreportage gewonnen. In der Arbeit Diagnosis geht es um einen Krankenhauszug, der auf einer Nebenstrecke der Transsibirischen Eisenbahn in abgelegenen Orten Sibiriens eine medizinische Grundversorgung sicherstellt – bei minus 38 Grad Celsius und tiefer. „Auch unter solchen extremen Bedingungen gelingt es dem Fotografen, den Menschen nahe zu kommen“, sagt Laudator Michael Pfister, Leiter der Bildredaktion bei Zeit Online. Die Bildserie erschien vom 06. – 10.03.2017 unter dem Titel Und einmal jährlich kommt der Arzt in der Neuen Zürcher Zeitung.
Mit dem n-ost-Reportagepreis prämiert das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung 2018 zum zwölften Mal herausragende Reportagen aus Osteuropa, die im Vorjahr in deutschsprachigen Medien erschienen sind. Der Preis wird in den drei Kategorien Text, Radio und Foto je ein Mal vergeben und ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert, die Nominierten erhalten jeweils 300 Euro.
Der Preis zeichnet vor Ort recherchierte journalistische Arbeiten aus, die den Leser/Hörer/Betrachter unmittelbar an den Beobachtungen oder Erlebnissen des Autors teilnehmen lassen. Die Reportage darf auch subjektive Elemente enthalten. Sie bietet neue Perspektiven auf Osteuropa, meidet Klischees und ist (bild)sprachlich herausragend erzählt. (SF)

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