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01.10.2014

3. Preis beim Fotowettbewerb des Nürnberger Menschenrechtszentrums


Foto: Maximilian von Lachner

Der Fotostudent Maximilian von Lachner hat den dritten Preis beim Fotowettbewerb des Nürnberger Menschenrechtszentrums gewonnen. Aufgabe war es, drei Menschenrechte mit jeweils drei Fotos zu illustrieren. Von Lachner setzte sich mit der Religionsfreiheit, der Freizügigkeit und dem Wahlrecht auseinander. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. (sf/dh)

Zur Internetseite von Maximilian von Lachner





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19.09.2014

Ausstellung »Fifty/Fifty - Mississippi meets FSA« in der GAF


Foto: Henning Bode

Ausstellung »Fifty/Fifty - Mississippi meets FSA« in der GAF
Ein Fotoessay von Henning Bode im Dialog mit FSA-Fotografien der Sammlung »American Photographs«

Am Mittwoch, den 24. September um 19 Uhr eröffnet die Fotogalerie GAF in der Eisfabrik die Ausstellung »Fifty/Fifty - Mississippi meets FSA«. Für das Projekt reiste der ehemalige Fotostudent Henning Bode 2012 über zwei Monate lang durch das Mississippi-Delta und dokumentierte eine durch Landwirtschaft geprägte Region, die zu den Ärmsten der USA gehört. Henning Bode bedient sich in seiner Arbeit verschiedener Bildsprachen, die dem Essay einen ungewöhnlichen Rhythmus geben. Dynamische Aufnahmen aus dem Alltag der Bevölkerung kombiniert er mit ruhigen und überlegten Portraits.

Kuratorin Erle Bessert kombiniert diese Aufnahmen mit ausgewählten Arbeiten der Farm Security Administration (FSA) - u.a. von Walker Evans - aus dem Bestand der norddeutschen Privatsammlung »American Photographs«.(sf/dh)

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 24. September um 19 Uhr
Ort: Galerie für Fotografie in Hannover, Seilerstraße 15d, 30171 Hannover
Öffnungszeiten: 25. September bis 2. November, donnerstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr

Zur Internetseite der GAF





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17.09.2014

Hochschulstand auf der Photokina ausgezeichnet

Foto: Michael Ebert

Der Studiengang Fotojournalismus der Hochschule Hannover ist auf der diesjährigen Photokina - der größten Fotomesse der Welt - für seinen Hochschulstand ausgezeichnet worden. Insgesamt zehn Hochschulen aus dem In- und Ausland präsentieren auf der photokina ihre Studiengänge. Den Hochschulstand aus Hannover hatten sechs Studierende des Kurses „Theorie und Praxis des Kuratierens“ entwickelt. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. (sf/dh)





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17.09.2014

"Ritter aus Leidenschaft" - Ausstellung von Anett Findeklee in Bückeburg

Foto: Anett Findeklee

Fünf Monate begleitete die Fotostudentin Anett Findeklee den Neuzeit-Ritter Arne Koets für das Seminar Langzeitreportage an der Hochschule Hannover. Jetzt wird ihre Arbeit in Bückeburg ausgestellt. Koets ist einer von etwa zwanzig professionellen Turnierreitern weltweit, die in mittelalterlichen Ritterspielen streng nach historischen Regeln gegeneinander antreten. 2011 gab der gebürtige Niederländer seinen gut bezahlten Job auf und zog nach Deutschland, um an der Fürstlichen Hofreitschule Bückeburg gemeinsam mit seinem Andalusier Maximilian die Kunst der mittelalterlichen Kriegsreiterei zu erlernen. Die Bilder sind vom 19. September bis 4. Oktober 2014 in Bückeburg zu sehen. (sf/dh)

Ausstellungseröffnung:
Freitag, den 19. September 2014
18 bis 24 Uhr im Rahmen der Langen Nacht der Kultur in Bückeburg

Ort: Kunstmeile, Braustraße 9, 31675 Bückeburg

Öffnungszeiten:
Sa: 10 bis 16 Uhr, So: 11 bis 16 Uhr
Di: 17 bis 19 Uhr, Do: 17 bis 19 Uhr
geschlossen am 27. und 28. September 2014
Fr, 3. Oktober 2014: 11 bis 16 Uhr
und nach Vereinbarung

Zur Internetseite von Anett Findeklee





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15.09.2014

Fotostudenten präsentieren sich auf der Photokina

Foto: Hannes Jung

Auch 2014 gehört der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie zu den 10 Hochschulen aus dem In- und Ausland, die für eine Präsentation auf der Photokina im Rahmen der »photokina academy« ausgewählt wurden. Vom 16. bis 21. September präsentieren dort Fotostudierende aus Hannover ihre Arbeiten zum Thema Migration.


