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15.05.2012

Fotostudenten beim New York Photo Festival 2012 eingeladen

In der Kategorie "invitational winners" des New York Photo Festival sind zwei Reportagen von Fotostudenten aus Hannover ausgewählt. Linda Dreisens Geschichte "In the line of duty" über das Führungszentrum der Polizei Hannover und Kai Löffelbeins bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage "Kids of Sodom" werden mit jeweils sechs Bildern gezeigt. Die Schwerpunkte des seit 2008 bestehenden Festivals liegen in künstlerischer und sozialdokumentarischer Fotografie.

Das Festival findet vom 16. bis zum 20.Mai in New York statt.

 

Zur Website des New York Photo Festival





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11.05.2012

Kai Löffelbein gewinnt den Henri-Nannen-Preis

Foto: Waberseck/stern

Nachdem Kai Löffelbein mit seiner Arbeit »Kids of Sodom« bereits das Unicef Foto des Jahres gewonnen hat, erhielt der Fotostudent aus Hannover jetzt mit dem Henry-Nannen-Preis in der Kategorie Foto-Reportage eine der höchsten journalistischen Auszeichnungen in Deutschland.
Kai Löffelbeins Reportage über die Entsorgung von Elektroschrott in Ghana setzte sich in der Endausscheidung gegen Moises Samans stern-Reportage »Das große Wahltheater« (über die ersten freien Wahlen in Ägypten) und Dmitrij Leitschuks mare-Reportage »Die Strandburg« (über ein vom Sand eingeschlossenes Fischerdorf) durch. Kai Löffelbeins Reportage war unter dem Titel »Unser Müll in Afrika« auf stern.de erschienen.

Foto: Kai Löffelbein

In der Begründung bezeichnete die Jury seine Arbeit als Bildstrecke, »die mitten ins Herz trifft und ins Hirn.« Zu dem Bild des Jungen, der im Trikot vom Fußballclub FC Barcelona vor einer Rauchwolke einen Fernseher über den Kopf stemmt, um ihn im nächsten Augenblick zu zerschmettern und an das wertvolle Metall im Inneren heranzukommen, heißt es weiterhin: »Es ist ein Foto wie aus dem Krieg und es ist tatsächlich Krieg, was der Fotograf auf der Giftmüllhalde im Zentrum der Hauptstadt Ghanas festgehalten hat: ein Krieg um die vergifteten Reste unseres westlichen Reichtums, ein Krieg ums Überleben, ein Krieg, den Kinder und Halbwüchsige führen müssen, um nicht zu verhungern.“
Der Fotograf, heißt es in der Würdigung der Jury, „hat einen genauen Blick für das Spektakuläre, aber auch für die signifikanten Details dieser Verwertungshölle. Die Bilder seiner Fotoreportage sind vorzüglich komponiert, sie sind von höchster Qualität, sie sind im klassischen Sinne schön und eindrucksvoll – sie sind aber auch analytisch und politisch und erliegen niemals der Gefahr einer Über-Ästhetisierung. Sie öffnen die Augen und begeistern sie.“
Die Reportage ist auch Teil des Ausstellungsprogramms des 3. Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus vom 13. bis 17. Juni auf dem hannoverschen Expo-Gelände.

 

Zur Website von Kai Löffelbein

Zur Website des Lumix Festival





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11.05.2012

Fotostudenten auf Exkursion nach Tomsk

Im Rahmen der Sondierung von Möglichkeiten einer Hochschulpartnerschaft haben zehn Fotostudenten in Begleitung von Dekan Prof. Dr. Rolf Hüper, Prof. Rolf Nobel und Olja Yasenovskaya von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit die State University Tomsk besucht. Mit etwa 500.000 Einwohnern hat die sibirische Stadt Tomsk ungefähr die Größe Hannovers und ist mit insgesamt fünf Universitäten eine Stadt der Wissenschaft mit einer sehr jungen Einwohnerschaft.
Neben offiziellen Terminen wie dem Empfang beim Bürgermeister der Stadt Tomsk, gab es reichlich Gelegenheit zum Fotografieren. Dafür hatte die Fakultät Fototermine in Tomsker Unternehmen organisiert: in einem Sägewerk, einer Schule und einer Berufsschule, der Restaurationsabteilung eines Heimatmuseums, dem Busdepot, dem Reparaturbetrieb der Straßenbahn und in einer Kolchose.