Foto: Julius Matuschik und Sebastian Cunitz

Ausgehend von dem Motto »Living Conditions – Future Visions« greifen die präsentierten studentischen Arbeiten unter dem Titel »Conflict Zone – Migration« ein Thema auf, das sich als zentral für die kulturellen und gesellschaftlichen Prozesse der Zukunft erweist. Kaum ein Phänomen macht den Wandel von Lebensumständen und Lebensbedingungen ähnlich signifikant sichtbar wie internationale Migrationsbewegungen. So vermitteln die Arbeiten von Lilli Breininger, Sebastian Cunitz, Maria Feck, Chris Grodotzki, Hannes Jung, Maria Klenner und Julius Matuschik individuelle Annäherungen und Sichtweisen auf dieses Thema und lassen erahnen, was es für Menschen bedeutet, ihre Heimat zu verlassen.

Foto: Maria Feck





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10.09.2014

Herausforderung Fotojournalismus – Diskussion in Perpignan

Foto: China Hopson

Was bedeutet es heute Fotojournalist zu sein? Wie hat sich der Markt verändert? Und welchen Herausforderungen müssen sich angehende Fotojournalisten stellen? Über Fragen wie diese diskutierten Justin Jin und Mario Wezel in der Ausstellung »Living Condition(s)« in Perpignan am vergangenen Freitagabend. Justin Jin, der in Hong Kong geboren wurde und seine Karriere als Reuters-Korrespondent begann, bevor er für große Magazine arbeitete, betonte wie wichtig die journalistische Relevanz der Themen, eine persönliche Herangehensweise und Expertentum für seine Arbeit sind.

Zeitgleich zur Professional Week des Visa pour l’Image stieß die Ausstellung als Teil des Visa Off mit Arbeiten der Studierenden auf ein reges Publikumsinteresse. Das Visa pour l’Image gilt nach wie vor als eines der wichtigsten internationalen Fotofestivals, auf dem sich alljährlich die bedeutendsten Fotografen, Agenturen und Akteure im Feld des Fotojournalismus treffen.





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22.08.2014

Living Conditions – Fotostudenten stellen in Perpignan aus

Foto: Fara Phoebe Zetzsche

Bereits zum dreizehnten Mal präsentiert sich der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover auf dem VISA OFF in Perpignan. Die diesjährige Ausstellung unter dem Titel »Living Condition(s). Photojournalism from Hanover« zeigt einen Querschnitt typischer Arbeiten, wie sie im Rahmen der Ausbildung entstehen. Die ausgewählten studentischen Arbeiten suchen die Lebensbedingungen von Menschen in der gesamten Welt fotografisch zu erfassen und zu reflektieren. Sie bieten individuelle Annäherungen und Sichtweisen auf Themen, die die Bedingtheiten und Realitäten menschlicher Existenzen charakterisieren und gewähren dabei Einblicke in die verschiedensten Mikro- und Makrokosmen des Lebens.


Foto: Franz Bischof

Für seine Arbeit »Kiruna« reiste Franz Bischof ans nördliche Ende Europas. In die Stadt Kiruna spült der Stahlboom die Milliarden. Die Mine ist der Grund, warum die Menschen hier sind - und warum die Stadt hier ist. Doch die Mine wird sie eines Tages auslöschen. Denn sie bewegt sich Nacht für Nacht, wenn Dynamitdetonationen das Erdreich zittern lassen, auf die Stadt zu. Die Unterwelt, die die Menschen reich macht, droht sie eines Tages in den Abgrund zu reißen.

Probleme mit ihren Eltern treiben immer mehr junge Menschen zur Flucht von zu Hause und zu einem Leben auf der Straße. Sie kommen aus allen Teilen Deutschlands nach Berlin, um ihr vermeintliches Glück in der Anonymität der Großstadt zu suchen. Für ihre Reportage »Stray Kids« hat Fara Phoebe Zetzsche eine Gruppe von Straßenkindern in Berlin begleitet. Für Paula, Kevin, Nico und Ole ist das Leben auf der Straße ein ständiger Überlebenskampf aber auch Freiheit.


Foto: Charlotte Schmitz

Im Süden Ecuadors leben etwa 100 kleinwüchsige Menschen, die an einer äußerst seltenen Erbkrankheit leiden, dem "Laron-Syndrom". Ein genetischer Defekt verhindert, dass sich die Wachstumshormone normal entfalten können – die wenigsten werden größer als 1,30 m. In ihrer Arbeit »Yo soy lo que soy - Ich bin wer ich bin« hat Charlotte Schmitz die Situation dieser Menschen und ihren Kampf um Anerkennung und das eigene Selbstwertgefühl porträtiert.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von: Franz Bischof, Fabian Fiechter, Insa Hagemann, Michael Heck, Konrad Lippert, Kai Löffelbein, Charlotte Schmitz, Julius Schrank, Christian Werner, Mario Wezel und Fara Phoebe Zetzsche.

Am Freitag, den 5. September findet um 17 Uhr ein Gespräch mit den Fotografen Justin Jin und Mario Wezel über die Zukunft des Fotojournalismus statt.

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 2. September um 18 Uhr
Öffnungszeiten: 30. August bis 6. September von 10 bis 18 Uhr
Ort: La Salle des Libertés, 3 Rue Edmond Bartissol, 66000 Perpignan





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08.07.2014

Deutschlands Spieler Nummer 12 im Viertelfinale

Anlässlich der Fussball WM 2014 haben sich 16 Fotostudierende und Prof. Rolf Nobel letzten Freitag während des Viertelfinales Frankreich gegen Deutschland mit der Kamera unter das Volk gemischt. Ergebnis dieser Fingerübung ist diese Slideshow. (mfd/cg)





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04.07.2014

Abschlusspräsentationen Sommer 2014

Am 07. und 08. Juli präsentieren neun Fotostudenten ihre Bachelorarbeiten und freuen sich auf viel Publikum im Hörsaal des Design Centers. 
Ihre Ausstellungen sind anschließend auf den Emporen des Design Centers sowie im Erdgeschoss des Planet M zu sehen. Das Design Center liegt an der Expo Plaza 2 und ist werktags von 7 bis 21 Uhr geöffnet, am Samstag bis 19 Uhr.(dh/kk)

 

Foto: Sonja Och

07. Juli 2014 | 11:00 Uhr | Sonja Och | »…alles andere können wir uns kaufen«

Im Februar 2014 eskalieren die Proteste auf dem Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz im Zentrum Kiews. Schon seit Ende letzten Jahres sind Menschen aus vielen Regionen der Ukraine zusammen gekommen und haben sich ihren Platz auf dem Maiden gesucht, um gemeinsam gegen das ukrainische Staatssystem zu demonstrieren. Sie schlafen und arbeiten in Zelten oder besetzen Häusern ringsum den Unabhängigkeitsplatz. Ihnen hat sich Sonja Och in ihrer Abschlussarbeit gewidmet.

 


Foto: Nora Klein

07. Juli 2014 | 11:30 Uhr | Nora Klein | Mal gut, mehr schlecht.

Wie fühlt es sich an, wenn man morgens nicht mehr aufstehen kann und ungekannte Stimmungsschwankungen sich breitmachen? Was läuft in einem Menschen ab, wenn er keine Freude oder Trauer mehr spürt und sich die völlige Sinnlosigkeit des Lebens einstellt? Depressionen zählen heutzutage zu den wichtigsten psychischen Erkrankungen. Mehr und mehr Menschen bekennen sich zur Krankheit Depression. Gleichzeitig ist das psychische Leiden weiterhin tabuisiert und stigmatisiert. Das Abschlussprojekt von Nora Klein stellt depressive Menschen in den Mittelpunkt. Es spiegelt Betroffene in authentischen Bildern und gibt ihnen Raum zum Erklären und Beschreiben, was sie denken und fühlen.

 


Foto: Lukas Berger

07. Juli 2014 | 12:00 Uhr | Lukas Berger | Circus

Lukas Berger hat schon während seines Studiums an der Hochschule Hannover angefangen ausführlich das Thema Zirkus zu fotografieren. Dabei führte ihn sein Weg von Pakistan über Deutschland bis nach Äthiopien. "Circus Debere Berhan", in der äthiopischen Kleinstadt Debere Berhan, war der bisher letzte Zirkus den Lukas Berger auf seiner Reise fotografiert hat. Seine Arbeit mischt situationsbezogene Fotografie mit zurückhaltender Dokumentarfotografie. Die entstehende Ästhetik verbreitet Ruhe und lässt den Betrachter zum stillen Beobachter werden.