Die Zusammenarbeit mit der State University Tomsk wurde vor einem Jahr mit dem Besuch russischer Journalismus-Studenten und Mitarbeiter in Hannover begonnen. Im Juni wird sie mit dem Besuch einer Tomsker Delegation zum Lumix Festival für jungen Fotojournalismus fortgesetzt.





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11.05.2012

Horst Faas ist gestorben


Horst Faas

Gestern ist der deutsche Fotograf und zweimalige Pulitzer-Preisträger Horst Faas in München im Alter von 79 Jahren gestorben.
Im Design Center der Hochschule Hannover hatte Horst Faas 2005 den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Fotografie verliehen bekommen. Parallel dazu hatte die Hochschule Hannover damals die Ausstellung »Visible War« von Michael Ebert und Julia Wallstab gezeigt, in der die Geschichte des Vietnam-Krieges in zahlreichen Fotografien und Exponaten bildhaft gemacht wurde.
Nach seiner Zeit als aktiver Fotograf war Horst Faas ab 1976 Fotochef für Europa, Afrika and den Mittleren Osten von Associated Press in London. Außerdem widmete er sich dem Schicksal von in Vietnam verschollenen Kollegen, wie Henri Huet und Larry Burrows. Zu diesem Thema veröffentlichte er das Buch «Lost over Laos». Zusammen mit Tim Page gestaltete Faas 1996 den bewegenden Bildband «Requiem», der den in Indochina ums Leben gekommenen Fotoreportern gewidmet ist. Die gleichnamige Ausstellung wurde unter anderem auch in Saigon gezeigt.
Auch nach seiner Pensionierung war Horst Faas noch aktiv, ehe ihn sein Gesundheitszustand in den Rollstuhl zwang. Er reiste oft nach Vietnam und leitete dort Workshops für vietnamesische Fotojournalisten.
Mit Horst Faas ist einer der letzten ganz großen Persönlichkeiten der Kriegsfotografie verstorben.





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11.05.2012

Fotostudenten fotografieren für Cicero



Foto: Stefan Finger

Cicero, das bundesweit erscheinende Magazin für politische Kultur, arbeitet erstmals im Rahmen eines Projektes mit dem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover zusammen. In der aktuellen und den kommenden Ausgaben des Magazins werfen Fotostudierende in ihren Reportagen einen Blick auf den politischen und gesellschaftlichen Ist-Zustand der Republik vor der Bundestagswahl 2013. Stefanie Preuin, Milos Djuric und Stefan Finger waren für die aktuelle Ausgabe (bis zum 24.05. am Kiosk erhältlich) im Ruhrgebiet unterwegs und zeigten eine Bestandsaufnahme des Ruhrpotts, der immer weniger an Kohle und Stahl erinnert.


Zur Internetseite von Cicero





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29.04.2012

Fokus Bovary


Foto: Stefanie Preuin


Am 27. April wurde die Fotoausstellung »Fokus Bovary« im Foyer der Staatsoper Hannover eröffnet. Über sieben Monate widmeten sich die Staatsoper Hannover und der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie dem Roman »Madame Bovary« von Gustave Flaubert.
Zwischen Oktober 2011 und April 2012 fotografierten sechs Studierende im Rahmen des Projektes »Fokus Bovary« mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten an den Originalschauplätzen des Romans, in der französischen Hafenstadt Rouen und dem benachbarten Dorf Ry. In dieser Zeit entstanden Aufnahmen von den Orten der Handlung, von Straßenszenen sowie den Bewohnern der Stadt Rouen. Parallel dazu dokumentierten die Studierenden die Übersetzung des Romans in ein Ballett an der Staatsoper Hannover. Tänzerinnen und Tänzer wurden ebenso portraitiert wie diejenigen, die bei der Aufführung im Hintergrund agieren, und ohne die ein solches Stück nicht realisierbar wäre. Der Roman wird in diesem Projekt auf der Bühne und in den Fotos mit der Realität der Gegenwart verknüpft.



Karine Seneca als Madame Bovary bei den Ballettproben. Foto: Insa Cathérine Hagemann


Vernissage: Freitag den 27.04.2012 um 17.30 Uhr
Ausstellung: 28.04. bis 20.06.2012
Ort: Laves-Foyer der Staatsoper, Opernplatz 1, Hannover





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