 

Foto: Johannes Stein

07. Juli 2014 | 14:00 Uhr | Johannes Stein | Tropoja

In seiner Abschlussarbeit befasst sich Johannes Stein mit der Gemeinde Tropoja in Albanien. Diese liegt, scheinbar vergessen von der Regierung in Tirana, völlig abgeschieden vom Rest im Norden des Landes. In seinen Fotos setzt sich Johannes Stein mit der Lebensrealität der Einwohner auseinander, die sich in ihrem Alltag mit Arbeitslosigkeit, Armut und einer korrupten Gemeindeverwaltung konfrontiert sehen. Dabei ist ein Buch entstanden, das eine Sichtweise auf die Region zeigt, die versucht das Bild Albaniens, das wohl in den meisten Köpfen der Menschen existiert, zu hinterfragen.

 

Foto: Ann Sophie Lindström

07. Juli 2014 | 14:30 Uhr | Ann Sophie Lindström | Don´t fence me in

Die Urban Horsemen sind eine Gruppe afroamerikanischer Pferdeliebhaber, die ihre Tiere in Mitten des Ghettos von North und West Philadelphia halten. Es ist eine Tradition, deren Anfänge bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück gehen, als die Pferde noch als Arbeitstiere vor Kutschen gespannt wurden. Die jüngste Generation gibt nicht mehr viel auf die alten Traditionen – die urbane Jugendkultur vermischt sich mit der altbekannten Cowboywelt.

 

Foto: Christian Werner

07. Juli 2014 | 15:00 Uhr | Christian Werner | "Immer wenn der Regen kommt"

Madagaskar hatte im vergangenen Jahr 256 Pestfälle und 60 daraus resultierende Todesfälle zu verzeichnen - die weltweit höchste aufgezeichnete Zahl im letzten Jahrhundert. Die Krankheit trifft auf günstige Voraussetzungen durch Armut und das niedrige Niveau der Hygiene. Obwohl die Krankheit mit Antibiotika geheilt werden kann, schämen sich die Bewohner des ländlichen Raums oft sich behandeln zu lassen oder haben nicht den Zugang zu medizinischer Grundversorgung. Sie vertrauen sich als erste Maßnahme den traditionellen Heilern an.

 


Foto: Christina Kuhaupt

08. Juli 2014 | 10:00 Uhr | Christina Kuhaupt | Das Prinzip Tenever

Tenever, die Satellitenstadt im Bremer Osten, gilt in den 1970er Jahren als Zukunftsvision des modernen Städtebaus. Der Modellortsteil wird jedoch binnen weniger Jahre zum sozialen Problemgebiet. Nach Teilabriss und grundlegender Sanierung, begleitet von Förderprojekten die das Leben im Quartier verbessern sollen, wird Tenever erneut zum bundesweiten Modellprojekt. Wie sieht das Leben im Stadtteil heute aus? Eine fotografische Betrachtung von Christina Kuhaupt.

 


Foto: Ori Jauch

08. Juli 2014 | 10:30 Uhr | Ori Jauch | Alles ist Grün

Eine Begegnung mit dem Land. In der dokumentarischen Arbeit "Alles ist Grün" geht Ori Jauch der Frage nach dem Ländlichen nach. In verschiedenen Portraits nähert er sich dem Landraum und dem Menschen vor Ort. Eine Auseinandersetzung mit Landschaft, Bewohnern und Raum.

 

Foto: Jannis Keil

08. Juli 2014 | 11:00 Uhr | Jannis Keil | Wie Weissrussland nur besser

Der Titel der Arbeit greift das Abbildversprechen auf und schlägt eine Brücke zwischen dem der Fotografie eigenen Spannungsfeld und der vermeintlichen Realität der Bilder. Ausgangspunkt ist der Blick des nicht verstehenden Außenstehenden, der die alltäglichen, menschlichen Details sucht, welche vielleicht der Wahrheit des großen Ganzen näher kommen können. Die beiden Wege, die diese Arbeit dorthin geführt haben, sind zum Einen distanziert-beobachtende street photography und zum Anderen Fotografie mit einzelnen herausgegriffenen Protagonisten.





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